Veröffentlichung 26.05.26 | Fragenfrist 19.06.26 | Teilnahmefrist 26.06.26 |
Eignungskriterien
Ferner sind je Leistungsbild mit dem Teilnahmeantrag zum Nachweis über die Eignung des zur Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters / stellvertretenden Projektleiters und Baulei-ters gemäß Abschnitt III. 1.3 Ziffer 2 bis 4 der Auftragsbekanntmachung die diesem Formblatt beiliegenden Formblätter "Stellvertretender Projektleiter" ausgefüllt und ergänzt um die vor-zulegenden Unterlagen zu den Referenzleistungen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Mit der Benennung des stellvertretenden Projektleiters be-stätigt der Bewerber, dass die benannten Personen bereit und in der Lage sind, im Falle der Auftragserteilung als hauptverantwortliche Planungs- und Überwachungspersonen für den Bewerber die Vertragsleistungen zu erbringen.
Ferner sind für die Leistungsbilder Objektplanung und TGA mit dem Teilnahmeantrag zum Nachweis über die Eignung des zur Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters / stellvertretenden Projektleiters und Baulei-ters gemäß Abschnitt III. 1.3 Ziffer 2 bis 4 der Auftragsbekanntmachung die diesem Formblatt beiliegenden Formblätter "Bauleiter" ausgefüllt und ergänzt um die vor-zulegenden Unterlagen zu den Referenzleistungen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Mit der Benennung des Bauleiters be-stätigt der Bewerber, dass die benannten Personen bereit und in der Lage sind, im Falle der Auftragserteilung als hauptverantwortliche Planungs- und Überwachungspersonen für den Bewerber die Vertragsleistungen zu erbringen.
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage einer aktuellen Versiche-rungsbescheinigung - oder Erklärung des Versicherers im Auftragsfall entsprechend zu erhöhen - mit zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehenden Mindest-Deckungssummen von EUR 2.000.000,00 für Personenschäden sowie EUR 2.000.000,00 für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden. Die Versicherungspolice hat eine Nachhaf-tung von mindestens 5 Jahren vorzusehen. Der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den genannten Versicherungsbedin-gungen ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen mit der Maßgabe, dass es allerdings genügt, wenn die Addition der nachgewiesenen Mindest-Deckungssummen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die geforderten Mindest-Deckungssummen von EUR 2.000.000,00 für Personenschäden sowie EUR 2.000.000,00 für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden erreichen.
- Nachweis für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume, dass der Bewerber zur Führung der Bezeichnung "Architekt" berechtigt, ist durch Vorlage des Eintragungsnach-weises in die Architektenliste oder einer entsprechenden Bescheinigung der Architekten-kammer. Ist der Bewerber eine juristische Person, ist er nur teilnahmeberechtigt, wenn er für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Angehörigen des Berufes "Architekt" be-nennt und dessen Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung durch Vorlage des Ein-tragungsnachweises in die Architektenliste oder einer entsprechenden Bescheinigung der Ar-chitektenkammer nachweist. - Nachweis für das Leistungsbild TGA, dass der Bewerber zur Führung der Bezeichnung "Inge-nieurin / Ingenieur" berechtigt ist durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung. Ist der Bewerber eine juristische Person, ist er nur teilnahmeberechtigt, wenn er für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Angehörigen des Berufes "Ingenieurin / Ingenieur" benennt und dessen Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung durch Vor-lage einer entsprechenden Bescheinigung nachweist. - Nachweis für das Leistungsbild Tragwerksplanung, dass der Bewerber zur Führung der Be-zeichnung "Ingenieurin / Ingenieur" berechtigt ist durch Vorlage einer entsprechenden Be-scheinigung. Ist der Bewerber eine juristische Person, ist er nur teilnahmeberechtigt, wenn er für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Angehörigen des Berufes "Ingenieurin / Ingenieur" benennt und dessen Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung durch Vor-lage einer entsprechenden Bescheinigung nachweist. - Nachweis für das Leistungsbild Freianlagen, dass der Bewerber zur Führung der Bezeichnung "Landschaftsarchitektin / Landschaftsarchitekt" berechtigt ist durch Vorlage einer entspre-chenden Bescheinigung. Ist der Bewerber eine juristische Person, ist er nur teilnahmeberechtigt, wenn er für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Angehörigen des Berufes "Landschaftsar-chitektin / Landschaftsarchitekt" benennt und dessen Berechtigung zur Führung der Berufs-bezeichnung durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung nachweist.
Je Leistungsbild werden Referenzenleistungen verlangt. Zum Nachweis der Referenzleistungen gemäß Abschnitt III. 1.3 Ziffer 1 der Auftragsbekanntmachung ist je Leistungsbild das beiliegende Formblatt "Referenzleistungen des Bewerbers" ausgefüllt und ergänzt um die vorzule-genden Unterlagen zu den Referenzleistungen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Ferner sind je Leistungsbild mit dem Teilnahmeantrag zum Nachweis über die Eignung des zur Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters / stellvertretenden Projektleiters und Baulei-ters gemäß Abschnitt III. 1.3 Ziffer 2 bis 4 der Auftragsbekanntmachung die diesem Formblatt beiliegenden Formblätter "Projektleiter" ausgefüllt und ergänzt um die vor-zulegenden Unterlagen zu den Referenzleistungen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Mit der Benennung des Projektleiters be-stätigt der Bewerber, dass die benannten Personen bereit und in der Lage sind, im Falle der Auftragserteilung als hauptverantwortliche Planungs- und Überwachungspersonen für den Bewerber die Vertragsleistungen zu erbringen.
Zuschlagskriterien
Honorarangebot: Maßgeblich für die Bewertung des Preises ist das "Gesamthonorar Bearbeitungsstufen I, II und III inkl. Nebenkosten" gemäß Honorarangebotsblatt. Dabei erhält der Bieter mit dem günstigsten Gesamthonorar die volle Punktezahl, die anderen Bieter Punkte linear im umgekehrt proportionalen Verhältnis. Beispielsweise erhält der Bieter, dessen Angebot das für die Stadt günstigste Gesamthonorar bietet, insoweit die volle Punktzahl, während ein um 10 % schlechteres Angebot 90 % der gemäß Bewertungsmatrix insoweit erreichbaren Punkte erhält.
Projektplanung: Die Bieter müssen ein Konzept zum Planungs- und Genehmigungsablauf vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung der vorgesehenen Schritte und Abläufe im Planungsprozess, insbesondere auch im Hinblick auf die Abstimmung mit der Auftraggeberin und dem Objektplaner sowie weiteren Fachplanern. (ii) Darstellung der vorgesehenen Schritte und Abläufe im Genehmigungsprozess, insb. auch im Hinblick auf die Abstimmung mit der Auftraggeberin und den zuständigen Behörden. (iii) Darstellung von Qualitätssicherungsmechanismen, z.B. durch Zertifizierungen, Checklisten oder sonstiger Maßnahmen zur Sicherstellung des Informationsflusses zwischen allen Beteiligten. Anlage 2 zum Projektexposé Die Bieter müssen die Herangehensweise an die Aufgabenstellung anhand eines vom Bieter bereits abgewickelten Projektes vorlegen, dass zumindest Aussagen zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung des Erfassens der Schwierigkeiten der vorliegenden Aufgabenstellung. (ii) Darstellung wie den Schwierigkeiten Rechnung getragen wird.
Projektdurchführung: Die Bieter müssen ein Konzept zur personellen Organisation vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung eines Organigramms mit Nennung der für das Projekt vorgesehenen Personen und deren Zuständigkeiten. (ii) Darstellung der Koordinierungsmechanismen im Team einschließlich der Vertretungsregelungen bei Personalausfällen (auch bei Krankheit oder Urlaub). - Die Bieter müssen ein Konzept mit Maßnahmen zur Terminsicherheit vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung von Maßnahmen zur Überwachung des aufzustellenden Terminplans, z.B. durch Vor-Ort-Präsenz und Kurzfristigkeit von Reaktionszeiten bei Anfragen der Auftraggeberin. (ii) Darstellung von Maßnahmen zur Beschleunigung, um drohende oder eingetretene Überschreitungen des Terminplans begegnen. - Die Bieter müssen ein Konzept mit Maßnahmen zur Kostensicherheit vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung von Maßnahmen zur Überwachung des Budgets. (ii) Darstellung von Maßnahmen bei drohenden oder eingetretenen Budgetüberschreitungen.
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