Mit dem vorhandenen Düker Nr. 420 wird die Aller als Landesgewässer 1. Ordnung östlich von Wolfsburg bei MLK-km 251,890 unter dem Mittellandkanal hindurchgeführt. Der bisherige Düker Nr. 420 entspricht lagemäßig nicht den geometrischen Anforderungen an den Ausbau des MLK im Trapezprofil, hier mit einer Verbreiterung nach Süden. Nach der Fertigstellung des neuen Dükers, dem Teilrückbau des vorhandenen Dükers und dem anschließenden Bau des Allerentlasters III am Südufer des MLK wird der bestehende Engstellenbereich von MLK-km 251,703 bis 251,973 ausgebaut (MLK-Lückenschluss). Zunächst wird der vorhandene Düker durch einen Neubau 30 m westlich des vorhandenen Dükers bei MLK-km 251,860 ersetzt. Der vorhandene Düker wird, soweit für den MLK-Ausbau und den Neubau des Hochwasserentlastungsbauwerkes Allerentlaster III notwendig, zurückgebaut. Der Allerentlaster III wird anschließend am Standort des alten Dükereinlaufbauwerkes am MLK-Südufer bei MLK-km 251,890 errichtet. Die Arbeiten für beide Bauwerek umfassen: - Variantenuntersuchung unter gleichen Randbedingungen einschließlich eines Wirt-schaftlichkeitsnachweises gemäß Kompendium Nutzen-Kosten-Analyse (NKA) für Investitionen an Binnenschifffahrtsstraßen - Erstellen eines geotechnischen Berichts mit ergänzenden Hinweisen zum Neubau des Dükers im Rohrvortriebsverfahren sowie weitere geotechnische Berichte zum Neubau des Allerentlasters III, zur Herstellung der Baugrubenverbaue und für den MLK-Lückenschluss mit Einteilung des Baugrunds in Homogenbereiche - Erstellung eines Abbruch- und Entsorgungskonzeptes - Messprogramm nach VV-WSV 2602 für den Bau und den Betrieb der neuen Dükeranlage mit dem Allerentlaster III - Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination nach Baustellenverordnung für die Planungsphase - Erstellen eines Entwurfes-AU nach VV-WSV 2107 für den Neubau des Dükers Nr. 420 mit Neubau des Allerentlasters III sowie für den Teilrückbau der vorhandenen Dükeranlage mit dem alten Hochwasserentlaster am Nordufer des MLK sowie für den MLK-Lückenschluss - Erstellen der Ausführungsplanung und Zusammenführen der Vertragsunterlagen
Die vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen beinhalten das Vertrags- und Nachtragsmanagement zum bereits geschlossenen Bauvertrag zum Ausbau der Haltung Wedtlenstedt Süd des Stichkanals nach Salzgitter (SKS). Die Baustelle liegt im Bundesland Niedersachsen in der Gemeinde Vechelde mit den Gemarkungen Sonnenberg und Groß Gleidingen. Die Leistungen des Bauvertrags betreffen den südlichen Teil der Haltung Wedtlenstedt und erstrecken sich von SKS-km 7,010 bis 9,620. Die Baustelle verläuft in Nord-Süd-Richtung, beginnt nördlich von Sonnenberg und endet am Übergang zum unteren Vorhafen der Schleuse Üfingen. Ein Großteil des anfallenden Baggerguts wird auf eine WSV-eigene Ablagerungsfläche am Mittellandkanal in der Gemeinde/Gemarkung Bülstringen (LK Börde) verbracht. Die Verbringung und Ablagerung ist ebenfalls Bestandteil des Bauvertrags. Ebenfalls ist das Vertrags- und Nachtragsmanagement zum laufenden Ingenieurvertrag für die Gesamtplanungen zum Ausbau des Stichkanals Salzgitter (Ausbau der Haltungen, Vorhäfen und Düker) Bestandteil der Leistungen. Der bestehende Ingenieurvertrag umfasst die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 7 nach HOAI. Der Vertragsbevollmächtigte des Ingenieurvertrags im WNA-Helmstedt soll in vertraglichen Themen, insbesondere in der Nachtragsbearbeitung unterstützt werden. Die Bauüberwachung soll in bauvertraglichen, baubetrieblichen und organisatorischen Fragen unterstützt und beraten werden. Der Auftragnehmer hat daher die für die Leistungen erforderliche Sachkunde auf allen folgenden Gebieten sicherzustellen: - Ingenieurverträge - HOAI - Projektmanagement, insbesondere Vertrags-, Nachtrags-, und Änderungsmanagement - Baurecht - Kampfmittelsondierung/-räumung - Erdarbeiten - Wasserbau - Nassbaggerarbeiten - Abbrucharbeiten - Spundwandarbeiten Pfähle, Verankerungen, Baugrubenverbau - Wasserhaltungsmaßnahmen - Beton- und Stahlbetonarbeiten - Böschungs- und Sohlsicherung - Leitungsbauarbeiten - Verkehrswege- und Landschaftsbauarbeiten Die Einarbeitung des Auftragnehmers in die Abläufe der Durchführung der Baumaßnahme setzt entsprechend bautechnisches, technologisches und baubetriebliches Verständnis für die Bauverfahren und Abhängigkeiten der Einzelgewerke, ihrem Zusammenspiel sowie Wissen und Erfahrung im Baurecht insbesondere bei der Abwicklung großer Bauvorhaben der öffentlichen Hand voraus. Folgende Leistungen sind voraussichtlich an zwei bis drei Tagen pro Woche teilweise vor Ort und teilweise am Bürostandort zu erbringen: - Einarbeiten in das Projekt (Ingenieurvertrag, Bauvertrag, Stand der Bauausführung) - Organisatorische und baufachliche Unterstützung des Baubevollmächtigten - Vertrags- und Nachtragsmanagement inkl. Änderungsmanagement zum Ingenieurvertrag und zum Bauvertrag - Verfassen von Gutachten und baubetrieblichen/ fachspezifischen Stellungnahmen sowie besondere Berichterstattung für Auftraggeber- und sonstige Gremien. - Prüfen und Überprüfen der Rechnungen des Auftragnehmers Bau und Freigabevorschläge zur Zahlung sowie Überprüfen der Leistungen der Beteiligten bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen - Organisatorische und baufachliche Unterstützung des Auftraggebers bei der Einleitung von selbständigem Beweis- und Gerichtsverfahren. Eine detailliertere Beschreibung der Maßnahme und des Umfangs der Leistungen ist in der Anlage 2 Leistungsbeschreibung des Vertragsentwurfes einsehbar.
Die vorgesehene Maßnahme umfasst die Entwurfs- Genehmigungs- und Teile der Ausschreibungsplanung zum Abbruch und zum Ersatz der in der Leistung benannten Brücken an gleicher Stelle. Alle 6 Brücken haben ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer überschritten und sind baulich in einem Zustand, der zur Entscheidung für den Ersatz geführt hat. Die Nutzbreiten werden entsprechend den Forderungen der Straßenbaulastträger an 5 Brücken vergrößert (242, 243, 244, 247 und 249). Die lichte Höhe unter der Brücke 242 wird um 75 cm vergrößert. Zur Vergrößerung der lichten Höhe liegt eine eigenständige genehmigte Wirtschaftlichkeitsuntersuchung vor. Die übrigen Lichträume der Schifffahrt bleiben erhalten. Der Kanal bleibt unverändert erhalten. Im Vorfeld wurden bzw. werden Planungsvereinbarungen mit den Straßenbaulastträgern geschlossen. Im Zuge der Planung werden dann Kreuzungsvereinbarungen geschlossen. Diese sind auch Gegenstand der zu vergebenden Planungsleistungen. Die zu beauftragenden Planungen führen die Ergebnisse der bereits vorliegenden Konzeption zum Ersatz der 6 Brücken über den SKL fort. Der Umfang der Planung beinhaltet die Objektplanung der Brücken und der Straßen, die Tragwerksplanung, die Entwurfsvermessung, den LBP und die naturschutzfachlichen Fachbeiträge. Das Projekt ist ein Erfahrungsprojekt und entsprechend sind einzelne Anwendungsfälle von BIM ebenfalls Bestandteil der Planung. Es werden Leistungsphasen von der Grundlagenermittlung bis zur Ausschreibung beauftragt. Die Planungen zu den einzelnen Brücken sollen angepasst an die geplanten Bauzeiten in jedem Los zeitlich versetzt erfolgen, so dass die Behinderung des Personennahverkehrs, des LKW-Verkehrs und des Großraum- und Schwerverkehrs möglichst geringgehalten wird. Ebenfalls wird die personelle Auslastung entsprechend geplant.
Durchführung von Bauwerksprüfungen nach DIN 1076 an Brückenbauwerken im Bereich der WSÄ Weser und MLK/ESK. Art der Leistungen: - Durchführung von Hauptprüfungen an Ingenieurbauwerken gemäß DIN 1076 und RI-EBW-PRÜF, - Durchführung von Einfachen Prüfungen an Ingenieurbauwerken gemäß DIN 1076 und RI-EBW-PRÜF, - Erstellung der Prüfberichte mit dem Programmsystem SIB-Bauwerke gemäß RI-EBW-PRÜF, - Koordinierung fremder Zugangstechnik für die Hauptprüfung, - Koordinierung einer Verkehrssicherungsmaßnahme „Straße“ für die Hauptprüfung, - Einholung einer Sperrgenehmigung „Straße“ für die Hauptprüfung, - Koordinierung einer Verkehrssicherungsmaßnahme „Bahn“ für die Hauptprüfung, - Einholung einer Sperrgenehmigung „Bahn“ für die Hauptprüfung.
Durchführung von Bauwerksprüfungen nach DIN 1076 an Brückenbauwerken im Bereich der WSÄ Weser und MLK/ESK. Art der Leistungen: - Durchführung von Hauptprüfungen an Ingenieurbauwerken gemäß DIN 1076 und RI-EBW-PRÜF, - Durchführung von Einfachen Prüfungen an Ingenieurbauwerken gemäß DIN 1076 und RI-EBW-PRÜF, - Erstellung der Prüfberichte mit dem Programmsystem SIB-Bauwerke gemäß RI-EBW-PRÜF, - Koordinierung fremder Zugangstechnik für die Hauptprüfung, - Koordinierung einer Verkehrssicherungsmaßnahme „Straße“ für die Hauptprüfung, - Einholung einer Sperrgenehmigung „Straße“ für die Hauptprüfung, - Koordinierung einer Verkehrssicherungsmaßnahme „Bahn“ für die Hauptprüfung, - Einholung einer Sperrgenehmigung „Bahn“ für die Hauptprüfung.
Die vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen beinhalten das Vertrags- und Nachtragsmanagement zum bereits geschlossenen Bauvertrag zum Ausbau der Haltung Wedtlenstedt Süd des Stichkanals nach Salzgitter (SKS). Die Baustelle liegt im Bundesland Niedersachsen in der Gemeinde Vechelde mit den Gemarkungen Sonnenberg und Groß Gleidingen. Die Leistungen des Bauvertrags betreffen den südlichen Teil der Haltung Wedtlenstedt und erstrecken sich von SKS-km 7,010 bis 9,620. Die Baustelle verläuft in Nord-Süd-Richtung, beginnt nördlich von Sonnenberg und endet am Übergang zum unteren Vorhafen der Schleuse Üfingen. Ein Großteil des anfallenden Baggerguts wird auf eine WSV-eigene Ablagerungsfläche am Mittellandkanal in der Gemeinde/Gemarkung Bülstringen (LK Börde) verbracht. Die Verbringung und Ablagerung ist ebenfalls Bestandteil des Bauvertrags. Ebenfalls ist das Vertrags- und Nachtragsmanagement zum laufenden Ingenieurvertrag für die Gesamtplanungen zum Ausbau des Stichkanals Salzgitter (Ausbau der Haltungen, Vorhäfen und Düker) Bestandteil der Leistungen. Der bestehende Ingenieurvertrag umfasst die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 7 nach HOAI. Der Vertragsbevollmächtigte des Ingenieurvertrags im WNA-Helmstedt soll in vertraglichen Themen, insbesondere in der Nachtragsbearbeitung unterstützt werden. Die Bauüberwachung soll in bauvertraglichen, baubetrieblichen und organisatorischen Fragen unterstützt und beraten werden. Der Auftragnehmer hat daher die für die Leistungen erforderliche Sachkunde auf allen folgenden Gebieten sicherzustellen: - Ingenieurverträge - HOAI - Projektmanagement, insbesondere Vertrags-, Nachtrags-, und Änderungsmanagement - Baurecht - Kampfmittelsondierung/-räumung - Erdarbeiten - Wasserbau - Nassbaggerarbeiten - Abbrucharbeiten - Spundwandarbeiten Pfähle, Verankerungen, Baugrubenverbau - Wasserhaltungsmaßnahmen - Beton- und Stahlbetonarbeiten - Böschungs- und Sohlsicherung - Leitungsbauarbeiten - Verkehrswege- und Landschaftsbauarbeiten Die Einarbeitung des Auftragnehmers in die Abläufe der Durchführung der Baumaßnahme setzt entsprechend bautechnisches, technologisches und baubetriebliches Verständnis für die Bauverfahren und Abhängigkeiten der Einzelgewerke, ihrem Zusammenspiel sowie Wissen und Erfahrung im Baurecht insbesondere bei der Abwicklung großer Bauvorhaben der öffentlichen Hand voraus. Folgende Leistungen sind voraussichtlich an zwei bis drei Tagen pro Woche teilweise vor Ort und teilweise am Bürostandort zu erbringen: - Einarbeiten in das Projekt (Ingenieurvertrag, Bauvertrag, Stand der Bauausführung) - Organisatorische und baufachliche Unterstützung des Baubevollmächtigten - Vertrags- und Nachtragsmanagement inkl. Änderungsmanagement zum Ingenieurvertrag und zum Bauvertrag - Verfassen von Gutachten und baubetrieblichen/ fachspezifischen Stellungnahmen sowie besondere Berichterstattung für Auftraggeber- und sonstige Gremien. - Prüfen und Überprüfen der Rechnungen des Auftragnehmers Bau und Freigabevorschläge zur Zahlung sowie Überprüfen der Leistungen der Beteiligten bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen - Organisatorische und baufachliche Unterstützung des Auftraggebers bei der Einleitung von selbständigem Beweis- und Gerichtsverfahren. Eine detailliertere Beschreibung der Maßnahme und des Umfangs der Leistungen ist in der Anlage 2 Leistungsbeschreibung des Vertragsentwurfes einsehbar.
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