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Skalierbare KI-Lösung zur automatisierten Metadatenanreicherung technischer Unterlagen des Baubestandswerks (MetaBBW)

Auftraggeber
Veröffentlicht
19.06.2026
Angebotsfrist
20.07.2026
Gegenstand der Ausschreibung ist die Konzeption, (Weiter-) Entwicklung und Bereitstellung einer KI-gestützten Verarbeitungslösung zur automatisierten Verarbeitung und Metadatenanreicherung von technischen Unterlagen (im Folgenden: KI-Pipeline) der WSV des Bundes sowie die Umsetzung der technischen Erschließung von technischen Unterlagen (TUs) Die Wasserstraßen-und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) verfügt über einen umfangreichen Bestand technischer Unterlagen (TU), der bisher größtenteils unstrukturiert vorliegt und nur eingeschränkt in der Organisation nutzbar ist. Die TUs sind grundsätzlich in einem Dokumentenmanagementsystem DVtU (Digitale Verwaltung technischer Unterlagen) zu führen und dort mit Metadaten zu versehen. Die manuelle Metadatenvergabe führt jedoch dazu, dass bereits überführte Bestände häufig unvollständige oder inkonsistente Metadaten aufweisen, was die Auffindbarkeit erheblich einschränkt. Ein erheblicher Teil der Unterlagen ist bislang noch nicht in das System überführt worden, da die manuelle Erfassung mit hohem Aufwand verbunden ist. Die TU sind zudem inhaltlich und strukturell stark heterogen und umfassen unterschiedliche Bauwerksarten (z. B. Schleusen, Wehre, Brücken, Kanäle), Dokumenttypen (z. B. Konstruktionspläne, Gutachten), Formate (PDF, DGN, TIFF), Layouts (z. B. Tabellen, Fließtexte, gescannte Pläne), Umfänge (z. B. Anzahl der Seiten und Dateigröße) sowie unterschiedliche Qualitätsstufen der Digitalisierung. Diese Heterogenität erschwert eine einheitliche strukturierte Verarbeitung und Erschließung (d. h. Metadatenanreicherung) sowie die Auffindbarkeit der Dokumente erheblich und stellt eine wesentliche fachliche und organisatorische Herausforderung dar. In Verbindung mit dem überwiegend manuellen Metadatenprozess führt dies zu hohen operativen Aufwänden, Kapazitätsengpässen und einer eingeschränkten Wiederverwendbarkeit der Informationen. Vor diesem Hintergrund möchte der Auftraggeber in diesem Vergabeverfahren die Konzeption, (Weiter-)Entwicklung und Bereitstellung einer KI-gestützten Lösung zur automatisierten Metadatenanreicherung ausschreiben. Gegenstand der Ausschreibung: Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung ist die Konzeption, (Weiter-) Entwicklung und Bereitstellung einer KI-gestützten Verarbeitungslösung zur automatisierten Verarbeitung und Metadatenanreicherung von technischen Unterlagen (im Folgenden: KI-Pipeline) der WSV des Bundes sowie die Umsetzung der technischen Erschließung von technischen Unterlagen (TUs). Der Auftragnehmer konzipiert eine technische Lösung/KI-Pipeline zur KI-gestützten Verarbeitung einschließlich der erforderlichen Infrastruktur und muss für diese im Anschluss Bereitstellungs-, Betriebs-, Support-, und Wartungsleistungen sowie bei Bedarf Weiterentwicklungsleistungen erbringen. Die KI-Pipeline umfasst eine webbasierte Benutzeroberfläche für Endanwender. Über diese Benutzeroberfläche müssen dieErschließung der TUs sowie die Einsicht, Prüfung, Korrektur und Freigabe der erzeugten Ergebnisse und Metadaten möglich sein. Die KI-Pipeline muss für große Datenmengen skalierbar sein. Ein Teil der TUs ist bereits mit Metadaten versehen und in das Dokumentmanagementsystem der WSV (Digitale Verwaltung technischer Unterlagen, kurz DVtU) integriert, weist allerdings eine unzureichende oder fehlerhafte Metadatenqualität auf. Ein anderer Teil der TUs ist noch nicht im DVtU integriert und noch nicht mit Metadaten versehen. Deshalb muss die KI-Pipeline die folgenden zwei Anwendungsfälle unterstützen: a. Erschließung neuer TUs - Automatisierte Metadatenanreicherung (höhere Priorität) -mindestens 200.000, maximal 1.200.000 TUs (Leistungsteil A) Für TUs, die noch nicht in der DVtU vorhanden sind, müssen automatisiert Metadaten erzeugt werden. Die KlPipeline muss dabei insbesondere: - die Unterlagen automatisiert verarbeiten und mit Metadaten anreichern, - definierte Metadaten extrahieren und die Ergebnisse strukturiert ausgeben Forsetzung unter Ziffer 5.1.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
19.06.26
Fragenfrist
10.07.26
Abgabefrist
20.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Karlsruhe, Deutschland
Vertragslaufzeit
4 Tage
E-Mail
ausschreibung@baw.de
Freischalten
Telefon
+4972197264213
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Mit dem Angebot sollen die Bieter möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied)

    • a) Eigenerklärung aus der hervorgeht, dass keine zwingenden
    • Ausschlussgründe im Sinne des § 123 GWB vorliegen
    • b) Eigenerklärung aus der hervorgeht, dass keine fakultativen
    • Ausschlussgründe im Sinne des § 124 GWB vorliegen
    • c) Eigenerklärung aus der hervorgeht, dass der Bieter nicht zu den Artikel
    • 5k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 12/2014 833/2014 in der Fassung
    • des Art. 1 Ziff. 16 der Verordnung (EU) 2025/2033 des Rates vom 23.
    • Oktober 2025 über restriktive Maßnahmenangesichts der Handlungen
    • Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten
    • Personen oder Unternehmen zählt
    • d) Eigenerklärung über die Eintragung in ein Berufsregister
    • (Handelsregister oder Handwerksrolle oder ein vergleichbares Register des
    • Herkunftslandes).
    • Die Bieter geben die vorgenannten Erklärungen (außer c)) durch Ausfüllen
    • und Einreichen des Formblattes "Eigenerklärung zur Eignung"
    • (Formblatt133/333b-L /F)
    • ab, welches ihnen via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird. Die
    • Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen (c)) geben die Bieter durch
    • Ausfüllen und Einreichen des Formblatts 140 ab, welches ihnen ebenfalls
    • via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
  • Mit dem Angebot sollen die Bieter möglichst folgende Unterlagen vorlegen. Bei Bietergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bietergemeinschaft die Unterlagen einreicht

    • Eigenerklärung mit Angabe der Gesamtumsätze der letzten drei
    • abgeschlossenen Geschäftsjahre.
    • Die Bieter geben die vorgenannte Erklärung durch Ausfüllen und Einreichen
    • des Formblatts "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133/333 b-L/F) ab,
    • welches ihnen via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
  • Mit dem Angebot sollen die Bieter möglichst folgende Unterlagen vorlegen. Bei Bietergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bietergemeinschaft die Unterlagen einreicht

    • Eigenerklärung mit Angabe der Umsätze der letzten drei abgeschlossenen
    • Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit dem vorliegenden
    • Auftragsgegenstand vergleichbar sind (insbesondere Übernahme,
    • Weiterentwicklung und Neuaufbau von KI-Pipelines).Die Bieter geben die vorgenannte Erklärung durch Ausfüllen und Einreichen
    • des Formblatts "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133/333 b-L/F) ab,
    • welches ihnen via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
  • Mit dem Angebot sollen die Bieter möglichst folgende Unterlagen vorlegen. Bei Bietergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bietergemeinschaft dieUnterlagen einreicht

    • Eigenerklärung, dass der Bieter über eine Betriebshaftpflichtversicherung
    • von mindestens 1.500.000 Euro für Personenschäden und 1.500.000 Euro
    • für Sachschäden verfügt oder eine solche im Auftragsfall vor Beginn der
    • Leistungserbringung abschließt. Die Maximierung der Ersatzleistung muss
    • mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen.
    • Die Bieter geben die vorgenannte Erklärung durch Ausfüllen und Einreichen
    • des Formblatts "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133/333 b-L/F) ab,
    • welches ihnen via eVergabe Plattform zur Verfügung gestellt wird.
  • Mit dem Angebot sollen die Bieter möglichst folgende Unterlagen vorlegen. Bei Bietergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bietergemeinschaft die Unterlagen einreicht

    • Eigenerklärung mit Angabe der durchschnittlichen jährlichen
    • Beschäftigtenzahl des Unternehmens und der Zahl seiner Führungskräfte
    • für die letzten drei
    • abgeschlossenen Geschäftsjahre.
    • Die Bieter geben die vorgenannte Erklärung durch Ausfüllen und Einreichen
    • des Formblattes "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133/333 b-UF)
    • ab, welches ihnen via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
  • Mit dem Angebot sollen die Bieter möglichst folgende Unterlagen vorlegen. Bei Bietergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bietergemeinschaft die Unterlagen einreicht

    • Eigenerklärung mit Angabe von Referenzen des sich bewerbenden
    • Unternehmens über in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
    • (2023, 2024, 2025)
    • erbrachte Leistungen, die mit den unter Ziffer 5.1 beschriebenen
    • Leistungen vergleichbar sind (insbesondere Übernahme, Weiterentwicklung
    • und Neuaufbau von KI-Pipelines), unter Nennung der folgenden Angaben:
    • Projektname / Auftraggeber / Zeitraum, Auftragsvolumen,
    • Kurzbeschreibung und Umfang, Kerntechnologien und Methoden, Rolle und
    • Beitrag des Bieters, Ergebnisse und Leistungsmetriken, Relevanz für das
    • Projekt.
    • Mit den Referenzen sollen die Bieter insbesondere in den folgenden
    • Bereichen Erfahrung nachweisen:
    • - Optical CharacterRecognition (OCR), Natural Language Processing (NLP)
    • und Large-Language-Models (LLM)
    • - Entwicklung, Anpassung oder Skalierung von KI-gestützten
    • Verarbeitungssystemen
    • - Relevante fachlichen Qualifikationen und Zertifizierungen (z.B. im Bereich
    • Machine Learning)
    • - Mitwirkung an komplexen IT-, Forschungs- oder Entwicklungsprojekten im
    • KI-Umfeld, idealerweise mit Schwerpunkt auf intelligenterDokumentenverarbeitung und
    • automatisierter Informationsgewinnung
    • - Zusammenarbeit mit verschiedenen Stakeholdern, insbesondere im
    • öffentlichen Sektor und mit fachlichen Domänenexperten
    • - Hybride Projektmethoden, insbesondere der Kombination aus agilen und
    • klassischen Vorgehensmodellen.
    • Die Referenzprojekte müssen in den letzten drei abgeschlossenen
    • Geschäftsjahren abgeschlossen worden sein oder sich seit mindestens
    • sechs Monaten in der Umsetzung befinden. Start Ups dürfen - sofern keine
    • bzw. nur wenige abgeschlossene Aufträge vorliegen - als
    • Eignungsnachweis auch Erfahrungen ihrer Mitarbeiter mit der zu
    • vergebenden Leistung (insbesondere Übernahme, Weiterentwicklung und
    • Neuaufbau von KlPipelines) angeben.
    • Start Ups definiert der Auftraggeber angelehnt an die Definition des
    • European Startup Monitors als Unternehmen, die jünger als 8 Jahre sind,
    • sich durch innovative Produkte, Dienstleistungen und/oder
    • Geschäftsmodelle auszeichnen und auf starkes Wachstum ausgerichtet
    • sind.
    • Die Bieter geben die vorgenannten Erklärungen durch Ausfüllen und
    • Einreichen des Formblattes "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133
    • /333 b-UF) ab, welches ihnen via eVergabe-Plattform zur Verfügung
    • gestellt wird. Für die Referenzen verwenden die Bieter zudem die Anlage
    • "Referenzen der Bieter", welche ihnen ebenfalls via eVergabe-Plattform zur
    • Verfügung gestellt wird.

Zuschlagskriterien

  • Preis

    • Pauschalfestpreis für Konzeption, Entwicklung und
    • Bereitstellung einer betriebsfähigen Grundlösung der Verarbeitungslösung
    • /KlPipeline
    • für die neu zu
    • erschließenden Metadaten (Leistungsteil A)
  • Preis

    • Jährlicher Pauschalfestpreis für Bereitstellung, Betrieb,
    • Wartung und Support der Verarbeitungslösung/KI-Pipeline
  • Preis

    • Pauschalfestpreis für Umsetzung der Erschließung
    • (Leistungsteil A und Leistungsteil B) von 2.200.000 TUs
  • Preis

    • Pauschaler Mischtagessatz für
    • Weiterentwicklungsleistungen für die Verarbeitungslösung/KI-Pipeline

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