Die Fachabteilung Feuerlöschanlagen betreibt einen Großteil der Feuerlöschanlagen am Flughafen München. Die in diesem Vertrag umfassenden Gebäude und Anlagen befinden sich im öffentlichen und im nichtöffentlichen Bereich des Flughafen München. Neben den Sprinkleranlagen gibt es in vielen Gebäuden wie den Terminals, Parkhäusern und vielen anderen Gebäuden des Flughafen München Wandhydrantenanlagen. Die Wasserlöschanlagen am Flughafen München werden aus einem zentralen Löschwassernetz mit einem Versorgungsdruck von ca.10 bar versorgt. Die Einspeisung erfolgt in der Regel über einen einzelnen Gebäudeanschluss (Hauptabsperrung). In manchen Fällen werden die Anlagen auch über einen Abgang am Sprinklerverteiler aus Sprinklerzentralen versorgt. Die Wandhydranten sind auf Grundlage der anerkannten Regeln der Technik, gesetzlichen Vorgaben und Herstellerangaben einmal jährlich zu warten. Je nach Anforderung oder Erfordernis sind auch Gleichzeitigkeitsmessungen an den Hydrantenanlagen durchzuführen. Zusätzlich ist nach der in Bayern gültigen Sicherheitsanlagenprüfverordnung (SPrüfV) https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BaySPruefV spätestens alle 3 Jahre die Betriebssicherheit und Wirksamkeit der Anlagen von einem Sachkundigen (befähigte Person) zu bestätigen. In Bereichen mit Frostgefährdung, vorwiegend in Parkhäusern, sind die Wandhydrantenalangen in nass/trockener Ausführung mit Füll- und Entleerstationen (FES) ausgeführt. Dabei ist neben der jährlichen Wartung der Hydranten auch die Wartung der jeweiligen FES mit turnusmäßigem Austausch von Verschleißteilen (wie z.B. Membranen, Akkus, etc.), Füllzeitmessung, Überprüfung der Be- und Entlüfter und der Entleerungen durchzuführen. Neben den Wandhydrantenanlagen gibt es auch Steigleitungen trocken welche spätestens alle 2 Jahre einer Prüfung nach DIN 14462 unterzogen werden muss. In den Flugzeughangars befinden sich Wandhydranten mit der Möglichkeit der Schummittelzumischung mittels Z2 Zumischer und Vorhaltung von einem 60 l Schaummittelgebinde. Da es sich in Teilen um ältere Bestandsanlagen (> 30 Jahre) handelt ist auch mit entsprechend altersbedingten Instandsetzungsmaßnahmen zu rechnen.
Gegenstand der Ausschreibung ist es, die anfallenden technischen Dienstleistungen einheitlich auszuschreiben und zu vergeben. Bestandteil sind die Parkhäuser P22, P43, P44, P51. Für die Parkhäuser und die hierin enthaltenen Flächen bestehen hohe Verfügbarkeitsanforderungen, insbesondere bzgl. der elektrotechnischen und kältetechnischen Anlagen.
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Leistungen Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination nach §4 Baustellenverordnung (BaustellV). Die Auftraggeber beabsichtigen, die Ihnen hiernach obliegenden Aufgaben auf SiGeKos zu übertragen. Die Leistungen sind im Rahmen von Umbau- und Ausbauvorhaben regelmäßig ohne großen zeitlichen Vorlauf zu erbringen. Die zu bearbeitenden Bauwerke befinden sich teilweise im öffentlichen und teilweise im nicht-öffentlichen Bereich des Flughafens. Daher müssen die Bearbeiter zugangsberechtigt zum Sicherheitsbereich sein. Die SiGeKo-Leistungen sind in der Planungs- und Ausführungsphase des Bauvorhabens umzusetzen. Die Leistungen werden sowohl bei Neubauten als auch Bestandsgebäuden benötigt.
Die Flughafen München GmbH beabsichtigt ab März 2027 die Teilsanierung des Parkhauses P20. Das Parkhaus befindet sich in zentraler Lage auf dem Flughafengelände und grenzt unmittelbar an das Terminal 2 sowie das MAC-Forum an. Mit über 6.000 Stellplätzen zählt das P20 zu den größten Parkhäusern Deutschlands. Errichtet wurde das Gebäude um das Jahr 2000; eine Erweiterung auf der Westseite (Achsen F-G, PE05-PE11) erfolgte im Zeitraum 2009-2011. Gegenstand des Vorhabens ist die Sanierung tragender Stahlbetonbauteile im Bereich der Achse G in den Parkebenen PE01 bis PE04 einschließlich der angrenzenden Decken, Stützen, Träger und Spannbetonbauteile. Die Maßnahme umfasst insbesondere: - Betoninstandsetzung an tragenden Bauteilen (PE01-PE04) - Abdichtungs- und Asphaltarbeiten in PE05 - Rückbau und Erneuerung von Entwässerungseinrichtungen - Umfangreiche Abstützungsmaßnahmen zur Lastfreistellung während der Arbeiten - Arbeiten an den Ein-/Ausfahrten sowie Überfahrten in PE05 - Koordination mit parallellaufenden Maßnahmen im Parkhaus Die Arbeiten erfolgen unterlaufendem Betrieb des Parkhauses und erfordern hohe Anforderungen an Logistik, Baustellensicherheit, Terminsteuerung und Koordination mit weiteren Projektbeteiligten.
Das Projekt "Flughafen München - Errichtung 3. Stromnetz" sieht die Errichtung eines neuen, dritten Mittelspannungsnetzes (20 kV) am Flughafen München vor. Ziel ist die nachhaltige und zukunftssichere Energieversorgung des Flughafens, insbesondere zur Integration von Elektromobilität und Photovoltaik-Anlagen. Das 3. Netz soll eine Transportleistung von bis zu 80 MVA in 2 Ausbaustufen (2 x 40 MVA) bereitstellen und besteht aus zwei parallel geführten Schwerlastringen, die über 9 Schwerlaststationen (SLTS) und deren angegliederten Versorgungsringen mit zahlreichen Mittelspannungs-Unterstationen (MS-US) die Energieverteilung sicherstellen. Das Gesamtprojekt umfasst: Schwerlastringe (2 x 40 MVA, 20 kV) mit einer Gesamtlänge von ca. 13,5 km bestehend aus je 6 Systemen mit Einzelleitern NA2XS(FL)2Y 1x300/25 und 9 Schwerlaststationen (SLTS) als Knotenpunkte für die Energieverteilung. Mittelspannungs-Unterringe zur Anbindung von Verbrauchern und Erzeugern (PV-Anlagen, E-Mobilität). Kabelleerrohrtrassen (DN200 für Schwerlastringe, DN150 für Unterringe) in offener und geschlossener Bauweise. Schacht- und Trassensysteme inkl. Durchörterungen (Microtunneling, Spülbohrungen) und begehbare Versorgungstunnel. Leittechnik, Schutz- und Eigenstromversorgungsanlagen nach IEC 61850. Gebäude für MS-Stationen als Betonfertigteilkonstruktionen mit standardisierten Grundrissen. Details sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Umwidmung/ Schaffung Sicherheitskontrollstelle im Bereich Abflug Flughafen München Terminal 1 E05, öffentlicher Bereich Bauteil Nr. 111.04 Ort des Bauvorhabens: Flughafen München Terminal 1 C Siko Nord, Ebene 05 Achsen W13-W17 / S06- S10 Bauherr: Flughafen München GmbH Nordallee 25 85356 Flughafen München Bauliche Maßnahmen: Im Rahmen der vorgesehenen Maßnahme soll bei der bestehenden Fläche der Emirates eine Umwidmung erfolgen. Die Umwidmung, dient der Schaffung einer neuen Sicherheitskontrollstelle (Siko C Nord) im Abflugbereich des Flughafen Münchens im öffentlichen Bereich vom Terminal 1, Ebene 05, Bauteil Nr. 111.04. Bei der geplanten Maßnahme werden die bestehenden Räumlichkeiten der Emirates Lounge bis zum Rohbauzustand zurückgebaut. Im Anschluss erfolgt der Umbau zur Sicherheitskontrollstelle mit neuen CT-Scannern. Diese Maßnahme dient der weiteren Kapazitätssteigerung der Sicherheitskontrollen, sowie zur Anpassung an den aktuellen Sicherheitsstandard. Neben den eigentlichen Kontrollspuren werden auch die vorhandenen Nebenräume (d.h. Büro, Aufenthalt, Raucher) umgebaut und angepasst. Der umzubauende Bereich liegt zwischen dem südlichen Treppenraum in der Achse S10, dem bestehenden Aufzug Nr. 111.04 05 985, dem bestehenden Aufzug in der Achse W16/ S06 und der rauchdichten Trennung zwischen Wartebereich (d.h. hier dem Transfergang) und dem öffentlichen Bereich (siehe angefügten Planausschnitt). Alle tragenden und aussteifende Bauteile, sowie die Außenwände werden nicht geändert. Die Anforderungen an die Bauteile, sowie die Rettungswege, werden in einer brandschutztechnischen Stellungnahme neu definiert. Aufgrund der Beibehaltung des statischen Systems wird, in Abstimmung zwischen der FMG mit dem Landratsamt Erding (LRA ED), eine Baufreigabe für ausreichend erachtet. Im Gesamten stehen für die Fläche weiterhin und unverändert die drei nächstgelegenen notwendigen Treppen (in notwendigen Treppenräumen) zur Verfügung. Sicherheits- und behördliche Anforderungen: Die Umsetzung erfolgt gemäß Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) und EU-Verordnung (EU) 2015/1998. Abstimmungen erfolgen mit Luftsicherheitsbehörde, Bundespolizei und der Flughafen München GmbH. Umwelt- und Lärmaspekte: Die Bauarbeiten erfolgen mit minimaler Staub- und Lärmentwicklung. Abfälle werden ordnungsgemäß getrennt und entsorgt. Die Arbeiten finden ausschließlich während genehmigter Terminalarbeitszeiten statt. Nutzungsbeschreibung: Aufgrund von geänderten betrieblichen Anforderungen und der Anpassung der Passagierströme am Flughafen München soll die bisherige Emirates Lounge einer neuen Nutzung zugeführt werden. Ziel der Maßnahme ist die Umwidmung und bauliche Anpassung der Räumlichkeiten zu einer Sicherheitskontrolleinheit gemäß den geltenden Anforderungen der Luftsicherheitsbehörden (LuftSiG, EU-Verordnungen sowie Vorgaben des Flughafenbetreibers FMG). Daher soll die Fläche künftig als Sicherheitskontrollstelle für Passagiere und Handgepäck genutzt werden. Die Einheit umfasst Kontrolllinien, Wartebereiche, Personalräume, Aufenthaltsräume und technische Zonen. Zugänglichkeit Das Baufeld wird in einen öffentlichen Bereich umgewidmet. Dies erfolgte bereits durch die FMG. Die Zu- und Ausfahrt zum Baufeld erfolgt über Baustellen Ein-/Ausfahrten am Flughafen Nordring (Erdinger Allee). Der Zutritt zur Baustelle ist ab 07:00 Uhr möglich, die Schließung der Baustellentore durch den Sicherheitsdienst der FMG erfolgt ab 18:00 Uhr.
Durchführung einer kontinuierlichen, primären Längsschnittstudie am Flughafen München zur Erhebung detaillierter Passagierstrukturen (Verkehrsstrukturdatenbefragung) - Methodik: Programmierung der Fragebögen (mehrsprachig) - Datenerhebung: Planung, Organisation und Durchführung der Feldarbeit (persönliche Interviews) inkl. Bereitstellung des dafür notwendigen Personals - Datenbearbeitung: Bereinigung, Aufbereitung, Gewichtung und Hochrechnung, Bereitstellung für IBM SPSS - Qualitätssicherung - Durchführung der Stichprobenziehung - Methodische, flughafenspezifische Beratung im Rahmen der Studie sowie deren Weiterentwicklung
Grünflächenpflege hauptsächlich im Außenbereich (Off-Airport) - Los 1 bis Los 20. Leistungen im Landschaftsbau zur Pflege und Unterhalt von planfestgestellten Grünflächen in der freien Landschaft im Umkreis des Flughafen München (Landkreise Erding und Freising). Die Leistung ist in 20 Gebietslose unterteilt. Es handelt sich um Mäharbeiten in der freien Landschaft, die mit einem landwirtschaftlichen Trägerfahrzeug durchzuführen sind. Die Flächen werden teils einmal, teils mehrmals jährlich nach vorgegebenen Schnittzeitpunkten gemäht. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass entgegen § 41 Abs. 1 SektVO die Vergabeunterlagen nicht vollständig sind und daher nicht zur Angebotsabgabe verwendet werden können. Gemäß § 41 Abs. 4 SektVO und auf Grundlage von § 107 Abs. 2 Nr. 1 GWB erhalten nur diejenigen Bewerber, die vom AG nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, die für die Abgabe eines ersten verbindlichen Angebotes zu verwendenden vollständigen finalen Vergabeunterlagen. Änderungen und Ergänzungen zu den informatorischen Vergabeunterlagen bleiben vorbehalten. Der mit dieser Vorgehensweise bewirkte Schutz der Vertraulichkeit der Informationen ist notwendig, um die Sicherheitsinteressen im Sinne des § 107 Abs. 2 GWB, die u. a. für die Auftraggeberin in § 8 Abs. 1 LuftSiG konkretisiert werden, zu wahren.
Winterdienst- und Kehrtätigkeiten auf Verkehrsflächen im öffentlichen Bereich Terminal 1, Terminal 2 und Parkhäusern am Flughafen München
Winterdienst auf den Start-/Landebahnen am Flughafen München
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Kostenlos registrierenFlughafen München GmbH mit Sitz in München ist als öffentlicher Auftraggeber im Bereich der Beschaffung tätig und verzeichnet aktuell 0 aktive Ausschreibungen von insgesamt 282 erfassten Vergabeverfahren. Die Auftragswerte reichen von 510 Tsd. € bis 7,0 Mio. €, bei einem Durchschnitt von 2,0 Mio. €.
Als Vergabestelle schreibt Flughafen München GmbH regelmäßig Leistungen aus, auf die sich Lieferanten und Dienstleister bewerben können. Die Beschaffung umfasst dabei verschiedene Liefer-, Dienst- und ggf. Bauleistungen. Für eine erfolgreiche Bewerbung auf diese Ausschreibungen ist in der Regel eine Registrierung auf dem jeweiligen Vergabeportal erforderlich.
Die häufigsten Branchen bei Vergaben von Flughafen München GmbH sind Bauarbeiten (49%), Architektur & Ingenieurwesen (19%) und Reinigung & Umweltschutz (6%). Weitere relevante Bereiche umfassen IT-Dienstleistungen und Reparatur & Wartung.
Alle Ausschreibungen von Flughafen München GmbH werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert und auf Bidfix zusammengeführt. Lieferanten und Dienstleister können mit der KI-gestützten Analyse Anforderungen, Fristen und Eignungskriterien auf einen Blick erfassen und passende Vergaben schneller identifizieren.
Auf Bidfix finden Sie alle aktuellen öffentlichen Ausschreibungen von Flughafen München GmbH aus München. Die Daten werden täglich aktualisiert (von 282 insgesamt). Die häufigsten Branchen sind Bauarbeiten, Architektur & Ingenieurwesen, Reinigung & Umweltschutz. Die Daten werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert. Die Auftragswerte liegen zwischen 510 Tsd. € und 7,0 Mio. €.
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Die Auftragsverteilung bei Flughafen München GmbH: Bauarbeiten (49%), Architektur & Ingenieurwesen (19%), Reinigung & Umweltschutz (6%), IT-Dienstleistungen (5%), Reparatur & Wartung (5%). Diese Verteilung basiert auf den CPV-Codes der erfassten Vergabeverfahren.
Grundsätzlich können sich alle Unternehmen auf Ausschreibungen von Flughafen München GmbH bewerben, die die in den Vergabeunterlagen genannten Eignungskriterien erfüllen. Dazu gehören oft Nachweise zur fachlichen Eignung, wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Beschaffung ist für Lieferanten aus dem gesamten EU-Raum zugänglich.
Die Beschaffung bei Flughafen München GmbH folgt den gesetzlichen Vorgaben des Vergaberechts. Je nach Auftragswert kommen offene Verfahren, nicht offene Verfahren oder Verhandlungsverfahren zum Einsatz. Die Vergabeunterlagen enthalten eine detaillierte Beschreibung der geforderten Leistungen, Eignungskriterien und Bewertungsmethoden. Angebote werden nach festgelegten Zuschlagskriterien bewertet.
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