Veröffentlichung 12.06.26 | Fragenfrist 10.07.26 | Teilnahmefrist 17.07.26 | Vertragsbeginn 01.12.26 |
Eignungskriterien
Auszug aus dem Handelsregister, der nicht älter als 12 Monate ab dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung ist. Bei Bildung einer Bietergemeinschaft ist der Eignungsnachweis jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Nachweis für das Vorliegen einer Meldebestätigung nach § 5 Telekommunikationsgesetz (TKG).
Unternehmensprofil des Bewerbers: Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag ein Unternehmensprofil einzureichen. Das Unternehmensprofil soll folgende Angaben enthalten (Gründungsjahr, Rechtsform, gegenwärtige Anzahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer). Bei Bildung einer Bietergemeinschaft ist der Eignungsnachweis jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, sofern das Unternehmen bereits seit dieser Zeit besteht, andernfalls eine Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens seit dessen Bestehen. Bitte verwenden Sie hierzu die bereitgestellte Anlage 17. Mindestvoraussetzung ist ein kumulierter Mindestumsatz pro Los in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren von insgesamt mindestens: - Los 1: 9,4 Mio. EUR, - Los 2: 5,0 Mio. EUR, - Los 3: 7,8 Mio. EUR. - Los 4: 2,6 Mio. EUR. - Los 5: 4,4 Mio. EUR. - Los 6: 12,5 Mio. EUR. Sofern die angegebenen Umsätze jeweils im Vergleich die vorgenannten Mindestgrenzen von jeweils mehreren Losen erfüllen, wird die Mindestvoraussetzung jeweils für diese Lose insoweit als erfüllt angesehen.
Eigenerklärung des Bewerbers, dass für den Auftragsfall eine dem Auftrag entsprechende Berufshaftpflichtversicherung bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens den folgenden Deckungssummen abgeschlossen wird bzw. besteht: i) Personen- und Vermögensschäden: 1.000.000,00 EUR ii) Sachschäden: 3.000.000,00 EUR. Bitte verwenden Sie hierfür die bereitgestellte Anlage 18. Bei Bildung einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Der Konzessionsgeber wird vor Zuschlagserteilung einen Nachweis über den Abschluss einer entsprechenden Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Anforderungen einfordern.
Vorlage einer Liste der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen bei vergleichbaren Referenzprojekten von bereits durchgeführten Gigabit-/NGA-Netzausbauprojekten bzgl. der Netzplanung, des Netzausbaus, des Netzbetriebs und des Dienstangebotes für Endkunden mit Angabe des Leistungszeitraumes, des ungefähren Auftragswertes, der Kundenanschlüsse und der Art der Leistung (Netzausbau und/oder Netzbetrieb), Benennung Ansprechpartner und Kontaktdaten, Erklärung ob gefördertes Ausbauprojekt (mit Art der Förderung); sofern das Unternehmen noch keine 5 Jahre besteht, entsprechende Referenzen seit Bestehen des Unternehmens (hierzu auch geforderte Mindeststandards). Mindestvoraussetzung sind 2 mit diesem Auftrag vergleichbare Referenzen. Als mit diesem Auftrag vergleichbar werden Referenzen anerkannt, die mindestens folgende Merkmale je Los aufweisen
Zuschlagskriterien
Wirtschaftlichkeit: Die Bewertung der jeweiligen Wirtschaftlichkeitslücke (Anlage 14, 14a, 14b, 14c, 14d, 14e) orientiert sich an dem Angebot mit der niedrigsten Wirtschaftlichkeitslücke. Es erfolgt eine Wirtschaftlichkeitsberechnung nach dem Verhältnis der Angebote, gemessen an dem Angebot mit der niedrigsten Wirtschaftlichkeitslücke. Die Punkteermittlung erfolgt nach der in der Vergabeunterlage unter 9.4.1 aufgeführten Formel.
Konzept Mitnutzung: Das Konzept über den Einsatz von Mitnutzung bereits vorhandener Infrastruktur wird geprüft sowie die dadurch vorgesehene Kostensenkung und/oder Beschleunigung des Ausbaus. Für die Bewertung des Konzeptes wird ein ganzheitlicher Maßstab angelegt. Maßgeblich ist die Nachvollziehbarkeit und der Detailgrad des einzureichenden Konzepts hinsichtlich der Beschreibung von Art und Umfang der vorgesehenen Mitnutzung vorhandener Infrastruktur sowie der Beschreibung der Kosten- und Zeitersparnis durch den Einsatz und/oder der Begründung, sofern und soweit eine Mitnutzung vorhandener Infrastruktur nicht vorgesehen ist. Die Punkteermittlung erfolgt nach den folgenden Kriterien:
Konzept Marketing: Das Marketing-Konzept wird geprüft. Für die Bewertung des Konzeptes wird ein ganzheitlicher Maßstab angelegt. Maßgeblich ist die Nachvollziehbarkeit und der Detailgrad des einzureichenden Konzepts hinsichtlich der Beschreibung von Art und Umfang der vorgesehenen Marketingmaßnahmen. Die Punkteermittlung erfolgt nach den folgenden Kriterien:
Konzept zu alternativen Netztechnologien und Verlegemethoden: Der Einsatz von alternativen Netztechnologien und der Einsatz alternativen Verlegemethoden werden geprüft sowie die dadurch vorgesehene Kostensenkung und/oder Beschleunigung des Ausbaus. Für die Bewertung der Konzepte wird ein ganzheitlicher Maßstab angelegt. Grundlage der Bewertung sind sämtliche Netztechnologien und Verlegemethoden im Sinne der Gigabit-RL 2.0 Ziffer 6.5. Maßgeblich ist die Nachvollziehbarkeit und der Detailgrad des einzureichenden Konzepts hinsichtlich der Beschreibung von Art und Umfang der eingesetzten Technologie(n) und/oder Verlegemethode(n) sowie die Beschreibung der Kosten- und Zeitersparnis durch den Einsatz. Die Punkteermittlung erfolgt nach den folgenden Kriterien:
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