Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Beschaffung eines Light-Sheet-Fluoreszenzmikroskops (LSFM) für die bestehende Core Facility Fluoreszenzmikroskopie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg genehmigt. Aufgrund der zentralen Nutzung durch mehrere Arbeitsgruppen muss das System ein außergewöhnlich breites Anwendungsspektrum abdecken und sowohl gegenwärtige als auch zukünftige Forschungsanforderungen erfüllen. Hierfür sind mehrere Laser unterschiedlicher Wellenlängen notwendig. Ein weiteres zwingendes Kriterium ist die Größe der Probenkammer. Die Arbeitsgruppen untersuchen Proben mit sehr unterschiedlichen Volumina – von Sphäroiden und Organoiden bis hin zu adulten Mausgehirnen sowie größeren Organen anderer Spezies.
Darüber hinaus sind spezifische Anforderungen an die Objektive zu erfüllen. Erforderlich sind Objektive mit großem Arbeitsabstand, Vergrößerungen von 1x bis 20x sowie numerischen Aperturen zwischen 0,5 und 1,0. Zusätzlich ist die Kompatibilität mit unterschiedlichen Refractive Index Matching Solutions (RIMS) zwingend notwendig, da verschiedene Gewebe unterschiedliche Clearing-Protokolle erfordern. Schließlich ist eine kontinuierliche Erfassung eines Z-Stacks ohne Stoppen der Probe erforderlich.
Lose (1)
Interessiert an dieser Ausschreibung?
Melden Sie sich kostenlos an und erhalten Sie automatische Benachrichtigungen für ähnliche Ausschreibungen mit KI-gestützter Analyse.