Frist abgelaufen

Sanierung Rathaus

Auftraggeber
Veröffentlicht
04.12.2024
Angebotsfrist
Planungsleistungen - Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
04.12.24
Teilnahmefrist
07.01.25
Vertragsbeginn
12.05.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Oebisfelde-Weferlingen, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe@stadt-oebisfelde-weferlingen.de
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Telefon
+49 39002480541
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Website
www.stadt-oebisfelde-weferlingen.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Ohne die Erfüllung der Mindestanforderungen wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

    • Erforderlich ist die Qualifikation des Auftragnehmers gem. § 75 Abs. 1-3 VgV.
    • • Eigenerklärung zur Teilnahmeberechtigung nach § 75 Abs. 1-3 VgV
    • Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Unterlage durch die Bewerbergemeinschaft als solche einzureichen.
  • Ohne die Erfüllung der Mindestanforderungen wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Jährlicher Gesamtumsatz

    • Jährlicher Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren von mind. 800.000,00 EUR (netto) je Geschäftsjahr (Mindestanforderung).
    • Der Umsatz der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft wird addiert
    • bzgl. der Mindestanforderung kommt es auf die Umsätze der Bewerbergemeinschaft insgesamt an.
    • Dieses Kriterium ist zugleich ein Auswahlkriterium, Gewichtungsfaktor 15.
    • Berufshaftpflichtversicherung:
    • Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Spezifikationen:
    • • mindestens 5,0 Mio. EUR je Verstoß für Personenschäden sowie
    • • mindestens 3,0 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden).
    • (jeweils Mindestanforderungen)
    • Weitere Anforderung:
    • Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV) und unverzüglich zu erfolgen hat.
    • Der AG behält sich vor, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs von den Bewerbern, die für die Angebotsaufforderung vorgesehen sind, die Eigenerklärung durch eine entsprechende Erklärung des Versicherers bestätigen zu lassen.
    • Es sind keine Versicherungsbestätigung oder Police unaufgefordert einzureichen.
    • Allgemeine Angaben zur Eignung:
    • Möglichkeit der Bildung einer Bewerbergemeinschaft: In diesem Fall muss die Bewerbergemeinschaft mit ihrem Teilnahmeantrag eine Bewerbergemeinschaftserklärung (§ 43VgV) einreichen. Wird eine Bewerbergemeinschaft gebildet, müssen alle Mitglieder der Gemeinschaft die geforderten Unterlagen einzeln beibringen, sofern nichts anderes ausgewiesen ist.
    • Präqualifizierung: Unternehmen, die in der Präqualifizierungsdatenbank AVPQ bzw. einer anderen für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe eines Teilnahmeantrags durch Angabe der Registrierungsnummer angeben. Sofern vom Auftraggeber mit dem Teilnahmeantrag Nachweise gefordert werden, die nicht in der v. g. Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen.
    • Einheitlich Europäische Eigenerklärung: Gilt als vorläufiger Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung.
    • Unteraufträge/Eignungsleihe: Ein Bewerber kann sich (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem
    • Teilnahmeantrag beizubringen: - Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe
    • Ein Bewerber kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag im Hinblick
    • auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er bspw. eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag z.B. beizubringen: - Verpflichtungserklärung.
    • Unterauftragnehmer/Eignungsleiher: Der öffentliche Auftraggeber
    • überprüft im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Nimmt der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe haften.
    • Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Nachunternehmer zur
    • Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber/die
    • Bewerbergemeinschaft anzugeben, welche Teile des Auftrags er/sie als
    • Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Nachunternehmererklärung). Der
    • Bewerber/die Bewerbergemeinschaft, hat/ haben (wenn der Nachunternehmer bei Abgabe des Teilnahmeantrags noch nicht bekannt ist) auf gesondertes Anfordern durch den öffentlichen Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen wird. Dieser Nachweis ist z.B. durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob Gründe für den Ausschluss des
    • Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der Eignungsprüfung des
    • vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen des
    • Auftraggebers die folgenden Nachweise beizubringen:
    • - Nachweis Befähigung zur Berufsausübung gem. § 75 Abs. 1 oder 3 VgV
    • - Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
    • - Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i.S.d. § 125 GWB (abzugeben, sofern einschlägig)
    • - Berufshaftpflichtversicherung mit den Spezifikationen gem. o.g. Eignungskriterium
    • - Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren netto
    • - Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen
    • - Angabe zu geeigneten Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge. Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus den Anforderungen der Ausschreibung. Die an die Eignung gestellten Mindestanforderungen gelten für die Nachunternehmer, die für die jeweiligen Teile des Auftrags vorgesehen sind, nicht.
  • Ohne die Erfüllung der Mindestanforderungen wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Angabe technischer Fachkräfte

    • Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Es sind mindestens 4 technische Fachkräfte anzugeben (Mindestanforderung an die Eignung).
    • Dieses Kriterium ist zugleich ein Auswahlkriterium, Gewichtungsfaktor 15.
    • Angaben zu Referenzen von Leistungen mit vergleichbaren Planungsleistungen:
    • Geeignete Referenzen der Bewerber aufgegliedert nach nachfolgenden Unterkriterien:
    • o mind. 3 Referenzen Objektplanung Gebäude und Innenräume mit vergleichbaren (Planungs-) Anforderungen wie folgt:
    • - wesentliche Grundleistungen mind. der LPH 2-8 erbracht
    • Fertigstellung LPH 8 in den letzten 5 Jahren
    • - anrechenbare Kosten i.H.v. mind. 3,0 Mio. € netto
    • - mind. durchschnittliche Planungsanforderungen HZ III
    • - mind. Bezug zu denkmalgerechter Sanierung mit mehr als 500 m² BGF
    • Diese Anforderungen sind Mindestanforderungen an die Eignung.
    • Darüber hinaus können (ohne dass es sich um Mindestanforderungen an die Eignung handelt) zusätzliche Punkte erzielt werden durch geeignete Unternehmensreferenzen, die die o.g. Mindestanforderungen kumuliert erfüllen.
    • Den Referenzen ist zwingend eine Referenzbeschreibung beizufügen.
    • Dieses Kriterium ist zugleich ein Auswahlkriterium, Gewichtungsfaktor 70, aufgeteteilt wir folgt:
    • - Anzahl Referenzen Objektplanung Gebäude und Innenräume mit wesentlichen Grundleistungen mind. der LPH 2-8 erbracht
    • Fertigstellung LPH 8 in den letzten 5 Jahren (Gewichtungsfaktor 20)
    • - Anzahl Referenzen Objektplanung Gebäude und Innenräume mit anrechenbaren Kosten i.H.v. mind. 3,0 Mio. € netto (Gewichtungsfaktor 10)
    • - Anzahl Referenzen Objektplanung Gebäude und Innenräume mit mind. durchschnittlichen Planungsanforderungen HZ III (Gewichtungsfaktor 10)
    • - Anzahl Referenzen Objektplanung Gebäude und Innenräume mit Bezug zu denkmalgerechter Sanierung mit mehr als 500 m² BGF (Gewichtungsfaktor 10)
    • - Anzahl Referenzen Objektplanung Gebäude und Innenräume mit Kumulierung (Gewichtungsfaktor 20)
    • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
    • - Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
    • Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Unterlage durch die Bewerbergemeinschaft als solche einzureichen
    • Sonstiges:
    • - Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit (§ 11 TVergG LSA)
    • - Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 über die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische Föderation (sog. "Russlanderklärung").
    • Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Unterlage von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen.
    • - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB
    • Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Unterlage von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen.
    • Der Auftraggeber wird für denjenigen Bewerber, später Bieter, der für den Zuschlag in Betracht gezogen wird, gemäß § 6 Abs. 2 Nr. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes (WRegG) eine Anfrage bei der Registerbehörde stellen.
    • Der Auftraggeber behält sich zudem vor, eine Anfrage beim Tarifregister des Landes Sachsen-Anhalt beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zu stellen (Auskunftsersuchen in Bezug auf § 11 TVergG LSA)

Zuschlagskriterien

  • Persönliche Referenzen des Planers: Persönliche Referenzen des Planers mit Unterkriterien

  • Ideenskizze "Leistungerbringung": Ideenskizze zu Projektablauf/ Kosten/ Terminen

  • Preis: Honorar

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