Derzeit erfolgt die Wärmeerzeugung im Wesentlichen durch die zwei mit Steinkohle befeuerten Dampferzeuger des HKW Tiefstack, das 1993 in Betrieb ging. Des Weiteren gehören zum HKW zwei mit Gas oder Heizöl befeuerte Spitzenlastkessel, die der reinen Wärmeerzeugung dienen. Auf dem Gelände gibt es außerdem ein 2009 in Betrieb gegangenes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD). Die Hamburger Energiewerke stellen im Rahmen des Programms "Tiefstack Transformation (TiTra)" das Heizkraftwerk Tiefstack von Steinkohle auf Erdgas (H?Gas) um, um die Klimaziele der Stadt Hamburg zu erreichen und den Kohleanteil an der Fernwärmeerzeugung bis 2030 auf null zu senken. Nach der Umstellung sollen die bisherigen Strom- und Wärmeauskopplungsleistungen im Wesentlichen erhalten bleiben. Hierfür sind insbesondere Kohlefeuerung, Asche- und Entschwefelungsanlagen sowie kohlebasierte Luft- und Rauchgasführungen zurückzubauen. Los 1 bündelt diese Demontageleistungen und stellt damit die Grundlage für die Neubauten und Umbauten der Folgegewerke dar. Das HKW Tiefstack wird aktuell mit zwei steinkohlebefeuerten Dampferzeugern im KWK?Betrieb betrieben, ergänzt um ein GuD?Kraftwerk. Am Standort sind umfangreiche kohlespezifische Anlagenteile installiert, u. a.: - Rauchgasentschwefelungsanlage (REA?Gebäude UHT) mit Absorber/Wäscher, Gips?Suspensionsbehälter, Pumpen, Rohrleitungen, GAVO, Saugzuggebläse, Schalldämpfern und Rauchgaskanälen, - Elektrofilteranlagen zur Staubabscheidung, - Kohletagesbunker, Kohlemühlen, Primärluftgebläse und kanäle, Brenner mit Staubkanälen, - Rußbläser- und Lanzenschraubbläser, Systeme, Brenner-Ascheförderung, Nassentschlacker und Schlacketransport Diese Anlagen sind für den künftigen Gasbetrieb entbehrlich bzw. hinderlich und müssen geordnet demontiert, entsorgt oder für eine Nachnutzung vorbereitet werden.
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