Frist abgelaufen

TGA-Planung Sanierung Dreifachsporthalle Borkener Damm

Auftraggeber
Veröffentlicht
17.02.2025
Angebotsfrist
Der Auftraggeber beabsichtigt die Sanierung der Dreifach-Sporthalle am Borkener Damm in Gescher. Die im Jahr 1974 errichtete Halle ist die einzige Sporthalle in Gescher mit Zuschauerrängen, die aber nicht barrierefrei zu erreichen sind. Sie ist stark mängelbehaftet; insbesondere entspricht die Haustechnik nicht mehr den heutigen hygienischen und energetischen Anforderungen. Die Nutzung als Versammlungsstätte mit mehr als 200 Nutzern (inkl. Besuchern) muss zurzeit unterbleiben. Die Halle soll deshalb umfassend saniert und modernisiert werden, um ein barrierefreies Gebäude zu schaffen, das vollständig ohne fossile Energieträger auskommt und auf den neusten Stand der Technik gebracht wird. Für die politische Willensbildung und für einen Förderantrag wurde bereits eine Vorplanung in Auftrag gegeben, die mit den Vergabeunterlagen (zur 2. Stufe des Verfahrens) bereitgestellt wird. Auf Grundlage dieser Vorplanung wurden bereits eine Kostenberechnung und ein Energiekonzept erstellt, die ebenfalls mit den Vergabeunterlagen (zur 2. Stufe des Verfahrens) bereitgestellt werden und zusammen mit der Vorplanung als Grundlage für den vom Auftragnehmer zu erstellenden Entwurf dienen sollen. Gegenstand des Auftrags sind die für das Vorhaben erforderlichen Ingenieurleistungen zum Leistungsbild Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 bis 6 und 8.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
17.02.25
Fragenfrist
13.03.25
Teilnahmefrist
25.03.25
Vertragsbeginn
01.08.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Gescher, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info@gescher.de
Freischalten
Telefon
+49 254260-0
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Referenzen über vergleichbare Ingenieurleistungen im Bereich ELT

    • Gewertet werden nur Referenzen, die folgende Anforderungen an die allgemeine Vergleichbarkeit erfüllen: a) Gegenstand der Referenz (Vorhaben) war der Umbau oder die Sanierung/Modernisierung eines Bestandsgebäudes. b) Für dieses Vorhaben wurde die Fachplanung zum Leistungsbild Technische Ausrüstung für mindestens die Anlagengruppe 4 bearbeitet. c) Für diese Anlagengruppe(n) wurde mindestens eine der Leistungsphasen 1 bis 8 bearbeitet und ist abgeschlossen. Als Abschluss einer Leistungsphase gilt dabei jeweils die vollständige Erbringung aller Leistungen (deren Abnahme ist nicht entscheidend)
    • abweichend hiervon genügt als Abschluss bei LPh 5 die Fertigstellung der ausführungsreifen Planung (auch bei noch ausstehender Fortschreibung der Ausführungsplanung während der Objektausführung) und bei LPh 8 die Fertigstellung, d. h. die werkvertragliche Abnahme des letzten Ausführungsgewerks für die genannten Anlagengruppen durch den Bauherrn (auch bei Abnahme unter Mängelvorbehalt). d) Die bearbeitete Anlagengruppe entsprach mind. der Honorarzone II gemäß HOAI. e) Die Baukosten für die Anlagengruppe 4 (KG 440 entspr. DIN 276) betrug mind. 250.000 EUR ohne MwSt. Bei kombinierten Maßnahmen (Umbau/Sanierung/ Modernisierung einerseits und Neubau andererseits) sind die Kosten nur der Maßnahmen im Bestand (Umbau und/oder Sanierung/Modernisierung) maßgeblich. f) Die Leistungen zu den o.g. Anlagengruppen wurden nicht vor dem 01.03.2020 (Stichtag) beendet und auch eine eventuelle Fertigstellung (siehe c) dieser Anlagengruppen lag nicht vor diesem Stichtag. Referenzen, die sämtliche genannten Anforderungen erfüllen, müssen zumindest in Summe die Leistungsphasen 1 bis 3 sowie 5 bis 8 abdecken, sonst gilt der Bewerber als nicht hinreichend geeignet. Berücksichtigt werden bei jeder Referenz jeweils nur abgeschlossene Leistungsphasen. Zur Nachweisführung genügen entsprechende Eigenerklärungen im Bewerbungsformular.
  • Berufsqualifikation als Ingenieur

    • Zugelassen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV nur Bewerber, die berechtigt sind, diese Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen sind gem. § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die beschriebene Zulassungsvoraussetzung erfüllt. Zur Nachweisführung genügt die Vorlage eines entsprechenden Qualifikationsnachweises in Kopie
    • der Auftraggeber behält sich vor, in Zweifelsfällen die Vorlage des Originals zu verlangen.
  • Finanzielle Leistungsfähigkeit: Gewertet werden die Jahresgesamtumsätze des Unternehmens (bei Bewerbergemeinschaften: aller Mitgliedsunternehmen zusammen) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Zur Nachweisführung genügen entsprechende Eigenerklärungen im Bewerbungsformular.

  • Referenzen über vergleichbare Ingenieurleistungen im Bereich HLS

    • Gewertet werden nur Referenzen, die folgende Anforderungen an die allgemeine Vergleichbarkeit erfüllen: a) Gegenstand der Referenz (Vorhaben) war der Umbau oder die Sanierung/Modernisierung eines Bestandsgebäudes. b) Für dieses Vorhaben wurde die Fachplanung zum Leistungsbild Technische Ausrüstung für mindestens die Anlagengruppen 1 bis 3 bearbeitet. c) Für diese Anlagengruppe(n) wurde mindestens eine der Leistungsphasen 1 bis 8 bearbeitet und ist abgeschlossen. Als Abschluss einer Leistungsphase gilt dabei jeweils die vollständige Erbringung aller Leistungen (deren Abnahme ist nicht entscheidend)
    • abweichend hiervon genügt als Abschluss bei LPh 5 die Fertigstellung der ausführungsreifen Planung (auch bei noch ausstehender Fortschreibung der Ausführungsplanung während der Objektausführung) und bei LPh 8 die Fertigstellung, d. h. die werkvertragliche Abnahme des letzten Ausführungsgewerks für die genannten Anlagengruppen durch den Bauherrn (auch bei Abnahme unter Mängelvorbehalt). d) Die bearbeitete Anlagengruppe entsprach mind. der Honorarzone II gemäß HOAI. e) Die Summe der Baukosten (KG 410 bis 430 entspr. DIN 276) betrug mind. 500.000 EUR ohne MwSt. Bei kombinierten Maßnahmen (Umbau/Sanierung/ Modernisierung einerseits und Neubau andererseits) sind die Kosten nur der Maßnahmen im Bestand (Umbau und/oder Sanierung/Modernisierung) maßgeblich. f) Die Leistungen zu den o.g. Anlagengruppen wurden nicht vor dem 01.03.2020 (Stichtag) beendet und auch eine eventuelle Fertigstellung (siehe c) dieser Anlagengruppen lag nicht vor diesem Stichtag. Referenzen, die sämtliche genannten Anforderungen erfüllen, müssen zumindest in Summe die Leistungsphasen 1 bis 3 sowie 5 bis 8 abdecken, sonst gilt der Bewerber als nicht hinreichend geeignet. Berücksichtigt werden bei jeder Referenz jeweils nur abgeschlossene Leistungsphasen. Zur Nachweisführung genügen entsprechende Eigenerklärungen im Bewerbungsformular.
  • Personelle Leistungsfähigkeit: Anzahl fester Mitarbeiter/innen mit Studienabschluss als Ingenieur/in oder Abschluss als Techniker/in der Fachrichtung Versorgungstechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung, sowie fester Mitarbeiter/innen mit Studienabschluss als Ingenieur/in oder Abschluss als Techniker/in der Fachrichtung Elektrotechnik, Nachrichtentechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung, jeweils durchschnittlich für die Jahre 2022, 2023 und 2024 sowie aktuell. Zur Nachweisführung genügen entsprechende Eigenerklärungen im Bewerbungsformular Die Anzahl fester Mitarbeiter/innen (umgerechnet in Vollzeitstellen) mit Studienabschluss als Ingenieur:innen oder Techniker:innen der Fachrichtung Versorgungstechnik (oder vergleichbar) darf sowohl aktuell als auch im Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2024 nicht unter 2,00 (Vollzeitstellen-Äquivalent) liegen. Außerdem darf die Anzahl fester Mitarbeiter/innen (umgerechnet in Vollzeitstellen) mit Studienabschluss als Ingenieur:innen oder Techniker:innen der Fachrichtung Elektro- oder Nachrichtentechnik (oder vergleichbar) sowohl aktuell als auch im Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2024 nicht unter 2,00 (Vollzeitstellen-Äquivalent) liegen.

Zuschlagskriterien

  • Qualität der zu erwartenden Herangehensweise im Auftragsfall (Projektkonzept): siehe Vergabeunterlage A03 (Zuschlagsmatrix)

  • Qualifikation und Erfahrung des Kernprojektteams: siehe Vergabeunterlage A03 (Zuschlagsmatrix)

  • Höhe des angebotenen Honorars: siehe Vergabeunterlage A03 (Zuschlagsmatrix)

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