Frist abgelaufen

Generalplanung für den Neubau eines Wasserwerks

Auftraggeber
Veröffentlicht
15.10.2025
Angebotsfrist
Vergabe von Generalplanungsleistungen für den Neubau eines Wasserwerks. Die Stadtwerke Elmshorn beabsichtigen den Neubau eines Wasserwerks im Fassungsgebiet Köhnholz zur langfristigen Sicherstellung der öffentlichen Trinkwasserversorgung für Elmshorn und die angeschlossenen Gemeinden. Die Wasserförderung erfolgt über mehrere Flach- und Tiefbrunnen im Gewinnungsgebiet Köhnholz, das dem Werk direkt zugeordnet ist. Die aufbereiteten Wassermengen betragen zusammen mit dem zweiten Werk jährlich über dreieinhalb Millionen Kubikmeter und sichern die Versorgung für ca. 60.000 Einwohner sowie angeschlossene Gewerbe und Einrichtungen.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
15.10.25
Fragenfrist
27.10.25
Teilnahmefrist
03.11.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Elmshorn, Deutschland
E-Mail
f.lorenz@stadtwerke-elmshorn.de
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Telefon
00494121645152
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Bauvorlageberechtigung: Die verantwortlichen Entwurfsverfasser in den zu erbringenden Leistungsbildern sind für ihr jeweiliges Fachgebiet bauvorlageberechtigt i.S.v. § 65 LBO SH. Zugelassen wird, wer nach dem Landesrecht berechtigt ist, die für die Bauvorlageberechtigung erforderliche Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen werden als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen. Nachweis: Fremdnachweis

  • Der Bewerber hat einen Nachweis über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 5.000.000 EUR für Personen- und 3.000.000 EUR für sonstige Schäden erbracht. Ein etwaiger Jahreshöchstbetrag beträgt mindestens das 2-fache der Deckungssumme. Sofern der Planer zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch keine Versicherung in dieser Höhe abgeschlossen hat, darf er eine Versicherungsbestätigung vor Zuschlagserteilung nachreichen. Der sich als Generalplaner bewerbende Bewerber muss die Deckungssummen nicht zwingend alleine erfüllen. In Bewerbergemeinschaften werden Deckungssummen aufgrund der gemeinsamen Haftung stets addiert. Deckungssummen von Unterauftragnehmern, die sich zur Mithaftung verpflichten (Eignungsleihe), werden ebenfalls zu den Deckungssummen des Einzelbewerbers hinzuaddiert. Die 2-fache Deckungssumme ist jedoch jeweils isoliert zu erfüllen. Nachweis: Fremdnachweis

  • 1. Der Bewerber reicht eine Referenzliste mit vergleichbaren Referenzen ein. Der Bewerber hat mindestens 5 Referenzobjekte einzureichen, darin enthalten mindestens die folgenden Leistungsbilder gem. HOAI

    • - 2 Ingenieurbauwerk (Gruppe 1), - 2 Tragwerksplanung, - 2 Technische Ausrüstung (AGr. 7.2 - Technische Anlagen der Wasseraufbereitung) 2. Jedes Referenzobjekt muss die folgenden Voraussetzungen kumulativ erfüllen: a. Gesamtbaukosten (alle KG) von mind. 10.000.000 EUR (netto)
    • b. Das Planungsobjekt war ein Neubau / Sanierung oder Erweiterung einzelner Aufbereitungsstufen
    • c. Mindestens durchschnittliche Anforderungen an die Planung (entscheidend ist die Bewertung nach § 5 Abs. 2 HOAI, nicht die vertragliche Einordnung)
    • d. Bearbeitung der LPH 2 bis Teile von 8 (Ingenieurbauwerk, TA) bzw. 2 bis 6 (Tragwerksplanung)
    • Fachplaner müssen für die LPH 4 nur Zuarbeiten geleistet haben
    • Teile von LPH 8 wurden erbracht, wenn die gemäß Bauzeitenplan angesetzte Bauzeit zu mindestens 50 % abgeschlossen sind
    • e. Die Leistungen wurden nicht vor dem 1.1.2015 beendet (LPH 8 bzw. 6 im Fachbereich Tragwerksplanung). 3.Verbleiben nach Anwendung der Mindestanforderungen mehr geeignete Bewerber übrig als zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, trifft die Vergabestelle eine Auswahl anhand der eingereichten vergleichbaren Referenzen aus Ziff. 1 um eine Punktzahl nach Ziff. 3 zu erhalten, die zur Bildung einer Bewerberreihenfolge herangezogen wird: a. Einhaltung der Mindestanforderungen b. Projekt, bei dem der Neubau einer Trinkwasseraufbereitung mit einer Nenn-Aufbereitungsleistung von mindestens 300 m³/h zu planen war (2 Punkte maximal 6 Punkte) c. Projekt mit einer Bausumme (alle KG, netto) von über 20.000.000 EUR. (1 Punkt maximal 3 Punkte) d. Für das Projekt erfolgte eine Beauftragung als Generalplaner (2 Punkte maximal 4 Punkte) e. Das Referenzprojekt wurde nach dem 1.1.2020 beendet (LPH 8) (1 Punkt maximal 3 Punkte) Nachweis: Eigenerklärung (Vordruck 03 Referenzbogen)

Zuschlagskriterien

  • Honorarangebot: Bewertung des Honorarangebots anhand der in der Vergabeunterlage A niedergelegten Bewertungsformel

  • Qualitätsonzept: Bewertung des Qualitätskonzepts in den folgenden Unterkriterien: - Personelle Besetzung (35 %) - Projektrealisierung (10 %) - Gesamteindruck Bietergespräch (15 %) Im Übrigen wird auf die Vergabeunterlage A verwiesen.

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Lose (1)

Eigenerklärung203 KB24 Seiten
Eignungskriterien89 KB4 Seiten
Preisblatt42 KB2 Tabellen
Projektplan287 KB16 Seiten
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