Öffentliche Ausschreibung

Planungsleistungen Anlagenoptimierung: Zulauf Mechanik, Fäkalannahmestation, Trübwasserleitungen, AKW Weiden

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Auftraggeber

StEB Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR

Wichtige Fristen

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Beschreibung

Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (kurz: StEB Köln), sind ein Dienstleister der Wasserwirtschaft und als Kommunalunternehmen der Stadt Köln öffentlicher Auftraggeber. Bezogen auf das Außenklärwerk in Köln-Weiden werden Planungsleistungen für die Zulauf Mechanik, die Fäkalannahmestation sowie für die Trübwasserleitungen benötigt, die im Folgenden beschrieben werden: Die Maßnahmen unter Ziffer 1 bis 3 sind als Funktionseinheit zu betrachten, dies schließt unter anderem die Logistik auf der Kläranlage, An- und Ablieferplätze, Betriebsabläufe, Maschinen-, elektrische und bauliche Anlagen ein. Die Planung und Bauausführung haben unter Berücksichtigung der geltenden technischen Regelwerke und Normen (z. B. DWA, DIN, VDE, WHG, AwSV) zu erfolgen. Dabei sind insbesondere die Anforderungen an Dichtheit, Umwelt- und Grundwasserschutz, Arbeitssicherheit sowie Betriebssicherheit zu gewährleisten. 1. Fäkalannahmestation Im Rahmen des Bauvorhabens ist die Planung und der Neubau einer Fäkalannahmestation auf dem Gelände des Klärwerks vorgesehen. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung einer modernen, betriebssicheren und hygienisch einwandfreien Annahmeeinrichtung für Fäkalien aus abflusslosen Sammelgruben und mobilen Entsorgungssystemen. Die neue Anlage ist in robuster und wartungsfreundlicher Ausführung zu planen und zu errichten, um den hohen mechanischen und chemischen Beanspruchungen durch das angelieferte Medium standzuhalten. Dabei sind eine langlebige Bauweise, eine einfache Reinigung sowie eine sichere und emissionsarme Handhabung des Materials sicherzustellen. Zum Leistungsumfang gehören insbesondere die Planung und Ausführung der Annahmetechnik einschließlich Fäkalsieb, Annahmestation, Pumpentechnik und zugehöriger Rohrleitungsverbindungen, die Erneuerung bzw. Erweiterung der Elektro- und Steuerungstechnik einschließlich der Einbindung in das vorhandene Prozessleitsystem, die Auslegung und Herstellung eines geeigneten Abfüllplatzes im Bereich der Annahmestelle, das so auszubilden ist, dass kein Eindringen oder Versickern von Fäkalien in das Grundwasser möglich ist, die bauliche Integration der Anlage in die bestehende Infrastruktur des Klärwerks, einschließlich der notwendigen Anpassungen an die Medienzuführungen, Entwässerung und Zugangsbereiche. Betriebsabläufe, Annahmelogistik, Zufahrten sind ebenfalls zu betrachten. Für die Planung stehen dem Auftragnehmer Bestandsunterlagen, Lagepläne und Geländedaten zur Verfügung, die bei der Dimensionierung und Ausführung der neuen Fäkalannahmestation zu berücksichtigen sind. 2. Funktionseinheit Zulaufmechanik Im Rahmen des vorliegenden Bauvorhabens ist die Neuplanung der Zulaufmechanik im Klärwerk vorgesehen. Ziel der Maßnahme ist die Erneuerung und Optimierung der mechanischen Reinigungsstufe, um die Betriebssicherheit, Energieeffizienz und Wartungsfreundlichkeit der Gesamtanlage langfristig sicherzustellen. Die Planung umfasst die Erneuerung und Anpassung sämtlicher wesentlicher Anlagenteile im Bereich der Zulaufmechanik, einschließlich: Sandklassierer und Rechengutwaschpresse sind wichtiger Bestandteil der Maßnahme. Rechenanlage zur Grobstoffrückhaltung, Rechengutwasch-presse zur Behandlung und Entwässerung des Rechenguts, Sandwäscher zur Trennung und Reinigung des Sandfangguts, sämtliche zugehörigen Rohrleitungs- und Verbindungssysteme, einschließlich erforderlicher Anpassungen an die vorhandene Hydraulik, Elektro- und Steuerungstechnik einschließlich Einbindung in das vorhandene Prozessleitsystem. Im Zuge der Neuplanung ist zu prüfen, ob eine bauliche Erweiterung des bestehenden Gebäudes sowie eine Anpassung oder Verstärkung des Fundamentes erforderlich sind, um die neuen Anlagenteile ordnungsgemäß aufzunehmen und den betrieblichen Anforderungen gerecht zu werden. 3. Trübwasserleitungen Im Rahmen des Bauvorhabens ist die Erneuerung eines Teilabschnittes der Trübwasserleitungen vorgesehen. Ziel der Maßnahme ist die hydraulische und betriebliche Optimierung der bestehenden Leitungssysteme sowie die Sicherstellung einer dauerhaft korrosionsbeständigen und wartungsarmen Ausführung. Der AG hält folgenden Lösungsweg für möglich: Die Maßnahme umfasst ein Austausch der bestehenden Trübwasserleitungen im definierten Abschnitt, beginnend ab dem vorgesehenen Anschlusspunkt bis zum vorhandenen Schacht. Die neuen Leitungen sind in Edelstahl-Ausführung (Werkstoffauswahl nach Eignung für Abwasser und Trübwasser) zu errichten, um eine hohe Lebensdauer und Beständigkeit gegenüber chemischen und mechanischen Belastungen zu gewährleisten. Der Leitungsverlauf beinhaltet einen Übergang über eine Brücke, um eine strömungsgünstige und spannungsarme Verlegung sicherzustellen. Anschließend erfolgt der Anschluss im Kellerbereich an das vorhandene Leitungssystem. Im Zuge der Maßnahme sind sämtliche Anpassungs- und Anschlussarbeiten, einschließlich der erforderlichen Halterungen, Befestigungselemente, Dichtungen und Übergangsstücke, mit auszuführen. Der Anschluss an das bestehende System hat spannungsfrei und unter Berücksichtigung der bewegungsbedingten Belastungen durch Temperatur- und Schwingungseinflüsse zu erfolgen. Es wird verwiesen auf die vollständige Leistungsbeschreibung.

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