Frist abgelaufen

VG Kusel-Altenglan: Brandschutzsanierung an der Realschule Plus Altenglan; Los 2 - Fachplanung Technische Ausrüstung HLS und Elektro

Auftraggeber
Veröffentlicht
30.01.2025
Angebotsfrist
Die Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan möchte auf Grund einer Gefahrenverhütungsschau eine Brandschutzsanierung der Realschule Plus in Altenglan durchführen. Die Sanierung erstreckt sich über zwei Gebäudeteile: Gebäude 1 in der Schulstraße 14 (Neubau) und Gebäude 2 in der Schulstraße 11 (Altbau und Pavillon) in 66885 Altenglan. Nicht Gegenstand der Brandschutzsanierung sind die Turn- und Gymnastikhallen, die derzeit als Ersatzneubauten errichtet bzw. geplant werden. Der Bauherr hat für das Gebäude 1 (Parzelle 862/3) im Jahr 2020 und für das Gebäude 2 (teilweise Parzelle 880) im Jahr 2021 jeweils ein Brandschutzkonzept erstellen lassen. Die Brandschutzkonzepte sind Inhalt der Vergabeunterlagen. Anhand der Brandschutzkonzepte hat der Auftraggeber die Brandschutzsanierung bis zur Leistungsphase 4 bereits beauftragt und ausführen lassen. Der Maßnahmenkatalog ist mit der Baugenehmigung abgestimmt und gilt als umfassend. Die Ergebnisse der Planungsleistungen in den jeweiligen Leistungsbilden werden den Bietern in der Angebotsphase bekannt gegeben. Ziel der Ausschreibung ist die Umsetzung des erarbeiteten Brandschutzkonzepts anhand der genehmigten Unterlagen und damit die Fortführung der Planung für die Brandschutzsanierung in den Leistungsphasen 5-9. Nach Möglichkeit soll die Ausführung in den Ferien erfolgen. Auf die schulfreie Zeit wird die Ausführung nicht beschränkt. Die Objektplanung soll den Bauherren im Hinblick auf die wirtschaftliche Umsetzung des Vorhabens beraten. Ggf. sollen die Maßnahmen auf sinnvolle Weise abschnittsweise ausgeführt werden. Die Auftraggeberin wird die für die vorübergehende Auslagerung von 4 Schulklassen notwendige Anzahl an Containern zur Verfügung stellen. Die voraussichtlichen Kosten der Technischen Ausrüstung werden wie folgt erwartet: KG 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 131.600,00 EUR KG 440 Elektrische Anlagen 543.600,00 EUR KG 450 Kommunikationsanlagen 11.000,00 EUR Die Kostenberechnung ist Inhalt der Vergabeunterlagen. Im Gebäude 1 soll der Auftragnehmer die Sanierung der Niederspannungsschaltanlagen (KG 443) sowie auch von Niederspannungsinstallationsanlagen (KG 444) aufgrund von Gefahr in Verzug vorziehen und mit der Ausführung der Planungs- und Bauüberwachungsleistungen unmittelbar nach der Auftragserteilung beginnen. Durch die Auftraggeberin selbst ausgeführt wird die Planung und Ausführung des barrierefreien WC´s im Bereich der Toilettenanlage im Gebäude 1. Diese Maßnahme ist nicht Teil der zur vergebenden Leistung. Die Leistungen werden ausgeschrieben in: - Los 1: Objektplanung Gebäude in den Leistungsphasen 5-9 nach § 34 HOAI, - Los 2: Technische Ausrüstung HLS/Elektro in den Leistungsphasen 5-9 nach § 55 HOAI. Da es sich um eine sicherheitsrelevante Baumaßnahme handelt, besteht eine hohe Dringlichkeit, die Maßnahmen zügig umzusetzen. Mit der Ausführung der Sanierung (Leistungsphase 8) ist spätestens im Frühjahr 2026 zu beginnen. Die Fertigstellung der Maßnahme soll nach Möglichkeit in den Sommerferien 2026 erfolgen, spätestens jedoch bis Ende 2026. Die Ausführung der Niederspannungsschaltanlagen und Niederspannungsinstallationen im Gebäude 1 soll nach Möglichkeit noch im Jahr 2024 begonnen und zügig durchgeführt werden. Bezüglich der Leistungsbeschreibung orientiert sich die Auftraggeberin an der HOAI 2021. Näheres regelt der Vertrag.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
30.01.25
Teilnahmefrist
03.03.25
Vertragsbeginn
15.04.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Kusel, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info@vgka.de
Freischalten
Telefon
06381-6080-129
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: 1. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen. 2. Ist der Bewerber zur Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft verpflichtet, hat er mit seinem Teilnahmeantrag eine entsprechende Mitgliedsbescheinigung vorzulegen (VBG, Architekten-/Ingenieurkammer). 3. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. 4. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 3 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.

  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB). 2. Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB). 3. Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung. 4. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. I. Mindestanforderung an die Größe des Büros und des Projektteams Das Büro muss eine der Maßnahme angemessene Zahl an Mitarbeitenden aufweisen. Das Projektteam muss mit mindestens zwei Personen (Projektleitung und Stellvertretung) besetzt sein, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder Master der Versorgungs- und Elektrotechnik zu führen. II. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Erbringung von Planungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung HLS und Elektro nachzuweisen. Er hat hierzu Referenzobjekte nachzuweisen wie folgt: - zwei Referenzobjekte über Fachplanungs- und Bauüberwachungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung HLS in einer vergleichbaren Größenordnung mit Baukosten von mindestens 100.000 EUR netto, - zwei Referenzobjekte über Fachplanungs- und Bauüberwachungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung Elektro in einer vergleichbaren Größenordnung mit Baukosten von jeweils mindestens 100.000 EUR netto, - bei allen Referenzobjekten müssen mindestens die Leistungsphasen 5, 6 und 8 i.S.d. § 55 HOAI erbracht worden sein, - die Objekte müssen nach dem 01.01.2019 und vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung fertig gestellt sein (d.h. Abschluss der LP 8, alternativ die Inbetriebnahme). Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind. Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe Teilnahmeantrag) genutzt werden. Maßgeblich bleibt der Inhalt der Bekanntmachung. Die angeforderten Auskünfte sind in Textform einzureichen.

  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB). 2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen 3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will. 4. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Mindestanforderung Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 500.000,00 EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 500.000,00 EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung der Versicherung nachzuweisen. Ausreichend ist eine Bescheinigung der Versicherung, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung steht. Die geforderten Nachweise sind in Textform einzureichen.

  • Objektive Kriterien zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

    • 1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungsleistungen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen an die geforderten Referenzen erfüllen (50 %). Die Wertung erfolgt folgendermaßen: 1 Referenz = 1 Punkt
    • 2 Referenzen = 2 Punkte
    • 3 Referenzen = 3 Punkte
    • 4 Referenzen = 4 Punkte
    • 5 und mehr Referenzen = 10 Punkte. 2. Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen in Jahren (Projektleitung und stellvertretende Projektleitung) (25 %). Die Wertung erfolgt folgendermaßen: Berufserfahrung <= 5 Jahre = 1 Punkt
    • <= 10 Jahre = 2 Punkte
    • <= 15 Jahre = 3 Punkte
    • <= 20 Jahre = 4 Punkte, >= 25 Jahre = 5 Punkte. 3. Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen (Neubau oder Erweiterung von Kindergärten und/oder Bürger- und Gemeindezentren), die die Mindestanforderungen erfüllen (25 %). Jeweils für die zur Leistungserbringung vorgesehene Person (Projektleiter und stellv. Projektleiter): 1 Referenz = 1 Punkt
    • 2 Referenzen = 2 Punkte
    • 3 Referenzen = 3 Punkte
    • 4 Referenzen = 4 Punkte
    • 5 und mehr Referenzen = 5 Punkte. Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen, die die Mindestanforderungen erfüllen. Für die Beurteilung der Eignungsauswahl werden nur Referenzen herangezogen, die eine aussagekräftige Beschreibung enthalten
    • eine nur namentliche Listenaufzählung ist nicht ausreichend. Erreichen die Bieter bei einer Überschreitung der Höchstzahl der zugelassenen Bieter dieselbe Punktezahl, entscheidet das Los.

Zuschlagskriterien

  • a) Preis der Leistung: Hinsichtlich der Bewertung Ihres Honorarangebots wird meine Mandantin wie folgt verfahren: Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem 1,5-fachen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung Ihres Angebots fließen die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 10 Stunden Geschäftsführer/Partner/Inhaber - 25 Stunden angestellte Ingenieure - 10 Stunden Technische Zeichner und sonstige Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation, die technische oder wirtschaftliche Aufgaben erfüllen.

  • b) Umsetzung im zeitlichen Rahmen des Förderprogramms: Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Umsetzung im Zeitlichen Rahmen des Förderprogramms" bekommt ein Angebot 0-3 Punkte, bei dem nicht gewährleistet ist, dass die genannten Termine (Beginn der Leistungsphase 8 im Frühjahr 2026, Fertigstellung der Maßnahme in den Sommerferien 2026, spätestens jedoch Ende 2026, Ausführung der Niederspannungsanlagen und Niederspannungsinstallationen im Jahr 2025) eingehalten werden. 4-6 Punkte bekommt ein Angebot, bei dem die Terminplanung vorgestellt wird, nach welcher die Einhaltung der genannten Termine gesichert erscheint. 7-10 Punkte bekommt ein Angebot, bei dem eine optimierte Terminplanung vorgestellt wird und dem Auftraggeber ein Projektteam zur Verfügung gestellt wird, bei dem auch die optimierte Zeitplanung als gesichert erscheinen lässt.

  • c) Herangehensweise im Hinblick auf die Erneuerung der Elektroinstallationen: Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Herangehensweise im Hinblick auf die Erneuerung der Elektroinstallationen" wird ein Angebot mit 0-3 Punkten bewertet, das nicht auf die dringende Umsetzung der Elektroinstallationen eingeht und keine bzw. nicht ausreichende Maßnahmen für die vorgezogene Umsetzung vorsieht. 4-6 Punkte bekommt ein Angebot, das die dringende Umsetzung einplant und Maßnahmen für die dringende Umsetzung vorsieht. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, das als gesichert erscheinen lässt, dass die Maßnahmen zur Erneuerung der Elektroinstallation mit der notwendigen Dringlichkeit umgesetzt werden.

  • d) Qualitäts- und Kostenmanagement im Rahmen der Planung und während der Bauphase: Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Qualitäts- und Kostensicherung in der Planung und während der Bauphase" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, bei dem auf ein Qualitäts- und Kostenmanagement kein oder nur wenig Wert gelegt wird. Eine Beurteilung von 4-6 Punkten erhält ein Angebot, bei dem ein Qualitäts- und Kostenmanagement vorgestellt wird, welches eine qualitative Ausführung und Einhaltung der Baukosten erwarten lässt. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, bei dem darüber hinaus die Abstimmungs- und Koordinationsprozesse mit den übrigen, an der Planung fachlich Beteiligten so organisiert sind, dass eine spürbare Entlastung für den Bauherrn zu erwarten ist.

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