Ausschreibungen Umweltbundesamt

3
Ausschreibungen aktiv
193
Ausschreibungen gesamt
815 Tsd. €
Ø Auftragswert
IT-Dienstleistungen
Häufigste Branche (33%)

One Health in der Praxis - Indikatorenentwicklung und Bewertung mit Gewässerdaten der Umweltprobenbank (1H-ESB Water)

Aktiv
Frist: 08.06.2026
Veröffentlicht: 07.05.2026
Umweltbundesamt

Die Umweltprobenbank des Bundes (UPB) archiviert seit Mitte der 1990er Jahre systematisch Gewässerproben. Sie nutzt standardisierte Probenahmeprotokolle für limnische Ökosysteme und eine weltweit einzigartige kontinuierliche Kühlkette mit Flüssigstickstoff-lagerung unter −150 °C. Diese Ultra-Tiefkühlung gewährleistet die langfristige Integrität chemischer und molekularer Komponenten, selbst in jahrzehntealten Proben. Zum Analy-sespektrum gehören chemische Untersuchungen bekannter und neu auftretender Schad-stoffe mittels Target-, Non-Target- und wirkungsbasierter Verfahren sowie Omics-Technologien wie Metabarcoding, Metagenomik und Transkriptomik zur Analyse biologi-scher Vielfalt und chemischer Wirkmechanismen. . Gewässer erfüllen zentrale regulierende Funktionen für Stoffkreisläufe, Biodiversität und Nährstoffverfügbarkeit und liefern zugleich materielle und immaterielle Leistungen für menschliche Existenz, Wirtschaft und gesellschaftliche Lebensqualität. Integrierte Ansätze zur gemeinsamen Betrachtung von Umwelt- und Gesundheitsaspekten werden seit den 1970er Jahren diskutiert und waren Teil der Gründungsidee der UPB. Seitdem erfolgt eine systematische Langzeitbeprobung von Ökosystemen und Humankollektiven zur Doku-mentation von Umwelt- und Gesundheitsentwicklungen. . Bislang werden UPB-Umweltdaten jedoch vor allem für Chemikalienmonitoring und regulatorische Fragestellungen genutzt. Ein integrierter Ansatz fehlt weitgehend. Gewässerindikatoren konzentrieren sich derzeit überwiegend auf klassische chemische und biologi-sche Parameter, etwa Konzentrationen einzelner Stoffe. One-Health-Aspekte wie wasser-assoziierte Pathogene, antimikrobielle Resistenzgene oder indirekte Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit werden bislang nur begrenzt berücksichtigt, gewinnen jedoch politisch und wissenschaftlich zunehmend an Bedeutung. . One Health Ansätze gewinnen an politischer Bedeutung, um ein Verständnis des Zusammenhangs von Umwelt-, Tier- und menschlicher Gesundheit zu generieren, aber auch für die Vermittlung des Vorsorgegedankens und Maßnahmen in der Umweltpolitik. . Das Projekt entwickelt ein Konzept, um die umfangreichen Gewässerdaten der UPB für eine integrierte Bewertung lebenswerter Gewässer für Mensch und Umwelt – auch im historischen Kontext – nutzbar zu machen. Dabei wird die Komplexität von Ökosystemen berücksichtigt, einschließlich multipler Einflussfaktoren, natürlicher Dynamiken und möglicher alternativer stabiler Zustände. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung übergreifender Indikatoren für Gewässergesundheit und One Health. Dafür werden bestehende Indikatoren aus Umwelt-, Natur- und Gesundheitsschutz genutzt und um neue, integrative Indikatoren ergänzt. Die Daten der UPB werden anhand dieser Indikatoren mithilfe von Flächen- und Trendanalysen aus-gewertet. Für die Visualisierung und Kommunikation der Ergebnisse wird ein webbasier-tes Dashboard entwickelt. Das Projekt ermöglicht so eine ganzheitliche Bewertung von Wechselwirkungen zwischen Gewässerökosystemen und menschlicher Gesundheit auf Basis von UPB-Umweltdaten, ohne direkte Verknüpfung mit Humandaten. . Das Projekt ist primär auf UPB-Binnengewässer ausgerichtet, soll aber Modellcharakter für Anwendungen auf Küsten- und terrestrische Systeme der UPB sowie für weitere Gewässer haben. Die entwickelten Gewässerindikatoren schaffen eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für Umwelt- und Gesundheitspolitik auf nationaler und europäischer Ebene. Gewässerdaten können so als multifunktionale Ressource, beispielsweise zur Frühwarnung (RKI, ECDC), zur Risikobewertung (BfR, EFSA, ECHA), zur Umwelt- und Ökosystembewertung (UBA, EEA, ETC) und für Forschung an den Schnittstellen der Umweltbeobachtung mit den Chemikaliengesetzen (PARC) genutzt werden. Das Projekt unterstützt EU-Strategien zur nachhaltigen Chemikalienpolitik, zum Biodiversitätsschutz und zum integrierten Gewäs-sermanagement.

Umweltprobenbank des Bundes (UPB): Human-Biomonitoring in Proben der UPB (Lose 1, 2, 4 und 5); Bitte beachten: Aus systemseitigenn Gründen werden mit diesem Verfahren lediglich die Lose 1, 2, 4 und 5 ausgeschrieben. Die Ausschreibung für die Lose 3, 6 und 7 erfolgt in einem separaten Verfahren unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=860856

Aktiv
Frist: 17.06.2026
Veröffentlicht: 18.05.2026
Umweltbundesamt

Die Umweltprobenbank des Bundes (UPB) umfasst Humanproben wie Blut, Blutplasma und 24-h Urin, die nach definierten Vorgaben gewonnen und chemisch veränderungsfrei eingelagert werden. Diese im Eigentum des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) befindlichen Proben stehen dem BMUKN für retrospektive analytische Zwecke zur Verfügung.Aufgrund aktueller Relevanz ist die Erstellung von Belastungszeitreihen unterschiedlicher Stoffgruppen in der Umweltprobenbank notwendig. . Die innere Belastung des Menschen gegenüber unterschiedlichen Stoffgruppen und die zeitliche Entwicklung soll in Urin- bzw. Blutplasmaproben der UPB untersucht werden. Im Rahmen der zu erbringenden Leistungen sollen folgende Substanzgruppen analysiert werden: . LOS 1 Bestimmung von Phthalaten und Ersatzstoffen, Ethylhexylsalicylat, Homosalat und Neonicotinoiden (Gegenstand des hier veröffentlichten Verfahrens) LOS 2 Bestimmung von 2-[4-(Diethylamino)-2-hydroxybenzoyl]benzoesäure-hexylester (DHHB), 2,4,7,9-Tetramethyl-5-decin-4,7-diol (TMDD), Lysmeral und aromatischen Aminen (Gegenstand des hier veröffentlichten Verfahrens) LOS 3 Bestimmung von Bisphenol-A-diglycidylether (BADGE) (siehe separate Ausschreibung zu Los 3, 6 und 7 unter https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=860856) LOS 4 Bestimmung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) (Gegenstand des hier veröffentlichten Verfahrens) LOS 5 Organophosphat Pflanzenschutzmitteln und Pyrethroiden (Gegenstand des hier veröffentlichten Verfahrens) LOS 6 Bestimmung von 2,4-Di-tert-butylphenol (DTBP) (siehe separate Ausschreibung zu Los 3, 6 und 7 unter https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=860856) LOS 7 Bestimmung von Glyphosat und AMPA (siehe separate Ausschreibung zu Los 3, 6 und 7 unter https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=860856) . Neben den Aufgaben der Analytischen Messung sind jeweils Zwischen- und Abschlussb-richte und Entwürfe für Publikationen in peer reviewed journals Bestandteil der jeweiligen Lose. . Einzelheiten entnehmen Sie bitte der den Vergabeunterlagen beigefügten Leistungsbeschreibung.

Reinigungsleistungen am Standort Dessau-Roßlau (2 Lose)

Aktiv
Frist: 14.07.2026
Veröffentlicht: 20.05.2026
Umweltbundesamt

Reinigungsleistungen am Standort Dessau-Roßlau Los 1: Unterhalts-, Grundreinigung und Sonderleistungen Los 2: Glas- und Rahmenreinigung

Beschaffung eines GC QTOF-Analysesystems inkl. Thermodesorptionsmodul, Kaltaufgabesystem, multi-funktionalem Autosampler, Steuer- und Auswertsoftware, PC-Hardware sowie Schu-lungen.

Abgelaufen
Frist: 21.05.2025
Veröffentlicht: 16.04.2025
Umweltbundesamt

Beschaffung eines GC QTOF-Analysesystems inkl. Thermodesorptionsmodul, Kaltaufgabesystem, multi-funktionalem Autosampler, Steuer- und Auswertsoftware, PC-Hardware sowie Schu-lungen.

Organisation und Durchführung des Bundespreises „Blauer Kompass“ 2025/2026

Abgelaufen
Frist: 09.07.2025
Veröffentlicht: 05.06.2025
Umweltbundesamt

Der Bundespreis „Blauer Kompass“ ist die höchste staatliche Auszeichnung in Deutschland für Projekte zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Ob Hitze, Dürre, Überflutungen oder Waldbrände – die Auswirkungen der Erderhitzung und damit verbundene extreme Wettereignisse können große Schäden anrichten. Daher ist es wichtig, dass vorsorgende Maßnahmen getroffen werden, um die effektive Klimaanpassung voranzubringen. Viele Projekte und Initiativen stellen sich bereits dieser Herausforderung. Ziel des Bundespreises „Blauer Kompass“ ist es, innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen für den Umgang mit den Folgen des Klimawandels zu präsentieren und ver-schiedene Akteure zum Nachahmen anzuregen. Der Bundespreis wird seit 2016 ausgerichtet und seit 2021 gemeinsam vom Bundesumweltministerium (BMUKN) und Umweltbundesamt (UBA) ausgelobt . Projekte konnten sich bisher entlang vier Kategorien bewerben: Kommunen; private und kommunale Unternehmen; Forschungs- und Bildungseinrichtungen; Vereine, Verbände und Stiftungen. Die Bewerbungszahlen haben sich in den vergangenen Jahren stetig erhöht. Während sich 2022 insgesamt 240 Projekte auf den Preis beworben haben, wurde 2024 ein erneuter Bewerbungsrekord mit insgesamt 301 Bewerbungen erzielt. Mit dieser Bekanntheit ist der „Blaue Kompass“ ein zentrales Kommunikationsinstrument im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS), mit dem das Bundesumweltministerium mit dem Umweltbundesamt die enorme Bandbreite hervorragender lokaler Klimaanpassungsprojekte zeigt, deren Erfahrungen und Ergebnisse auch in die Beratungsarbeit für Kommunen durch das Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) einfließen werden. Der Bundespreis „Blauer Kompass“ feiert 2026 sein 10jähriges Jubiläum und wird inhaltlich weiterentwickelt. Dazu gehören zwei zentrale Neuerungen: (i) Einführung einer Sonderkategorie „Schulprojekte“, um speziell Initiativen im schulischen Bereich und somit das Interesse am Thema für Kinder und Jugendliche zu fördern, und (ii) der Ausbau von Vernetzungsaspekten für die Gewinnerprojekte sowohl während als auch zwischen den Preisverleihungen. Im Rahmen des Jubiläums sollen außerdem alle Grafiken mit einem entsprechenden Logo „10 Jahre Bundespreis Blauer Kompass“ angepasst werden – das 10-jährigen Jubiläums soll ein zentraler Punkt der Kommunikation zur kommenden Wettbewerbsrunde werden. Ziel des hier ausgeschriebenen Projektes ist die einmalige Organisation und Durchführung des Bundespreises „Blauer Kompass“ für die Wettbewerbsrunde 2025/2026. Die näheren fachlichen Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

Konzeption und Erstellung einer webbasierten Datenbank für Metainformationen der Luftmessstationen inkl. anschließender Pflege

Abgelaufen
Frist: 21.07.2025
Veröffentlicht: 10.06.2025
Umweltbundesamt

1. Hintergrund und Problemstellung Das Umweltbundesamt (UBA) führt die Daten zur Luftschadstoffmessung der Luftmess-netze der einzelnen Bundesländer und des Umweltbundesamtes zusammen, informiert über App und Web und führt die Berichterstattung nach den EU-Luftqualitätsrichtlinien durch. Zur Erfassung der Metadaten jeder Luftmessstation betreibt das UBA seit 2004 eine sogenannte Stationsdatenbank unter https://www.env-it.de/stationen/public/open.do. Die Messnetze der Länder und des UBA erfassen in dieser Datenbank verschiedene Metadaten, die das UBA für die Berichterstattung an die EU-Kommission sowie für die Anzeige der Messstationen in den o. g. Systemen benötigt. Die derzeit betriebene Stationsdatenbank umfasst eine Weboberfläche für die Bedienung, Eingabe und Änderung der Metadaten sowie zur Administration. Alle Informationen werden im Hintergrund in der Datenbank abgelegt. Dabei ist es wichtig zu wissen, wo genau und in welcher Umgebung die Luftmessstationen liegen und auf welche Art und Weise die Messungen erhoben und analysiert werden. Diese sogenannten Metadaten der Stationen sind Gegenstand dieses Projektes. Beispiele für Metadaten sind: Name der Station, Stationscode, Koordinaten, Art und Umgebung der Station, Messbeginn und -ende der einzelnen Komponenten und vieles mehr. Die Metadaten werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Messnetzen online eingepflegt. Die Metadatenbank für die Messstationen dient nicht nur der internen Verarbeitung der Metadaten, sondern unterstützt über diverse Downloads und Exporte außerdem die Berichterstattung des Umweltbundesamtes an die EU-Kommission (Durch-führungsbeschluss 2011/850/EU, EU-Luftqualitätsrichtlinien 2008/50/EG, 2004/107/EG). Zudem werden die Metadaten auch für die öffentliche Nutzung zur Verfügung gestellt. 2. Ziel und Gegenstand des Projektes Ziel dieses Projektes ist es, die bestehende Stationsdatenbank (https://www.env-it.de/stationen/public/open.do) in eine neue Open-Source-Stationsdatenbank zu überführen und grundlegend zu überarbeiten. Die bestehende Datenbank inklusive der Weboberfläche stammt aus dem Jahre 2004 und ist technisch und zum Teil auch inhaltlich veraltet. In diesem Zusammenhang sind zudem Anforderungen aus der neuen Luftqualitätsrichtlinie 2024/2881/EG zu implementieren. Ziel ist demnach die Konzeption und Operationalisierung eines neuen Systems, wobei die Einträge aus dem Alt-System überführt werden müssen. Im aktuellen System sind 29.000 Metadateneinträge zu Messkonfigurationen für mehr als 2.300 Messstationen erfasst. Hierbei handelt es sich sowohl um aktive als auch um bereits geschlossene Messstationen. Die näheren fachlichen Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung nebst den Anlagen zu entnehmen.

Rahmenvereinbarung „Örtliche Bauaufsicht / Fachaufsicht – Labormöbelbau (Los 1) und Logistische Koordination – Laborumzug inkl. Geräte- & Möbellogistik (Los 2) "

Abgelaufen
Frist: 30.07.2025
Veröffentlicht: 30.06.2025
Umweltbundesamt GmbH
165.000 €

Rahmenvereinbarung „Örtliche Bauaufsicht / Fachaufsicht – Labormöbelbau (Los 1) und Logistische Koordination – Laborumzug inkl. Geräte- & Möbellogistik (Los 2) für den Laborumzug der Umweltbundesamt GmbH“ (siehe Ausschreibungsunterlagen)

Umweltbundesamt – Neudesign der Kund:innenanwendungsinfrastruktur

Abgelaufen
Frist: 01.08.2025
Veröffentlicht: 03.07.2025
Umweltbundesamt GmbH

Ziel des gegenständlichen Vergabeverfahrens ist das Neudesign der Kund:innenanwendungsinfrastruktur.

RAHMENVEREINBARUNG „Relaunch der Webseiten der Umweltbundesamt GmbH“

Abgelaufen
Frist: 08.08.2025
Veröffentlicht: 27.06.2025
Umweltbundesamt GmbH

Die Umweltbundesamt GmbH beabsichtigt, den Relaunch der bestehenden Website www.umweltbundesamt.at sowie der derzeit 22 Microsites mit dem CMS Typo3 durchzuführen. Hierzu wird eine Rahmenvereinbarung vergeben.

Plattform zur Veräußerung (Versteigerung und Verkauf) von Emissionszertifikaten (Brennstoffstoffemissionshandelsgesetz) ab 2026

Abgelaufen
Frist: 12.08.2025
Veröffentlicht: 04.07.2025
Umweltbundesamt

Das 2021 eingeführte nationale Emissionshandelssystem („nEHS“) erfasst die Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brenn- und Kraftstoffe. Rechtliche Grundlage für die Einführung des nEHS ist das Brennstoffemissionshandelsgesetz („BEHG“). Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist der Aufbau und Betrieb einer Plattform zur Veräußerung von Emissionszertifikaten gemäß BEHG ab 2026. Dem Leistungsgegentsand liegen die folgenden Rechtsgrundlagen zugrunde: Die Allokation von Emissionszertifikaten im nEHS erfolgt gemäß § 10 Abs. 1 Satz 2 BEHG per Veräußerung. 2026 werden die Emissionszertifikate im Rahmen von Versteigerungen auktioniert, in denen sich der Preis innerhalb eines vorgegebenen Korridors bildet. Der Gesetzgeber hat mit dem am 06.03.2025 in Kraft getretenen TEHG-Europarechtsanpassungsgesetz in § 10 Abs. 3 BEHG die Möglichkeit vorgesehen, dass durch Rechtsverordnung der Bundesregierung weitergehende konkretisierende Regelungen für die Veräußerung ab 2026 festgelegt werden können. § 10 Abs. 3 S. 2 Nr. 1 BEHG sieht zudem vor, dass mittels dieser Rechtsverordnung der Bundesregierung die Durchführung der Veräußerung durch eine andere Stelle durch das Umweltbundesamt beauftragt werden kann. Von der in § 10 Abs. 3 S. 2 BEHG vorgesehenen Möglichkeit, die Veräußerung durch die zuständige Behörde an eine andere Stelle zu delegieren, wird die Bundesregierung im Rahmen der Novellierung der Brennstoffemissionshandelsverordnung („BEHV“) Gebrauch machen. Mit der Veräußerung der Emissionszertifikate durch die Plattform soll spätestens ab 1. Juli 2026 begonnen werden.

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Über Umweltbundesamt

Umweltbundesamt mit Sitz in Dessau-Roßlau ist als öffentlicher Auftraggeber im Bereich der Beschaffung tätig und verzeichnet aktuell 3 aktive Ausschreibungen von insgesamt 193 erfassten Vergabeverfahren. Die Auftragswerte reichen von 1 € bis 6,0 Mio. €, bei einem Durchschnitt von 815 Tsd. €.

Als Vergabestelle schreibt Umweltbundesamt regelmäßig Leistungen aus, auf die sich Lieferanten und Dienstleister bewerben können. Die Beschaffung umfasst dabei verschiedene Liefer-, Dienst- und ggf. Bauleistungen. Für eine erfolgreiche Bewerbung auf diese Ausschreibungen ist in der Regel eine Registrierung auf dem jeweiligen Vergabeportal erforderlich.

Die häufigsten Branchen bei Vergaben von Umweltbundesamt sind IT-Dienstleistungen (33%), Öffentliche Verwaltung (31%) und Unternehmensberatung & Recht (14%). Weitere relevante Bereiche umfassen Laborgeräte und Reinigung & Umweltschutz.

Alle Ausschreibungen von Umweltbundesamt werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert und auf Bidfix zusammengeführt. Lieferanten und Dienstleister können mit der KI-gestützten Analyse Anforderungen, Fristen und Eignungskriterien auf einen Blick erfassen und passende Vergaben schneller identifizieren.

Häufige Fragen zu Umweltbundesamt

Auf Bidfix finden Sie alle aktuellen öffentlichen Ausschreibungen von Umweltbundesamt aus Dessau-Roßlau. Aktuell sind 3 Ausschreibungen aktiv (von 193 insgesamt). Die häufigsten Branchen sind IT-Dienstleistungen, Öffentliche Verwaltung, Unternehmensberatung & Recht. Die Daten werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert. Die Auftragswerte liegen zwischen 1 € und 6,0 Mio. €.

Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.

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Umweltbundesamt ist als Vergabestelle bei öffentlichen Ausschreibungen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz registriert. Öffentliche Auftraggeber sind verpflichtet, Aufträge ab bestimmten Schwellenwerten auszuschreiben. Sie finden hier alle veröffentlichten Vergaben dieser Organisation.

Die Auftragsverteilung bei Umweltbundesamt: IT-Dienstleistungen (33%), Öffentliche Verwaltung (31%), Unternehmensberatung & Recht (14%), Laborgeräte (12%), Reinigung & Umweltschutz (12%). Diese Verteilung basiert auf den CPV-Codes der erfassten Vergabeverfahren.

Grundsätzlich können sich alle Unternehmen auf Ausschreibungen von Umweltbundesamt bewerben, die die in den Vergabeunterlagen genannten Eignungskriterien erfüllen. Dazu gehören oft Nachweise zur fachlichen Eignung, wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Beschaffung ist für Lieferanten aus dem gesamten EU-Raum zugänglich.

Die Beschaffung bei Umweltbundesamt folgt den gesetzlichen Vorgaben des Vergaberechts. Je nach Auftragswert kommen offene Verfahren, nicht offene Verfahren oder Verhandlungsverfahren zum Einsatz. Die Vergabeunterlagen enthalten eine detaillierte Beschreibung der geforderten Leistungen, Eignungskriterien und Bewertungsmethoden. Angebote werden nach festgelegten Zuschlagskriterien bewertet.