Die redundante Neuverlegung der Riedleitung ist ein Infrastrukturprojekt, das in vier Teilprojekten bis zum Jahr 2030 angelegt ist. Der erste Abschnitt zwischen Raunheim und Rüsselsheim-Haßloch ist im Jahr 2018 in Betrieb gegangen. Für den jetzt anstehenden zweiten, südlichen Teil vom Wasserwerk Allmendfeld bis zum Kupplungsbauwerk bei Riedstadt-Wolfskehlen mit einer Länge von 18,4 km hat das Regierungspräsidium Darmstadt Ende Dezember 2022 den Planfeststellungsbeschluss erlassen.
Die bestehende Riedleitung versorgt seit fast 60 Jahren das Rhein-Main-Gebiet mit Trinkwasser. Um die rd. 34 Kilometer lange Bestandsleitung zu sanieren und damit die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, bedarf es des redundanten Ausbaus. Mit dem südlichen Teil der neuen Riedleitung wird außerdem das Wasserwerk Eschollbrücken in den Leitungsverbund integriert.
Das Vorhaben ist in zwei Abschnitte untergliedert:
- Nordabschnitt einschließlich Stichleitung Eschollbrücken vom WW Eschollbrücken bis zum Kupplungsbauwerk Wolfskehlen einschl. Errichtung des Kupplungsbauwerks (Länge ca. 8 km).
- Südabschnitt von der Stichleitung Eschollbrücken bis zum Anschluss an das WW Allmendfeld (Länge ca. 10,2 km).
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