Frist abgelaufen

Sanierung Kita "Am Mühlentor"

Auftraggeber
Veröffentlicht
12.03.2024
Angebotsfrist
Die Stadt Pasewalk beabsichtigt, die Kindertagesstätte "Am Mühlentor" zu sanieren. Im Rahmen der Sanierung sollen folgende Maßnahmen umgesetzt werden: - vollständige Sanierung und Modernisierung der Nutzungseinheit Kita, hierbei soll das vorhandene Raumprogramm in weiten Teilen beibehalten werden - Brandschutzmäßige Ertüchtigung nach LBauO M-V - Überprüfung des Dachtragwerkes - Komplette Erneuerung aller Sanitärraume - Schallschutzmaßnahmen - Erneuerung aller Bodenbeläge - Strangsanierung TW, AW und Heizungsanlage sowie Erneuerung aller Heizkörper - Erneuerung der gesamten Elektroanlage, Einrichtung Netzwerk - Trockenlegung KG im Bereich der genutzten Räume (Sportraum, Hausmeister) - Fassadensanierung (WDVS) - Dachsanierung - Außenanlage (nur Zuwegungen) - Lüftungsanlagen (Sportraum KG, Küche und Sanitärräume) - Maurer-, Putz-, Maler-, Trockenbau- und Fliesenarbeiten - Sonnenschutzanlagen an den Fenstern auf der Südseite
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
12.03.24
Teilnahmefrist
25.03.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
155.000 €
Erfüllungsort
Pasewalk, Deutschland
Vertragslaufzeit
24 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
Vergabestelle@pasewalk.de
Freischalten
Telefon
03973 251-0
Freischalten
Website
https://www.pasewalk.de
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • A) Nachweis Berufshaftpflichtversicherung. B) Eigenerklärung über Umsatz C) Nachweis über die vollständige und zeitgerechte Entrichtung der Sozialabgaben (von einem Sozialversicherungsträger oder einer Sozialkasse, alternativ durch Erklärung des Steuerberaters) D) Bescheinigung über die ordnungsgemäße Entrichtung der Steuern des jeweiligen Finanzamtes (gültig und nicht älter als 12 Monate)

    • Zu A) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden). Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt. Alternativ ist die Abgabe einer Absichtserklärung möglich, dass vor Aufnahme der Leistungen eine Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten
    • Deckungssummen und der geforderten Maximierung abgeschlossen wird. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden.
    • Zu B) Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren. Der durchschnittliche Jahresumsatz muss mindestens 150.000 EUR (netto) erreichen. Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben. Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
    • Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden, Fortbildungsnachweis) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll
    • die Aufteilung ist anzugeben.
    • Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
    • Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zwingend zu beachten und bindend.
  • A) Nachweis der beruflichen Qualifikation der Projektleitung B) Nachweis der beruflichen Qualifikation der Bauleitung C) Nachweis über Bauvorlageberechtigung (für die Erstellung der notwendigen Unterlagen Brandschutz) D) Nachweis über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter mit entsprechender Qualifikation der letzten 3 Geschäftsjahre

    • Zu A)
    • - Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (mind. FH) oder vergleichbar
    • - Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung im Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 34 HOAI
    • Zu B)
    • - Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (mind. FH) oder vergleichbar
    • - Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung im Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 34 HOAI
    • zu D)
    • - mind. 2 festangestellte Ingenieure bzw. mind. FH-Absolventen der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (mind. FH) im Durchschnitt der letzten drei Kalenderjahre
    • - Die vorstehenden Hinweise zu Berufsanfängern (vgl. § 45 Abs. 5 VgV) gelten auch hinsichtlich des Nachweises der Mitarbeiter.
    • Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden, Fortbildungsnachweis) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll
    • die Aufteilung ist anzugeben.
    • Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
    • Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zwingend zu beachten und bindend.
  • - ausgefüllter Teilnahmeantrag inkl. der dort enthaltenen Erklärungen

    • Verpflichtungserklärung gem. §§ 9 und 10 VgG M-V
    • Erklärung zur Zuverlässigkeit (Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB)
    • Eigenerklärung zum 5. RUS-Sanktionspaket
    • - Nachweis über die Eintragung in der Architekten- oder Ingenieurkammer.: Näheres siehe Auswahlbogen.
    • Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden, Fortbildungsnachweis) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll
    • die Aufteilung ist anzugeben.
    • Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
    • Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen.
    • Etwaige Unterschriftserfordernisse von weiteren Bietern einer Bietergemeinschaft oder Nachunternehmern sind auf den entsprechenden Formularen im Original zu unterzeichnen und als gescannte Anlage einzureichen. Insoweit werden gescannte Unterschriften zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Nachreichungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
    • Näheres siehe Verfahrenshinweise, diese sind zwingend zu beachten und bindend.
  • Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 Abs. 2 VgV.: Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt oder Ingenieur gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.

  • Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten für Leistungen des Leistungsbildes gem. §§ 34 HOAI inkl. Eigenerklärung zur Leistungserbringung oder Referenzschreiben

    • Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 34 HOAI eingereichten 2 Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 01.01.2017) mit Übergabe an die Nutzer
    • realisiert worden sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-8 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte) und vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte).
    • Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 30 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.
    • Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien prüfen zu können, ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte zu benennen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren.
    • Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt.
    • Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.

Zuschlagskriterien

  • Fachlicher Wert

    • Präsentation eines kompetenten Projektteams, insbesondere der Projektleitung und der Stellvertretung.
    • Vorstellung einer angemessenen Projektaufbauorganisation und der Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams mit Darstellung der Kompetenzschwerpunkte der einzelnen Projektmitglieder inkl. Darstellung der Wissensbereitstellung im Projektteam.
    • Erläuterung eines angemessenen Personaleinsatzes in den einzelnen Projektstufen (z.B. Arbeitsspitzen bei Parallelisierung).
    • Darstellung eines angemessenen Personaleinsatzes.
    • Erläuterung zu Erfahrungswerten in der Abwicklung von Projekten, die ganz oder in Teilen mit Fördermitteln realisiert werden.
  • Qualität

    • Darstellung einer geeigneten Herangehensweise an das Projekt.
    • Qualitative Auseinandersetzung mit den zur Verfügung gestellten Unterlagen.
    • Nachvollziehbare Darstellung der Besonderheiten der konkreten Planungsaufgabe und wie mit diesen Besonderheiten umgegangen werden soll.
    • Erläuterung zielführender Maßnahmen zur Einhaltung der Kosten, Termine und Qualitäten.
  • Kommunikation und Verfügbarkeit

    • Nachvollziehbares und praktikables Kommunikationskonzept für eine gesicherte Übermittlung von Informationen an die Projektbe-teiligten.
    • Erläuterung der Erreichbarkeit mit dem Ergebnis einer gesicherten Informationsübergabe.
    • Erkennbarkeit einer nachvollziehbaren sach- und situationsdifferenzierten Projektkommunikation mit der Auftraggeberin und den weiteren Projektbeteiligten während der Leistungsdurchführung.
    • Darstellung von Maßnahmen und Schnittstellen zur Koordination und Zusammenführung der unterschiedlichen Fachplaner/innen. Präsenz auf der Baustelle während der Bauausführung zur Sicherstellung eines unterbrechungsfreien und optimierten Bauablaufs.
  • Ausführungszeitraum

    • Darstellung einer Ablaufplanung in Bezug auf die Zeiträume und einzelnen Leistungsphasen unter Berücksichtigung von Freigabe- und Ausschreibungsfristen.
    • Erläuterungen zum veranschlagten Zeitrahmen und möglichen Optimierungspotenzialen vom Planungsbeginn bis Fertigstellung.
    • Erläuterungen zur möglichen Baurealisierung mit Blick auf die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes und die Baustelleneinrichtung.

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