Frist abgelaufen

Klimaangepasste Umgestaltung des Bürgerparks

Auftraggeber
Veröffentlicht
24.11.2025
Angebotsfrist
Die Stadt Pasewalk beabsichtigt, den Bürgerpark wieder zu aktivieren. Es handelt sich um ein anerkanntes Gartendenkmal, eine entsprechende Denkmalpflegerische Zielstellung liegt vor und ist zwingend zu beachten. Dabei soll die Parkanlage, anlehnend an die ursprüngliche Gestaltung, wieder hergestellt und klimafit gemacht werden, um den Bürgerpark langfristig an die klimatischen Veränderungen anzupassen, ist eine klimatische Aufwertung der Parkanlage dringend erforderlich. Die Stadt Pasewalk liegt im niederschlagsarmen Teil der Bundesrepublik Deutschland, der sorgsame Umgang mit der Ressource Wasser ist aufgrund des Klimawandels eine der Herausforderungen in der Gegenwart. Deshalb soll mit der Wiederherstellung von Mulden im Park das von Osten kommende Niederschlagswasser vor dem Zufluss in die Gräben des Wasser- und Bodenverbandes „geparkt" und versickert werden, was zu einer Verminderung der Hochwassergefahr im Unterlauf führt. Das System der Schwammstadt wird in diesem Bereich realisiert und für die Bewohner durch die Anlage von Wegen sichtbar und erlebbar gestaltet. Der vorhandene leere Betonteich wird abgerissen und durch ein natürliches Gewässer ersetzt. Vorhandenes Großgrün soll soweit möglich erhalten bleiben bzw. durch Pflegeschnitte rekultiviert werden. Ziel des Projekts ist es, das Mikroklima und die Biodiversität im Park wesentlich zu verbessern. Der Bürgerpark ist ein jahrzehntealter Naherholungsstandort in der Stadt, der im Zuge dieser Maßnahme langfristig an Vitalität und Funktionsvielfalt gewinnen soll.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
24.11.25
Teilnahmefrist
11.12.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
171.000 €
Erfüllungsort
Pasewalk, Deutschland
Vertragslaufzeit
24 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
Vergabestelle@pasewalk.de
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Telefon
039732510
Freischalten
Website
https://www.pasewalk.de
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Präsentation von zwei vergleichbaren Referenzprojekten im Teilnahmeantrag und als Anlage auf max. einer DIN A3 Seite pro Projekt unter Angabe der Projektbeschreibung, Leistungsumfang gem. HOAI und Leistungszeitraum, Fläche, maßgeblich beteiligtem Mitarbeiter/Projektleiter, Referenzgeber mit Ansprechpartner/in und Telefonnummer. Die Erklärung zur Erbringung der Leistung erfolgt wahlweise als Eigenerklärung inkl. Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail-Adresse oder alternativ mittels Referenzschreiben oder Referenzbestätigung vom Auftraggeber. Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 01.01.2018) mit der Leistungsphase 8 abgeschlossen und mit einer Übergabe an die Nutzer/innen realisiert worden sein. Um einen größeren Teilnehmerkreis ansprechen zu können und damit einen ausreichenden Wettbewerb zu gewährleisten, wird der in § 46 Abs. 3 VgV vorgegebene Zeitraum von 3 Jahren gem. obiger Angabe auf 7 Jahre verlängert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich Freianlagenplanung gem. §§ 39 HOAI eingereichten 2 Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 01.01.2018) mit Übergabe an die Nutzer realisiert worden sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-8 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte) und vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 30 Punkten erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des mit den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellten Auswahlbogens.

  • Erklärungen nach § 8 Abs. 1 und § 9 Abs. 1 TVgG M-V sowie dazugehörige Verpflichtungserklärung nach § 15 TVgG M-V und § 16 TVgG M-V

  • Eigenerklärung zum 5. RUS-Sanktionspaket

  • Nachweis über die Eintragung in der Architekten-/Ingenieurkammer

  • Bescheinigung in Steuersachen vom zuständigen Finanzamt über die ordnungsgemäße Entrichtung von Steuern (gültig und nicht älter als 12 Monate)

  • Nachweis über die ordnungsgemäße Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträge von einem Sozialversicherungsträger oder einer Sozialkasse, alternativ durch Erklärung des Steuerberaters

Zuschlagskriterien

  • Fachlicher Wert

    • Präsentation eines kompetenten Projektteams, insbesondere der Projektleitung und der Stellvertretung.
    • Vorstellung einer angemessenen Projektaufbauorganisation und der Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams mit Darstellung der Kompetenzschwerpunkte der einzelnen Projektmitglieder inkl. Darstellung der Wissensbereitstellung im Projektteam.
    • Erläuterung eines angemessenen Personaleinsatzes in den einzelnen Projektstufen (z.B. Arbeitsspitzen bei Parallelisierung).
    • Erläuterung zu Erfahrungswerten in der Abwicklung von Projekten, die ganz oder in Teilen mit Fördermitteln realisiert werden.
  • Qualität

    • Darstellung einer geeigneten Herangehensweise an das Projekt, insbesondere hinsichtlich Schwammstadt/Regenwassermanagement und Haltung vorhandenes Wegenetz und Wahl klimaresistenter Pflanzen.
    • Qualitative Auseinandersetzung mit den zur Verfügung gestellten Unterlagen.
    • Nachvollziehbare Darstellung der Besonderheiten der konkreten Planungsaufgabe und wie mit diesen Besonderheiten umgegangen werden soll.
    • Erläuterung zielführender Maßnahmen zur Einhaltung der Kosten, Termine und Qualitäten.
  • Kommunikation und Verfügbarkeit

    • Nachvollziehbares und praktikables Kommunikationskonzept für eine gesicherte Übermittlung von Informationen an die Projektbeteiligten. Erläuterung der Herangehensweise an Bürgerworkshops.
    • Erkennbarkeit einer nachvollziehbaren sach- und situationsdifferenzierten Projektkommunikation mit der Auftraggeberin und den weiteren Projektbeteiligten während der Leistungsdurchführung.
    • Präsenz auf der Baustelle während der Bauausführung zur Sicherstellung eines unterbrechungsfreien und optimierten Bauablaufs.
  • Ausführungszeitraum

    • Darstellung einer Ablaufplanung in Bezug auf die Zeiträume und einzelnen Leistungsphasen unter Berücksichtigung der Potenzial-analyse des Artenschutzrechtlichen Fachbeitrags.
    • Erläuterungen zum veranschlagten Zeitrahmen und möglichen Optimierungspotenzialen vom Planungsbeginn bis Fertigstellung.
    • Erläuterungen zur möglichen Baurealisierung unter Berücksichtigung der Potenzialanalyse des Artenschutzrechtlichen Fachbeitrags.

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