Rahmenabrufvertrag über Entwicklungs- und Serviceleistungen IMIS
GIS, JavaScript und Geodienste:
Erweiterung und Weiterentwicklung / Programmierung sowie Pflege
Zur Erfüllung seiner Aufgabe betreibt das Bundesamt für Strahlenschutz das Integrierte Mess- und Informationssystem IMIS (https://www.bfs.de/DE/themen/ion/notfallschutz/bfs/umwelt/imis.html). Zur Überwachung der Umweltradioaktivität und für den radiologischen Notfallschutz liefert es die wesentliche Grundlage zur gegenseitigen Abstimmung beteiligter Institutionen. Insbesondere Werkzeuge zur fachlichen Darstellung entscheidungsrelevanter Inhalte und Komponenten zur Kommunikation mit verschiedenen Teilsystemen zur Datenaufbereitung, -visualisierung, -modellierung etc. bilden die Entscheidungsgrundlage für die Krisenstäbe.
In einem radiologischen Notfall wird das IMIS als ein Instrument zur Erfüllung der Aufgaben des Radiologischen Lagezentrums des Bundes (RLZ) eingesetzt. Weiterhin muss ein heterogener Bedarf des IMIS-Nutzerkreises aus Landes- und Bundesbehörden abgedeckt werden.
Konkret sind im Rahmen des Rahmenabrufvertrages GIS & JavaScript folgende Aufgabenfelder zu bearbeiten:
- Weiterentwicklung des für den Notfallschutz im RLZ eingesetzten IMIS-GIS
- Erhöhte Skalierbarkeit aller relavanter Einzelkomponenten / Services
- Anwenderspezifische Aufbereitung von Basisdaten
- Erweiterung der Darstellungsmöglichkeiten im graphischen und kartographischen Bereich
- Integration aktueller Standards zur Bearbeitung, Bereitstellung und Präsentation geographischer Daten ("OGC Feature API", "Vectortiles", interaktive Charts etc.)
- Verbesserte Austauschmöglichkeiten graphischer und geographischer Darstellungen (und Basisdaten) zwischen den im Notfallschutz beteiligten Behörden sowie zwischen intern eingesetzten Applikationen (z.B. QGIS)
- Anpassung vorhandener Workflows und Formate zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen zur Bereitstellung freier Geodaten des Amtes ("Opendata", "High Value Datasets", "INSPIRE" etc.)
- Härtung der eingesetzten Komponenten und Dienste gegen stark erhöhte Zugriffszahlen im Ereignisfall
- Erfüllung gesetzlicher Anforderungen einer barrierefreien Umsetzung von Applikationen
Als kontinuierliche Aufgaben fallen an:
- Softwareupdates: Um die Sicherheit und Robustheit der Software auch zukünftig zu gewährleisten, müssen alle eingesetzten Softwarekomponenten regelmäßig aktualisiert werden
- applikationsseitige Verbesserung der IT-Sicherheit
- Anpassungen von Schnittstellen und Datenaustauschformaten entsprechend der aktuellen Anforderungen (IRIX, Plone-API etc.)
- Funktionserweiterungen: Zur Verbesserung der entsprechenden Komponenten sowohl zur Erfüllung der Aufgaben des Notfallschutzes, als auch zur Information der Öffentlichkeit werden im Zeitraum des Rahmenabrufvertrages immer wieder auch - derzeit noch nicht spezifizierte - Bedarfe an zusätzlichen Funktionalitäten entstehen.
Die Laufzeit beträgt 4 Jahre, nach Abschluss der Rahmenvereinbarung.
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