Noch 18 Tage

Modernisierung Betriebskantine Stuttgart - TGA ELT Leistungen der Planung der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4 und 5‚ Lph. 2-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI

Auftraggeber
Veröffentlicht
08.06.2026
Angebotsfrist
1.1 Sanierung und Erweiterung Betriebsrestaurant als Provisorium: Der bestehende Speiseraum inklusive der Betriebsküche im Nordwestflügel von Gebäude A wird ertüchtigt und erweitert. Im Speisesaal wird die mit einer mobilen Trennwand abtrennbare Nische durch eine Trockenbauwand ersetzt, um einen vom Flur separat zugänglichen Automatenraum zu schaffen. Durch die unmittelbar an die Speisesäle angrenzend Lage, sind die Automaten optimal positioniert und für alle Mitarbeiter auf kurzem Wege erreichbar. In diesem Raum wird ein dezentrales Lüftungsgerät zur Belüftung des angrenzenden Speiseraums installiert. Zur Behebung hygienischer Mängel und zur Deckung des Flächenbedarfs, werden zu den beiden bestehenden noch zwei zusätzliche Küchencontainer in den Außenanlagen aufgestellt und über eine witterungsfeste Einhausung fachgerecht an die Fassade angeschlossen. Die Zuwegung der Anlieferung wird bis zum Containerstandort erweitert. Ein Büro wird zu einem Umkleide- und Duschraum für Damen umgebaut. In der bisherigen Damen Umkleide entstehen eine separate Herren-Umkleide sowie ein barrierefreies Unisex-WC. Zur Sicherstellung der Luftqualität erhalten beide Speisesäle dezentrale Lüftungsanlagen und zur Reduzierung des hohen Lärmpegels beim Mittagstisch, werden Akustikdecken und bei Bedarf wandseitige Schallschluckelemente vorgesehen. Veraltete Küchenaggregate werden durch neue oder eingelagerte Geräte ersetzt; die unterdimensionierten Ablufthauben in der Küche und der Spülküche werden ausgetauscht. Die bestehende Spülmaschine und der Fettabscheider sollen hinsichtlich ihrer Kapazitätsgrenze, sowie ein Erneuerungsbedarf im Zusammenhang der Wärmerückgewinnung im Hinblick einer Amortisierung untersucht werden. Die angrenzenden ehemaligen Labore im Westflügel werden in die Speisesaalerweiterung einbezogen. Dort erfolgt der Rückbau von Innenwänden, Zwischendecken, inkl. alter Installationen und Bodenbelägen ohne Eingriff in die Tragstruktur. Es entsteht ein erweiterter Speisesaal mit Medientechnik, mobiler Trennwand und zwei Lagerräumen. Ein Fensterelement wird zugunsten einer Rettungswegtür rückgebaut; die restliche Außenhülle bleibt erhalten. 1.2 Umnutzung Labore in Büros: Im Westflügel werden angrenzende ehemalige Laborflächen zu vier Einzelbüros umgebaut. Bestehende Innenwände, Bodenbeläge und alte Installationen werden zurückgebaut. Die neuen Büros erhalten Gipskartonwände, neue Böden und Decken sowie eine Medienausstattung gemäß den DLR-Richtlinien. 1.3 Umnutzung Archiv der Bibliothek in eine Lobby: Das bisherige Archiv der Bibliothek wird zu einer Lobby umgebaut. Rollarchivanlagen, Regalsysteme und Einbauschränke werden demontiert. Je nach Zustand erfolgt der Rückbau der Holzwandbekleidungen und Teppichbeläge für einen schadstofffreien Neuausbau. Nach statischer Prüfung wird eine Festverglasung in der Trennwand zum Sängersaal eingebaut, um die Raumstruktur aufzubrechen und den Lichteinfall zu verbessern. Wand- und Deckenoberflächen werden gemäß neuem Farb- und Lichtkonzept saniert. Integriert wird eine moderne Teeküche mit Einbaumöbeln, Spüle und Elektrogeräten (Induktionsherd, Kühlschrank, Geschirrspüler, Kaffeestation) inklusive der notwendigen Medienanschlüsse. 1.4 Brandschutzmaßnahmen Sängersaal: Zur brandschutztechnischen Sicherung wird der Sängersaal im Erdgeschoss durch eine F30-Glaswand mit integrierter T30-Tür abgetrennt. Der größere Teil wird als Multifunktionsraum nutzbar. Der kleinere Teil dient der Abtrennung der Treppenanlage, wodurch das offene Treppenhaus in ein baurechtlich notwendiges geschlossenes Treppenhaus umgewandelt wird. Im Untergeschoss wird das Treppenhaus zum Flur ebenfalls mit einer F30-Wand und T30-Tür gesichert. 1.5 Optional Umbaumaßnahmen aufgrund aktualisierten Flächenlayouts: Die Büronutzung der Fachabteilungen wird gemäß dem abgestimmtem Flächenlayout neu geordnet. Je nach Anforderung werden Büros durch leichte Trennwände geteilt oder zusammengelegt. Dies umfasst auch den Rückbau von Einbauschränken sowie die Anpassung von Türöffnungen. Extern ausgeschrieben werden nur Leistungen, die nicht über bestehende Rahmenverträge abgedeckt sind. Rein dekorative Maßnahmen wie Malerarbeiten oder die Aufbereitung von Bestandsböden sind nicht Bestandteil der Maßnahme. Der Auftraggeber behält sich vor, die Einzelmaßnahme „Umstrukturierung Flächenlayout“ ganz oder teilweise selbst durchführen. In diesem Fall entfällt das auf diese Einzelmaßnahme entfallende Honorar entsprechend dem vertraglich vereinbarten Leistungsumfang. Für die Maßnahme wird von Kosten (KG 200-600, Stand März 2026) in Höhe von ca.1,23 Mio. € brutto ausgegangen. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor, dass der Planungsbeginn im Oktober 2026 erfolgt. Es ist vorgesehen, den Baubeginn Mitte 2027 zu starten und die Fertigstellung Anfang 2028 zu erreichen. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der Planung der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4 und 5‚ Lph. 2-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1a die Leistungsphasen 2+3 (Vor- und Entwurfsplanung) gemäß § 55 HOAI bzw. gem. Anlage des Vertrags beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. Weitere Informationen zur geplanten Maßnahme sind den Ausschreibungsunterlagen "G - Plan- und Informationsunterlagen" zu entnehmen.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
08.06.26
Teilnahmefrist
09.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Braunschweig, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
TI-ZVM@DLR.de
Freischalten
Telefon
+49 531 295-2000
Freischalten
Website
https://www.dlr.de
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 46 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    • Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV:
    • Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2023-2025) erbrachten
    • Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je
    • erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (brutto, Kgr. 440+450 DIN
    • 276), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu
    • machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der
    • zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der
    • Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
  • In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen

    • 1. Erklärung über den durchschnittlichen Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten
    • 3 Jahren von 2023 bis 2025 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) – Wichtung 5 %.
    • Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:
    • - Jahresmittel ≥ 80.000 EUR/a (5 Punkte)
    • - Jahresmittel < 80.000 EUR/a und ≥ 40.000 EUR/a (2,5 Punkte)
    • - Jahresmittel < 40.000 EUR/a (0 Punkte)
  • In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabeaufzufordernden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen

    • 2. Angabe der Beschäftigten der letzten drei Jahre von 2023 bis 2025 für das gesamte
    • Büro des Bewerbers in Bezug auf technisch ausgerichtete Aufgabenbereiche (in Anlehnung
    • an § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5 %.
    • Die zu vergebenden Punkte für technische Mitarbeitende (Ingenieure/Architekten, staatlich
    • geprüfte Techniker, Meister u. ä.) werden wie folgt abgestuft:
    • - durchschnittlich ≥ 3 Technische Mitarbeitende (5 Punkte)
    • - durchschnittlich 2 Technische Mitarbeitende (2,5 Punkte)
    • - durchschnittlich 1 Technischer Mitarbeitender (0 Punkte)
  • In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen

    • 3. Darstellung von Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren von 01.01.2021 bis zum
    • Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß
    • dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren
    • Anforderungen hervorgeht - Wichtung 90 %.
    • Referenzprojekte die vor 01.01.2021 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung
    • nicht berücksichtigt. Für die max. Punktzahl sollten folgende Anforderungen durch
    • die Referenzprojekte erfüllt sein:
    • - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Maßnahme, die unter
    • Berücksichtigung
    • öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt wurde.
    • - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Umbaumaßnahme.
    • - Das Referenzprojekt wurde unter laufendem Betrieb abgewickelt.
    • - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Mensa, Kantine,
    • Betriebsgastronomie
    • oder eine Einrichtung mit vergleichbarer Verpflegungs‑ und
    • Nutzungsstruktur (z. B. Mitarbeiter‑ oder Besucherrestaurant).
    • - Durch den Bewerber wurden die Anlagengruppen 4 und 5 gem. § 53
    • HOAI erbracht.
    • - Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung: Kosten Kgr.
    • 440+450
    • ≥100.000 € brutto.
    • - Durch den Bewerber wurden die Leistungsphasen 2-3 und 5-8 gemäß § 55 HOAI erbracht.
    • - Derzeitiger Projektstand des Referenzprojekts ist mindestens Leistungsphase 8 oder
    • das Projekt ist abgeschlossen.
    • Die maximal zu erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind 100 Punkte
    • (max. 5 Punkte für Gesamtumsatz + max. 5 Punkte für Mitarbeiterzahl + max. 90 Punkte
    • für Referenzprojekte).
    • Die teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern
    • zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
    • Eine Übersicht ist der „Vergabeunterlagen C – Kriterienkatalog“ zu entnehmen.
  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die Berufsausübung wird zunächst unter Bezugnahme auf § 44 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    • 1.) Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten)
    • bzw. – soweit zutreffend – zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen
    • (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil).
    • 2.) Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen
    • Haftung und Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt. Nachweis der Vertretungsmacht auf Anforderung.
    • 3.) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen.
    • 4.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB.
    • 5.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB.
    • 6.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz.
    • 7.) Für ausländische Unternehmen in Bezug auf die vorstehenden Punkte
    • 4.) bis 6.): Erklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen vergleichbar sind.
    • 8.) Erklärung zur Einhaltung der ILO Kernarbeitsnormen.
    • 9.) Erklärung zum Russlandbezug des Bieters / die Bietergemeinschaft sowie von Unterauftragnehmern,
    • Lieferanten oder eignungsverleihenden Unternehmen.
    • 10.) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen
    • (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennung der Nachunternehmer erfolgt im
    • Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
    • 11.) Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen
    • Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den
    • Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung
    • dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten
    • anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 45 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    • Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe
    • von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden im Fall der Zuschlagserteilung.
    • Die Versicherung muss für die gesamte Vertragszeit unterhalten werden. Die Vorlage des Versicherungsnachweises nach Aufforderung ist zwingende Voraussetzung für die Zuschlagserteilung.

Zuschlagskriterien

  • Personelle Besetzung

  • Fachtechnische Lösungsansätze

  • Nachhaltigkeit

  • Strukturelle Herangehensweise / Projektanalyse

Welche davon erfüllen Sie?

KI prüft alle Kriterien gegen Ihr Unternehmensprofil

Meine Eignung prüfen

Kostenlos · Sofortige Analyse

Lose (1)

Eigenerklärung42 KB4 Seiten
Eignungskriterien287 KB8 Seiten
Preisblatt124 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage56 KB32 Seiten
+ 8 weitere Dokumente

Nie wieder passende Ausschreibungen verpassen

KI findet täglich passende Aufträge für Sie – basierend auf dieser Ausschreibung.

Vollständige Vergabeunterlagen herunterladen
KI-Analyse der Eignungskriterien
Ähnliche Ausschreibungen automatisch erhalten
Wettbewerbsanalyse und Markteinblicke
Mein Suchprofil erstellenKostenlos · Keine Kreditkarte

Vertraut von 1.000+ Unternehmen

Roland BergerE.ONPPLWise

Nie wieder passende Ausschreibungen verpassen

Suchprofil erstellen