Die Turnhalle der Grundschule Rieste wurde im Jahre 1983 errichtet. Es handelt sich um eine klassische Einfeldhalle mit einer Hallengröße von 405 m² und den dazugehörigen Nebenräumen. Die Konstruktion entspricht dem damaligen Stand der Technik. Das Dachtragwerk wurde als Binderkonstruktion ausgeführt. Die Turnhalle befindet sich weitgehend noch im Ursprungszustand. Nur das Flachdach im Bereich der Umkleide wurde im Jahre 2009 saniert. Die Beheizung der Turnhalle erfolgt mittels Luftheizung. Die Warmwasserversorgung erfolgt thermisch. Problematisch ist die in regelmäßigen Abständen auftretende Schimmelbelastung, wahrscheinlich verursacht durch Wärmebrücken im Bereich der Fensterleibungen. Belastend für den Schulbetrieb ist die mangelhafte Akustik in den Duschen, Umkleideräumen und Sporthalle. Durch Umplanungen soll ein gesicherter Eingangsbereich zur Turnhalle direkt von außen geschaffen werden, sowie eine barrierefreie Umkleide incl. Dusche und Toilette. Eine Erweiterung der Lagerkapazitäten ist ebenfalls wünschenswert, da durch Nutzungsänderungen einzelner Räumlichkeiten, eventuell Lagerkapazitäten entfallen. Angestrebt wird eine Förderung durch EFRE-Mittel Klimaschutz und Energieeffizienz. Gefördert werden Maßnahmen, die über den gesetzlichen Standard hinausgehen. Ange-strebt wird als Standard Energieeffizienzhaus 40 für Nichtwohngebäude. Sollte eine Förderung aus diesem Programm nicht stattfinden, wird eine Förderung gem. KfW 464 vorgesehen. Die Realisierung einzelner Teilmaßnahmen wie z.B. die Installation einer PV-Anlage für den Eigenverbrauch, ist in Abhängigkeit von den Förderprogrammen umzusetzen. Der Einbau einer Lüftungsanlage ist zu prüfen, ggfls. ist hier ein zusätzlicher Raum zu schaffen. Um den Energieeffizienzstandard zu erreichen, sind in der Planungsphase die notwendigen Sanierungsschritte mit den fachlich Beteiligten abzustimmen. Vor dem Hintergrund der angestrebten Fördermittel ist eine Vorlage der Entwurfsplanung bis zum 02.08.2024 vorgesehen. Die Fertigstellung ist derzeit bis Ende 2025 angedacht. Die Gesamtbaukosten werden auf rund 1,1 Mio. EUR (netto) geschätzt.
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