Veröffentlichung 22.01.26 | Abgabefrist 24.02.26 | Öffnung 24.02.26 | Vertragsbeginn 01.05.26 |
Eignungskriterien
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen
Erklärung in dem Formblatt 124 LD - Eigenerklärung zur Eignung Liefer- / Dienstleistungen über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Jahren ersichtlich ist, gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV.
Eintragung in das Handelsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes
Erklärung in dem Formblatt 124 LD - Eigenerklärung zur Eignung Liefer- / Dienstleistungen zur Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister.
-Einsatz von firmeneigenen Geräten-mittels Eigenerklärung
-Konzept zur Vermeidung von übermäßigem Abfall
Für die Auftraggeberin kommt es im Sinne der ökonomischen Nachhaltigkeit insbesondere auf die Vermeidung von übermäßigem Abfall im Zuge der hier betroffenen Speisenversorgung an. Es sollte auf einzelverpackte Lebensmittel verzichtet werden. Ausnahmen können hier ggfs. einzeln benötigte Allergikermenüs bilden. Verpackungen sollten mindestens zu 25% zu recyclingfähig, wiederverwendbar oder kompostierbar sein. Ökonomische Nachhaltigkeit bedeutet, dass die Kita-Verpflegung so organisiert wird, dass Kosten und Ressourcen geschont werden, indem unnötige Verpackungen vermieden werden. Das umfasst bspw.: - Großgebinde statt Einzelportionen: Milch, Joghurt oder Saft in größeren Verpackungen kaufen, um weniger Plastik und Karton zu verbrauchen. - Mehrweg- und Pfandsysteme nutzen: Getränke in Pfandflaschen, wiederverwendbare Behälter für Lieferungen. - Regionale Anbieter bevorzugen: Oft weniger Verpackung und kürzere Lieferketten. - Verzicht auf Einwegprodukte: Keine Einwegbecher, -besteck oder -teller, sondern spülbares Geschirr. - Lieferanten mit nachhaltigen Verpackungskonzepten wählen: Recyclingmaterial, kompostierbare Verpackungen. - Planung gegen Überbestellung: Weniger Verpackungsabfall entsteht, wenn nicht zu viel bestellt wird, das später entsorgt werden muss. Das Ziel: Kosten sparen, Ressourcen schonen und gleichzeitig die Qualität sichern. Weniger Abfall bedeutet weniger Ausgaben für Entsorgung und weniger verschwendete Lebensmittel - ein Kernaspekt ökonomischer Nachhaltigkeit. Die Bieter werden daher aufgefordert, mit dem Angebot ein konkret auf die zu erbringende Leistung ausgerichtetes Konzept zur Vermeidung von übermäßigem Abfall einzureichen. Dieses Konzept wird im Auftragsfall für den Auftragnehmer verbindlich und verpflichtend. Dabei sind Angaben zu den nachfolgenden Punkten zu machen: - das konkret vorgesehene Versorgungssystem, - vorgesehene Verpackungen der Speisen / Menüs bei der Anlieferung, - Angaben zur Recyclingfähigkeit der Verpackungen, Wiederverwendbarkeit oder Kompostierbarkeit, - Angaben ob und inwieweit die vorgesehene Maßgabe, dass Verpackungen mindestens zu 25% recyclingfähig, wiederverwendbar oder kompostierbar sind, erreicht wird, - weitere Anregungen zur Vermeidung von Verpackungsabfällen im Zuge der Speisenversorgung
-Konzept zur Verwendung von Bioprodukten bei der Zusammenstellung und Zubereitung der Menüs
Für die Auftraggeberin kommt es im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit insbesondere auf die Verwendung von Bioprodukten bei der Zusammenstellung und Zubereitung der Menüs an. Die zur Herstellung der Menüs genutzten Lebensmittel sollen zu mind. 10 % aus Bioprodukten bestehen. Im Zusammenhang bedeutet "ökologische Nachhaltigkeit", dass die Kita-Verpflegung so gestaltet wird, dass sie die Umwelt möglichst wenig belastet und Ressourcen schont. Konkret heißt das: - Saisonale und regionale Lebensmittel bevorzugen: Kurze Transportwege, weniger Energieverbrauch, Unterstützung lokaler Landwirtschaft. - Mehr pflanzliche Lebensmittel: Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Getreide haben eine deutlich geringere Umweltbelastung als Fleisch. - Reduzierter Fleischkonsum: Weniger tierische Produkte senkt den CO2-Ausstoß und den Wasserverbrauch. - Fisch aus nachhaltiger Herkunft: Bevorzugt zertifizierte Produkte (z. B. MSC, ASC). - Vermeidung von Lebensmittelverschwendung: Mengenplanung, kindgerechte Portionen, kreative Resteverwertung. - Bio-Produkte (wo möglich): Förderung ökologischer Landwirtschaft. Ziel ist, dass die Ernährung nicht nur gesund für die Kinder, sondern auch ressourcenschonend und klimafreundlich ist. Die Bieter werden daher aufgefordert, mit dem Angebot ein konkret auf die zu erbringende Leistung ausgerichtetes Konzept zur Verwendung von Bioprodukten bei der Zusammenstellung und Zubereitung der Menüs einzureichen. Dieses Konzept wird im Auftragsfall für den Auftragnehmer verbindlich und verpflichtend. Dabei sind Angaben zu den nachfolgenden Punkten zu machen: - das konkret vorgesehene Versorgungssystem, - Bezugnahme auf den vom Bieter erstellten Speiseplan mit Angaben zu verwendeten Bioprodukten bei den jeweiligen Menüs, - Angaben ob und inwieweit die vorgesehene Maßgabe, dass die zur Herstellung der Menüs genutzten Lebensmittel zu mind. 10 % aus Bioprodukten bestehen, erreicht wird, - weitere Anregungen zur Verwendung von Bioprodukten im Zuge der Speisenversorgung
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