Frist abgelaufen

Umgestaltung und Qualifizierung Leninhain (Friedenspark) als kleine lokalklimatisch wirksame Parkanlage (sogen. Pikopark)

Die Stadt Pasewalk plant im Rahmen des KfW-Förderprogramms 444 – Natürlicher Klimaschutz in Kommunen – die Umgestaltung und Aufwertung des Leninhains (Friedensparks). Ziel ist die Schaffung eines sog. Pikoparks als kleine lokalklimatisch wirksame Parkanlage in Mitten der Stadt. In der Grünanlage Leninhain befindet sich eine Gedenkstätte. Diese ist unter der Pos. Nr. 595 UER in der Denkmalliste M-V eingetragen. Durch das Landesamt für Kultur und Denkmalschutz in M-V wurde die Gesamtanlage als Gartendenkmal eingestuft. Die diesbezüglich Denkmalpflegerische Zielstellung liegt vor und ist zwingend zu beachten. Mit dem KfW-Förderprogramm ist Schaffung beziehungsweise Qualifizierung von kleinteiligen Grünflächen und -strukturen beabsichtigt. Mit der Umgestaltung der grünen Infrastruktur soll das städtische Mikroklima positiv beeinflusst, ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Klimaresilienz in der Stadt Pasewalk geleistet und ein Naherholungsstandort für naturnahe Freizeitgestaltung geschaffen werden. Im Vordergrund steht eine ökologisch nachhaltige Ausrichtung, die durch Klimaanpassungsmaßnahmen wie Bodenaufwertung, Platz- und Wegebegrünung, wassersensible Gestaltung und Vernetzung der Grün- und Freiflächen gewährleistet wird.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
16.12.25
Teilnahmefrist
15.01.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
238.000 €
Erfüllungsort
Pasewalk, Deutschland
Vertragslaufzeit
36 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
Vergabestelle@pasewalk.de
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Telefon
+49 3973 4331 68
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Website
https://baubeconstadtsanierung.de/
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Nachweis über die ordnungsgemäße Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträge von einem Sozialversicherungsträger oder einer Sozialkasse,
    • alternativ durch Erklärung des Steuerberaters
  • Bescheinigung in Steuersachen vom zuständigen Finanzamt über die ordnungsgemäße Entrichtung von Steuern (gültig und nicht älter als 12 Monate)

    • Präsentation von zwei vergleichbaren Referenzprojekten im Teilnahmeantrag und als Anlage auf max. einer DIN A3 Seite pro Projekt unter Angabe der Projektbeschreibung, Leistungsumfang gem. HOAI und Leistungszeitraum, Fläche, maßgeblich beteiligtem Mitarbeiter/Projektleiter, Referenzgeber mit Ansprechpartner/in und Telefonnummer. Die Erklärung zur Erbringung der Leistung erfolgt wahlweise als Eigenerklärung inkl. Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer, Faxnummer und E-MailAdresse oder alternativ mittels Referenzschreiben oder Referenzbestätigung vom Auftraggeber. Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 01.01.2018) mit der Leistungsphase 8 abgeschlossen und mit einer Übergabe an die Nutzer/innen realisiert worden sein. Um einen größeren Teilnehmerkreis ansprechen zu können und damit einen
    • ausreichenden Wettbewerb zu gewährleisten, wird der in § 46 Abs. 3 VgV vorgegebene Zeitraum von 3 Jahren gem. obiger Angabe auf 7 Jahre verlängert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich Freianlagenplanung gem. §§ 39 HOAI eingereichten 2 Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 01.01.2018) mit Übergabe an die Nutzer realisiert worden sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-8 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte) und vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 30 Punkten erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des mit den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellten Auswahlbogens.
  • Erklärungen nach § 8 Abs. 1 und § 9 Abs. 1 TVgG M-V sowie dazugehörige Verpflichtungserklärung nach § 15 TVgG M-V und § 16 TVgG M-V

  • Eigenerklärung zum 5. RUS-Sanktionspaket

  • Nachweis über die Eintragung in der Architekten-/Ingenieurkammer

Zuschlagskriterien

  • Fachlicher Wert

    • Präsentation eines kompetenten Projektteams, insbesondere der Projektleitung und der Stellvertretung.
    • Vorstellung einer angemessenen Projektaufbauorganisation und der Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams mit Darstellung der Kompetenzschwerpunkte der einzelnen Projektmitglieder inkl. Darstellung der Wissensbereitstellung im Projektteam.
    • Erläuterung eines angemessenen Personaleinsatzes in den einzelnen Projektstufen (z.B. Arbeitsspitzen bei Parallelisierung).
    • Erläuterung zu Erfahrungswerten in der Abwicklung von Projekten, die ganz oder in Teilen mit Fördermitteln realisiert werden.
  • Qualität

    • Darstellung einer geeigneten Herangehensweise an das Projekt, insbesondere hinsichtlich Regenwassermanagement (Be- und Entwässerung), Erhalt innerstädtisches Großgrün und naturnahe Gestaltung mit Neu- und Ersatzpflanzungen (klimaresistenter Pflanzen) unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Belange.
    • Qualitative Auseinandersetzung mit den zur Verfügung gestellten Unterlagen.
    • Nachvollziehbare Darstellung der Besonderheiten der konkreten Planungsaufgabe und wie mit diesen Besonderheiten umgegangen werden soll.
    • Erläuterung zielführender Maßnahmen zur Einhaltung der Kosten, Termine und Qualitäten.
  • Kommunikation und Verfügbarkeit

    • Nachvollziehbares und praktikables Kommunikationskonzept für eine gesicherte Übermittlung von Informationen an die Projektbeteiligten.
    • Erkennbarkeit einer nachvollziehbaren sach- und situationsdifferenzierten Projektkommunikation mit der Auftraggeberin und den
    • weiteren Projektbeteiligten während der Leistungsdurchführung.
    • Präsenz auf der Baustelle während der Bauausführung zur Sicherstellung eines unterbrechungsfreien und optimierten Bauablaufs.
  • Ausführungszeitraum

    • Darstellung einer Ablaufplanung in Bezug auf die Zeiträume und einzelnen Leistungsphasen.
    • Erläuterungen zum veranschlagten Zeitrahmen und möglichen Optimierungspotenzialen vom Planungsbeginn bis Fertigstellung.
    • Erläuterungen zur möglichen Baurealisierung unter Berücksichtigung der Vorgaben des Denkmalschutzes und der Förderbedingungen des Förderprogramms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ (KfW 444).

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Eignungskriterien56 KB8 Seiten
Preisblatt24 KB2 Tabellen
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