Frist abgelaufen

Generalplanung für den Neubau eines Heizwerks Krückau-Vormstegen

Auftraggeber
Veröffentlicht
15.04.2026
Angebotsfrist
Die Stadt Elmshorn plant die Errichtung eines neuen Wärmenetzes im Gebiet Krückau-Vormstegen. Zu diesem Zweck ist die Konzeption, Errichtung und der Betrieb eines Heizwerks mit angeschlossenem leitungsgebundenem Wärmenetz vorgesehen, über das die im Sanierungsgebiet anzuschließenden Gebäude mit Wärme aus erneuerbaren Energieträgern ("grüne Wärme") versorgt werden sollen. Das geplante Heizwerk einschließlich Wärmenetz stellt einen zentralen Baustein der energetischen und städtebaulichen Gesamtstrategie der Stadt Elmshorn für das Sanierungsgebiet "Krückau-Vormstegen" dar.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
15.04.26
Fragenfrist
05.05.26
Teilnahmefrist
15.05.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Elmshorn, Deutschland
E-Mail
f.lorenz@stadtwerke-elmshorn.de
Freischalten
Telefon
00494121645152
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Bauvorlageberechtigung: Die verantwortlichen Entwurfsverfasser in den zu erbringenden Leistungsbildern sind für ihr jeweiliges Fachgebiet bauvorlageberechtigt i.S.v. § 65 LBO SH. Zugelassen wird, wer nach dem Landesrecht berechtigt ist, die für die Bauvorlageberechtigung erforderliche Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen werden als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen. Nachweis: Fremdnachweis

  • Der Bewerber hat einen Nachweis über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 1.500.000 EUR für Personen- und 1.000.000 EUR für sonstige Schäden erbracht. Ein etwaiger Jahreshöchstbetrag beträgt mindestens das 2-fache der Deckungssumme. Sofern der Planer zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch keine Versicherung in dieser Höhe abgeschlossen hat, darf er eine Versicherungsbestätigung vor Zuschlagserteilung nachreichen. Der sich als Generalplaner bewerbende Bewerber muss die Deckungssummen nicht zwingend alleine erfüllen. In Bewerbergemeinschaften werden Deckungssummen aufgrund der gemeinsamen Haftung stets addiert. Deckungssummen von Unterauftragnehmern, die sich zur Mithaftung verpflichten (Eignungsleihe), werden ebenfalls zu den Deckungssummen des Einzelbewerbers hinzuaddiert. Die 2-fache Deckungssumme ist jedoch jeweils isoliert zu erfüllen. Nachweis: Fremdnachweis

  • 1. Der Bewerber reicht eine Referenzliste mit vergleichbaren Referenzen ein. Der Bewerber hat mindestens 4 Referenzobjekte einzureichen, darin enthalten mindestens die folgenden Leistungsbilder gem. HOAI

    • - 4 Technische Ausrüstung (AGr. 2 - Wärmeversorgungsanlagen) 2. Jedes Referenzobjekt muss die folgenden Voraussetzungen kumulativ erfüllen: a. Gesamtbaukosten (alle KG) von mind. 1.000.000 EUR (netto)
    • b. Das Planungsobjekt war ein Neubau / Sanierung oder Erweiterung einzelner Heiz bzw. Heizrkaft-werke
    • c. Mindestens durchschnittliche Anforderungen an die Planung (entscheidend ist die Bewertung nach § 5 Abs. 2 HOAI, nicht die vertragliche Einordnung)
    • d. Bearbeitung der LPH 2 bis Teile von 8
    • Fachplaner müssen für die LPH 4 nur Zuarbeiten geleistet haben
    • Teile von LPH 8 wurden erbracht, wenn die gemäß Bauzeitenplan angesetzte Bauzeit zu mindestens 50 % abgeschlossen sind
    • e. Die Leistungen wurden nicht vor dem 1.1.2020 beendet (LPH 8). 3.Verbleiben nach Anwendung der Mindestanforderungen mehr geeignete Bewerber übrig als zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, trifft die Vergabestelle eine Auswahl anhand der eingereichten vergleichbaren Referenzen aus Ziff. 1 um eine Punktzahl nach Ziff. 3 zu erhalten, die zur Bildung einer Bewerberreihenfolge herangezogen wird: a. Einhaltung der Mindestanforderungen b. Projekt, bei dem als Wärmeerzeuger eine Großwärmepumpe mit mind. 500 kWth zu planen war (2 Punkte maximal 5 Punkte) c. Projekt bei dem als Wärmeerzeuger eine Biomasse-Feuerungsanlage mit mind. 150 kWtg zu planen war. (1 Punkt maximal 3 Punkte) d. Projekt, bei dem mehrere (mind. 2) Wärmeerzeugungsanlagen mit mindestens zwei unterschiedlichen Primär-Energieträgern zum Einsatz kamen (multivalente Heizwerke) und bei denen eine technisch- und wirtschaftlich optimierte Fahrweise steuerungstechnisch umgesetzt wurde. (2 Punkte maximal 6 Punkte) e. Projekt, welches nach dem BEW-Förderprogramm gefördert wurde. (0,5 Punkte maximal 1 Pkt.) Nachweis: Eigenerklärung (Vordruck 03 Referenzbogen)

Zuschlagskriterien

  • Honorarangebot: Bewertung des Honorarangebots anhand der in der Vergabeunterlage A niedergelegten Bewertungsformel

  • Qualitätsonzept: Bewertung des Qualitätskonzepts in den folgenden Unterkriterien: - Personelle Besetzung (35 %) - Projektrealisierung (10 %) - Gesamteindruck Bietergespräch (15 %) Im Übrigen wird auf die Vergabeunterlage A verwiesen.

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Eigenerklärung124 KB4 Seiten
Eignungskriterien56 KB8 Seiten
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