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Innovationspark Bergedorf - Geländeaufhöhung

Gegenstand der Leistung ist die flächige Geländeaufhöhung zur Schaffung eines tragfähigen Sandplanums für die nachfolgenden Hochbau- und Erschließungsmaßnahmen des Innovationsparks Bergedorf. Das Vorhabengebiet liegt in der Freien und Hansestadt Hamburg, Bezirk Bergedorf, südlich des Bergedorfer Zentrums und umfasst im Wesentlichen das rund 38 ha große Gebiet des Bebauungsplans "Bergedorf 99". Das Gebiet wird im Westen durch den Curslacker Neuen Deich, im Süden durch die Bundesautobahn A 25 sowie den parallel verlaufenden Autobahngraben, im Norden durch eine bestehende Bahntrasse (Bergedorf - Geesthacht) und im Osten durch angrenzende Grünflächen begrenzt. Innerhalb des Plangebietes errichtet die Körber Technologies GmbH bereits auf einer zentral gelegenen Teilfläche von rund 7 ha den Körber Technology Campus (KTC) und fungiert hierbei als Bauherr für die temporäre Erschließung und hochbauliche Herrichtung dieser Fläche innerhalb des künftigen Gewerbegebietes. Da das Plangebiet marschtypisch von setzungsempfindlichen holozänen Weichschichten geprägt ist, soll zur Vorbereitung der späteren Bebauung und Erschließung eine flächige Geländeaufhöhung mittels Sandschüttung vorgenommen werden. Die Maßnahme umfasst im Wesentlichen die Aufschüttung des Geländes bis zur planerisch festgelegten Sollgeländehöhe sowie eine Vorbelastung der späteren Verkehrsflächen zur Vorwegnahme der Verkehrslasten. Zur Beschleunigung der Konsolidierung der Weichschichten und zur Begrenzung von Restsetzungen werden in Teilbereichen Vertikaldrainagen eingesetzt. Die Ausführung erfolgt in zwei nacheinander herzustellenden Baufeldern mit einer definierten Liegezeit, an deren Ende ein Teilrückbau der Schüttung auf das Übergabeniveau und die Übergabe an die Folgegewerke stehen. Zur Fassung und gezielten Ableitung des aus den Weichschichten ausgepressten Porenwassers sowie des in den Aufschüttungskörper versickernden Niederschlagswassers ist eine bauzeitliche Entwässerung mittels Horizontaldrainagen, Pumpensümpfen und Sammelleitungen vorgesehen, die das anfallende Sickerwasser einer temporären Wasseraufbereitungsanlage zuführt. Zusätzlich werden temporäre Maßnahmen zur Sicherstellung der Entwässerung benachbarter Oberlieger und Nebenflächen vorgesehen, die nach Erreichen des Endzustands wieder zurückgebaut und durch die permanenten Entwässerungssysteme der inneren Erschließung ersetzt werden.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
10.06.26
Fragenfrist
20.07.26
Abgabefrist
27.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Hamburg, Deutschland
Vertragslaufzeit
723 Tage
E-Mail
andrea.kuhlmann@rege-hamburg.de
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Telefon
+49 4038088084
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Vorlage von Referenzen zu Projekten der vergangenen zehn Jahre. Der Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit des Bieters ist anhand von Leistungen aus vergleichbaren Referenzprojekten zur ausgeschriebenen Leistung zu führen. Dabei sind folgende Mindestanforderungen nachzuweisen: 1. Nachweis zu Arbeiten zur Geländeaufhöhung bzw. Setzungsvorwegnahme für eine Fläche von mehr als 5 Hektar 2. Nachweis über die Herstellung von Vertikaldrainagen 3. Nachweis von Erdarbeiten auf Marschböden Jede der genannten Leistung ist mindestens einmal nachzuweisen. Die Nachweise können durch ein oder mehrere Referenzprojekten nachgewiesen werden.

  • Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025.

Zuschlagskriterien

  • Wertungssumme: Der Preis (in EUR, netto) wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt: Die Wertungssumme (in EUR, netto) wird ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, Bedarfspositionen fließen mit 100 % ihres Gesamtpreises in die Wertung ein, Stundensätze fließen mit den im Leistungsverzeichnis eingetragenen Vordersätzen in die Wertung eine - die Vordersätze fließen nicht in die Auftragssumme ein.

  • Bauablauf und Geräteeinsatz: Darstellung des geplanten Bauablaufs mit dazugehörigen Geräteeinsatz, welcher unter anderem einen abgestimmten Bauablauf zwischen Materiallieferung, Einbau des Materials und Herstellung der Drainagen darstellt. Es ist insbesondere darzulegen, inwieweit die angelieferten Bodenmengen mit dem dazugehörigen Geräteeinsatz verarbeitet werden um einen flüssigen Lieferverkehr (An- und Abfahrt) zu gewährleisten. Ebenso ist darzustellen, inwieweit die Arbeitsschritte zum Teil parallel bzw. direkt nacheinander erfolgen. Es kommt dem Auftraggeber darauf an nachvollziehen zu können, inwieweit der Bieter die Bauaufgaben verstanden und seine Herangehensweise darauf abgestimmt hat. Bewertet wird: - Qualität und Nachvollziehbarkeit des Bauablaufs unter Darstellung aller wesentlichen Hauptarbeitsschritte - Schlüssige und logisch aufgebaute Beschreibung des Gesamtprozesses - Darstellung des vorgesehenen sowie tatsächlich erfor?derlichen Geräteeinsatzes inkl. Reserven - Abstimmung von Geräteleistung und -kapazität auf die vorgesehenen Liefermengen und Baufortschritt

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