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Grundschule Spardorf - Außenanlagen, LPH 3 anteilig, 5-9 gem. §39 HOAI 2021

Auftraggeber
Veröffentlicht
05.06.2026
Angebotsfrist
06.07.2026
Der Neubau der Grundschule Spardorf mit angeschlossenem Hort und Turnhalle folgt einem modernen, pädagogisch durchdachten Raum- und Betreuungskonzept unter dem Namen "Lernhaus Spardorf". Grundlage ist die enge Verzahnung von Schule und kooperativer Ganztagsbetreuung, die Kindern ganzheitliche Bildung, Förderung und Betreuung aus einer Hand bietet. Die Architektur orientiert sich am pädagogischen Konzept: Großzügige Klassenzimmer, Differenzierungsräume und ein zentraler „Marktplatz“ ermöglichen individualisiertes, flexibles Lernen sowie gruppenübergreifende Projekte. Die Turnhalle ist direkt angeschlossen um Bewegung in den Schulalltag zu integrieren. Die zu errichtenden Außenanlagen sollem diesem Konzept entsprechen und die pädagogische Zielsetzung unterstützen. Der Tagesablauf ist klar strukturiert, mit Hausaufgabenbetreuung, Mittagessen im Kinderbistro und freiwilligen Freizeitangeboten am Nachmittag. Eigene Räume für den Hort sorgen für eine klare Trennung von Schul- und Freizeitbereich. Verschiedene Zonen (Ruhe, Aktivität, Spiel) unterstützen die Selbstbestimmung und Bedürfnisse der Kinder. Schwerpunkte liegen auf Werteerziehung, Partizipation, Umweltbildung, musischer und medialer Bildung. Die Planung schafft Chancengleichheit und berücksichtigt die Vielfalt der Kinder – mit dem Ziel, eine kindgerechte, fördernde und zukunftsorientierte Lernumgebung zu schaffen. Nachdem die Planungen für den Neubau wegen der Auseinandersetzungen um den Sportplatz ruhen mussten, konnten sie Anfang 2022 wieder aufgenommen werden. Seitdem wurde die komplette Fachplanung durchgeführt (u.a. mit umfangreichen Bodenuntersuchungen) und der Förderantrag bei der Regierung von Mittelfranken gestellt. Der Bauantrag für den Neubau wurde ebenfalls bereits gestellt und die Werkplanung bzw. Ausschreibung der Bauleistungen beauftragt. Baubeginn war im Juli 2025. Derzeit befindet sich der Schulneubau im Rohbaustadium. Das Kellergeschoss ist bereits abgeschlossen und verfüllt, das EG in Arbeit und das OG bis Ende Juli geplant. Die Haustechnikgewerke sind beauftragt und die Ausbaugewerke teilweise. Bedingt durch die Insolvenz des Fachplaners für die Außenanlagen, werden die noch fehlenden Planungsleistungen neu ausgeschrieben. Da die Baugenehmigung und auch der Förderbescheid bereits vorliegen werden folgende Leistungen vergeben: LPH 3 anteilig (für die Überarbeitung eines Teilbereichs wird ein Anteil von 20 % angesetzt), LPH 5-9 gem. §39 HOAI 2021.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
05.06.26
Abgabefrist
06.07.26
Öffnung
06.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Uttenreuth, Deutschland
Vertragslaufzeit
720 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
mail@vg-uttenreuth.de
Freischalten
Telefon
+49913150690
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Die Eignungskriterien sind mit dem Angebot einzureichen.
    • Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürl. u. jur. Personen, die gem. Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung "Landschaftsarchitekt" befugt sind. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Landschaftsarchitekt/in, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
    • dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU (Berufsanerkennungsrichtlinie) gewährleistet ist und den Vorgaben des Europäischen
    • Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L255 S. 22) entspricht. Juristische Personen sind zugelassen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Aufgabe entsprechen und sofern für die Teilnahme ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der in seiner Person die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die
    • an die natürlichen Personen gestellt werden. Bieter/Bietergemeinschaften, bei denen in der Summe die Anforderungen erfüllt sind, die an
    • natürliche oder juristische Personen gestellt werden, sind zugelassen. Bieter/Bietergemeinschaften haben in dem Bewerbungsformblatt einen
    • bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Der Bieter muss den Nachweis führen, dass er selbst und sein Personal über die notwendige
    • berufliche Qualifikation verfügt. Für den Nachweis genügt beispielsweise die Kopie der Diplomurkunde oder einer anderen Urkunde des Studienabschlusses. Der/die Gesamtprojektleiter(in) muss über die Qualifikation „Landschaftsarchitekt“ verfügen.
  • Mind. 1, max. 3 Projekte der Referenzliste (Formblatt 3.1 und 3.2) sind aussagekräftig auf bis zu 2 DIN A4 Seiten darzustellen, damit die Vergleichbarkeit der Referenzleistungen beurteilbar ist. Angaben

    • - Nachweis geeigneter Referenzen mit vergleichbaren Planungsanforderungen, (Nach 01.01.2016 fertiggestellt
    • mind. HZ III §39 HOAI, LPH 3, 5-9 unabhängig von Größe und Kosten).
    • - Name und Ort des Referenzprojekts
    • - Art und Nutzung der Anlage
    • - Art der Baumaßnahme (Neubau, Sanierung, etc.)
    • - Leistungsumfang (Leistungsphasen LPH 3, 5-9 nach § 39 HOAI)
    • - Leistungszeit (Beginn, Ende nach Monat und Jahr)
    • - Honorarzone (i. S. v. §5 Abs.1 HOAI)
    • - Baukosten (Kgr. 300-400)
    • - Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer
    • Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Es werden nur Referenzen berücksichtigt, bei denen die Leistungen nach dem 01.01.2016 beendet wurden. Es muss mindestens eine Referenz mit vergleichbaren Planungsanforderungen benannt werden. Nachweise ggf. durch Eignungsleihe nach §47 VgV. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
    • Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von mind. 1.5 Mio. Euro und Deckungssummen für sonstige Schäden von 500.000 Euro , bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens, vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmers erfüllt werden, mit der dieser den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistung und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschalabdeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmers erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Angabe, ob oder auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen, bzw. ob oder auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten.
    • Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Alternativ genügt die Vorlage einer Bestätigung eines entsprechenden Versicherungsunternehmens über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall.

Zuschlagskriterien

  • Referenz: Nachweis mindestens einer geeigneten Referenz über die Planung und Umsetzung der Freianlagen einer Einrichtung für Kinder, z. B. Kita oder Schule. Die Referenz muss nach dem 01.01.2016 fertiggestellt worden sein und Leistungen mindestens in den Leistungsphasen 3 und 5-8 umfassen.

  • Referenz: Nachweis mindestens einer geeigneten Referenz über die Planung und Umsetzung von Schulsportanlagen. Die Referenz muss nach dem 01.01.2016 fertiggestellt worden sein und Leistungen mindestens in den Leistungsphasen 3 und 5-8 umfassen.

  • Referenz: Nachweis mindestens einer geeigneten Referenz über die Planung und Umsetzung der Freianlagen einer Einrichtung für Kinder unter Einhaltung der GUV-Vorschriften. Die Referenz muss nach dem 01.01.2016 fertiggestellt worden sein und Leistungen mindestens in den Leistungsphasen 3 und 5-8 umfassen.

  • Mitarbeiter: Nachweis Beschäftigte (mind. 2 technische Mitarbeiter fest angestellt, inkl. Inhaber)

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