Gegenstand der Ausschreibung ist die Tragwerksplanung für die Aufstockung eines Gebäudeteils beim Verwaltungsgebäude des Bezirks Oberbayern in der Prinzregentenstraße 14 in 80538 München.
Die Verwaltung des Bezirks Oberbayern beabsichtigt eine Planung in innerstädtischer Lage mit beengten Platzverhältnissen zur Realisierung zu bringen, die eine wirtschaftliche Umsetzung der Maßnahme zulässt und zeitgemäßen ökologischen und baukulturellen Ansprüchen gerecht wird.
Der Bezirk Oberbayern plant beim Mittelbau (Gebäudeteil B) im Innenhof des Verwaltungsgebäudes das bestehende, leicht flachgeneigte Kaltdach abzubrechen und anschließend diesen Gebäudeteil, um ein Geschoss aufzustocken. Die neue Dachfläche soll als Gründach mit einer solartechnischen Anlage (PV) und mit wertigen Aufenthaltsflächen
(Dachterrasse) ausgeführt werden. Des Weiteren sind die Büroräume in der darunterliegenden Etage dieses Gebäudes baulich (statische Ertüchtigungen und Installationsarbeiten) betroffen. Das 4. Obergeschoss ist während der Baumaßnahme nicht in Betrieb.
Der Gebäudeteil B wurde Anfang der 1960er Jahre genehmigt. Der aufgeständerte Bau verfügt über ein Zwischengeschoss, das als Aktenlager genutzt wird. Darüber gibt es drei Bürogeschosse. Das statische System des Massivbaus steht im Erdgeschoss auf V–Stützen, besteht im Zwischengeschoss aus Querschotten zur Aussteifung und im Bereich der Bürogeschosse aus Stahlbetonstützen in der Mittelzone und im Bereich der Fassaden. In den Bürogeschossen (Zweibund) sind im Flurbereich Unterzüge vorhanden. Anfang der 1970er Jahre wurde das Gebäude um das heutige 4. Obergeschoss aufgestockt. Die oberste Betondecke wird durch Überzüge statisch gestützt. Das bestehende Dach ist ein Kaltdach mit Sparren und Pfetten aus Holz, mit einer innenliegenden Entwässerung. Das Gebäude wurde 1997 durch den Bezirk Oberbayern bezogen und wird seitdem als Verwaltungsgebäude genutzt. Im Jahr 2010 wurden die Fenster erneuert und ein Wärmedämmverbundsystem auf die beiden Fassaden aufgebracht.
Die Büroflächen im obersten Geschoss haben derzeit hohe sommerliche Wärmelasten. Durch die Baumaßnahme sollen die sommerlichen Überhitzungen reduziert werden. Der Gebäudebestand mit seiner Struktur soll innerhalb des Blocks weiterentwickelt werden.
Das Raumprogramm für die Aufstockung beinhaltet rund 340 m² Nutzungsfläche (NUF 2) und ca.400 m² Bruttogeschossfläche (BGF).
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