Für die Errichtung des Endlagers für radioaktive Abfallstoffe im früheren Eisenerzbergwerk Konrad sollen drei dieselgetriebene Berieselungsfahrzeuge für den Einsatz unter Tage beschafft werden. Die Berieselungsfahrzeuge bestehen aus 2 Baugruppen. Aus einem seriennahen Trägerfahrzeug mit Maytec-Abroll-Kippsystem, dass kompatibel zu dem unter Tage vorhandenen Maytec-Abroll-Kippsystem AR - L 55 - 1 / KWS sein muss, und einer Transportmulde mit der Berieselungseinheit. Der AN hat seiner Planung der Berieselungsfahrzeuge alle einschlägigen Gesetze, Technische Regeln, Verordnungen, Satzungen, Vorschriften, Genehmigungen, Erlaubnisse usw. sonstige öffentlich-rechtliche Normen, Verpflichtungen und Auflagen, Anordnungen und Vorschriften des AG zu beachten.
Für das Endlager Konrad wird regelmäßig eine übertägige Höhenmessung des Senkungsgebietes durchgeführt. Für diese Überwachungsmessung ist ein Höhenfestpunktfeld mit aktuell ca. 370 Höhenfestpunkten (HFP) verteilt auf ca. 140 km Netzlänge vermarkt, welches das Senkungsgebiet überspannt. Bei dem Präzisionsnivellement wird jede Strecke im Hin- und Rückweg gemessen, wobei Wasserwege und eine Eisenbahnbrücke zu überqueren sind. Um Senkungseinflüsse auf das Messergebnis zu minimieren werden die Messungen in möglichst kurzer Zeit erfasst. Die nächsten Messungen sollen im Rahmen einer Dienstleistung im April/Mai 2027, 2028 und 2029 durchgeführt werden.
Veranlasst durch einen zusätzlichen Bedarf an Büro- und Verwaltungsflächen ist ein Anbau an das vorhandene Verwaltungsgebäude geplant. Die Gesamtabmessungen des Neubaus betragen ca. 92,70 x 36,76 m. Mit der Erweiterung sollen mind. 200 Büroarbeitsplätze, ein voll klimatisiertes Kaltarchiv, ein Rechenzentrum nach Verfügbarkeitsklasse 3 (VK3) und Besprechungsräume geschaffen werden.
Für den untertägigen Einsatz soll eine neue Bohrraupe beschafft werden. Mit der Bohrraupe sollen Bohrarbeiten für unterschiedliche bergmännische Anwendungen durchgeführt, unter anderem zur Ausführung von Voll- oder Kernbohrungen von: • technischen Bohrungen (u. a. zur Verlegung von Leitungen), • geologischen Bohrungen (u. a. zur Ermittlung der Geologie anhand von Bohrkernen und • geotechnischen Bohrungen (u.a. zur geometrischen Betriebsüberwachung)
Die BGE sucht einen Dienstleister, der die Website der BGE für insgesamt 48 Monate (Los 1 siehe 4.1) hostet, eigenständig technisch betreut (u.a. Updates, Bug Fixes, Erreichbarkeit), der BGE ei-nen entsprechenden Support bietet und die Angebote in Absprache mit der Online-Redaktion der BGE laufend technisch weiterentwickelt. Für Los 2 redaktionelle Arbeiten (siehe 4.2) ist eine Lauf-zeit für 39 Monate vorgesehen. Unterauftragnehmer sind grundsätzlich zulässig.
Bau eines Dieseltanklagers unter Tage mit angeschlossener Zapfsäule für die Betankung von Großfahrzeugen und PKW inklusive der Versorgungsleitungen und zugehöriger EMSR Technik. Dieses Verfahren wurde bereits unter folgenden Elvis-ID / Publication numbers veröffentlicht: 1. E77677851 (08/2022) - Aufhebung: 2022/S 192-542528 (09/2022) 2. E99719663 (09/2022) - Aufhebung (12/2022) 3. E73845855 (02/2023) / 2023/S 026-074747 (02/2023) - Aufhebung (09/2023) 4. E77316122 (03/2025) / 5feece59-e0bc-4f5f-933a-323ec2c75784-01 - Aufhebung: 7b225332-d78f-4093-b69c-3df6f0192d92-01 (05/2025)
Gemäß der Bergverordnung für Schacht- und Schrägförderanlagen (BVOS) § 13 Abs. 2 müssen Zwischengeschirre (Tabelle 1 Unterpunkt 1.7.4 des Anhangs zur BVOS) und Unterseilaufhängungen (Tabelle 1 Unterpunkt 1.7.6 des Anhangs zur BVOS) für einen sicheren Betrieb in regelmäßigen Abständen im ausgebauten Zustand zerstörungsfrei durch einen anerkannten Sachverständigen der zuständigen Bergbehörde (LBEG Niedersachsen bzw. LAGB Sachsen-Anhalt) geprüft werden. Die Regelprüffristen für Zwischengeschirre und Unterseilaufhängungen betragen 24 Monate. In Abhängigkeit des Alters, der Beanspruchung und der Art der Anlagen können die Prüffristen abweichen. Gegenstand der Ausschreibung ist der Transport, die Aufarbeitung sowie die Prüfung der Zwischengeschirre und Unterseilaufhängungen der Schachtanlagen Konrad, Morsleben und Gorleben
Die BGE beabsichtigt am Standort Remlingen für die Schachtanlage Asse II den Neubau eines Parkhauses mit ca. 478 PKW-Stellplätzen. Das Parkhaus wird mit 2 x 6 Parkebenen (Ebene 0-11) in halbgeschossiger Anordnung ohne Dach erstellt. Die PKWs fahren in den Ebenen über innenliegenden Rampen mit Begegnungsverkehr. Die Ein-/Ausfahrt ist von der Straße "Am Walde" auf die Ebene 0. Das Gelände des Baugrundstücks weist von seiner nord-westlichen Seite zur süd-östlichen einen Höhenunterschied von ca. 5.30m auf. Daraus resultiert, dass die Ebenen 0 + 1 zum Teil im Erdreich errichtet werden. Das Parkhaus erhält zwei notwendige Treppenhäuser, die von allen Ebenen zugänglich sind. Das Parkhaus soll möglichst in Systembauweise errichtet werden.
Die bergrechtliche Grundlage für die Errichtung und den Betrieb von bergbaulichen Anlagen sind die Betriebspläne (Rahmenbetriebsplan, Hauptbetriebspläne, Sonderbetriebspläne). Die zugelas-senen Betriebspläne werden im Zechenbuch zusammengefasst. Vergleichbare atomrechtliche Re-gelungen für die Errichtung und den Betrieb von Endlagern für radioaktive Abfallstoffe gibt es nicht. Zur Orientierung dienen deshalb gemäß Planfeststellungsbeschluss (PFB) die Vorgaben des kern-technischen Ausschusses (KTA) für den sicheren Betrieb von Kernkraftwerken und anderen kern-technischen Anlagen, soweit diese sinngemäß auf den Betrieb des Endlagers anwendbar sind. Im Zechenbuch/Betriebshandbuch (ZB/BHB) werden die bergtechnischen, kerntechnischen und radiologischen Anforderungen an den zukünftigen Betrieb des Endlagers Konrad sinnvoll miteinan-der verzahnt und harmonisiert. Die zu erbringende Leistung umfasst die selbstständige Erstellung von Unterlagen (sog. Kapitel) für das Zechenbuch/Betriebshandbuch für den zukünftigen Betrieb des Endlagers Konrad. Im Zuge dessen sind auch die kapitelspezifischen Betriebsabläufe (inkl. zugehöriger Schnittstellenbetrachtungen) zu planen und zu beschreiben. Ebenfalls dazu gehört die Wahrnehmung von Prüf- und Freigabeumläufen, die aus anderen Gruppen/Abteilungen der BGE ergehen und mit den kapitel-spezifischen Inhalten des ZB/BHB zusammenhängen, gemäß der internen Qualitätsmanagementverfahrensanweisungen in ihrer jeweils gültigen Fassung. Inkludiert in die Leistungserbringung und somit Unterlagenerstellung ist ebenfalls die Unterlagenbearbeitung gemäß internen Qualitätsmanagementverfahrensanweisungen in ihrer jeweils gültigen Fassung.
Die zu erbringende Leistung ist die Erstellung einer Planung nach HOAI für ein Parkhaus (PKW-Unterstellhalle). Bestehend aus Gebäude,-, Tragwerksplanung (für Los 1); TGA-Planung (für Los 2). Die Leistung ist nach den Leistungsphasen der HOAI zu erbringen und zu gliedern und in enger Abstimmung mit dem AG zu entwickeln, da es sich bei dem Parkhaus um einen Teil eines Gesamtensembles handelt. Das Objekt hat ein Volumen von ca. 17.000,0 cbm.
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Die häufigsten Branchen bei Vergaben von Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) sind Architektur & Ingenieurwesen (33%), IT-Dienstleistungen (12%) und Bauarbeiten (11%). Weitere relevante Bereiche umfassen Baukonstruktionen & Baustoffe und Unternehmensberatung & Recht.
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Die Auftragsverteilung bei Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE): Architektur & Ingenieurwesen (33%), IT-Dienstleistungen (12%), Bauarbeiten (11%), Baukonstruktionen & Baustoffe (8%), Unternehmensberatung & Recht (8%). Diese Verteilung basiert auf den CPV-Codes der erfassten Vergabeverfahren.
Grundsätzlich können sich alle Unternehmen auf Ausschreibungen von Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) bewerben, die die in den Vergabeunterlagen genannten Eignungskriterien erfüllen. Dazu gehören oft Nachweise zur fachlichen Eignung, wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Beschaffung ist für Lieferanten aus dem gesamten EU-Raum zugänglich.
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