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Dithmarscher Landesmuseum Meldorf (DLM) - 2. BA - Touristische Attraktivierung

Auftraggeber
Veröffentlicht
08.06.2026
Angebotsfrist
Der Kreis Dithmarschen beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen für die Neukonzeption und Erweiterung der Dauerausstellung des Dithmarscher Landesmuseums Meldorf im Rahmen des 2. Bauabschnitts. Gegenstand der Leistung ist die konzeptionelle, szenografische, gestalterische und technische Planung der Ausstellungsflächen für die Zeitgeschichte von 1945 bis heute einschließlich Besucherführung, Vermittlungs- und Beteiligungsformaten sowie barrierefreier und nachhaltiger Museumstechnik. Die Planungsaufgabe umfasst insbesondere die Weiterentwicklung historischer Ensembles, die Integration moderner Vermittlungsformate, die Einbindung museumspädagogischer Bereiche sowie die Entwicklung eines modellhaften Ausstellungskonzeptes für regionalhistorische Museen im ländlichen Raum. Die Leistung wird stufenweise vergeben; zunächst werden die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
08.06.26
Fragenfrist
22.06.26
Teilnahmefrist
29.06.26
Vertragsbeginn
31.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
588.235 €
Erfüllungsort
Heide, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
zentralevergabestelle@dithmarschen.de
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Telefon
+49 4 81 97 0
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Website
https://www.dithmarschen.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eignung zur Berufsausübung Bezeichnung

    • III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
    • Beschreibung: Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
    • Vorbemerkungen für die Abschnitte III. 1.1) bis III. 1.3) sowie II1.2.1) bis III.2.2) für Bewerbergemeinschaften, beabsichtigte Eignungsleihe und Unterauftragsvergabe:
    • - Den Einzelbewerbern sind Bewerbergemeinschaften gleichgestellt. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert auszufüllen und als Anlage gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei muss jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsanteil nachweisen, den es übernehmen soll, - Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), sind für jedes dieser anderen Unternehmen das Formblatt Teilnahmeantrag KD und die dort genannten
    • Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstigen Unterlagen - sofern diese in der Auftragsbekanntmachung für den Bewerber selbst auch gefordert sind - gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des Bewerbers einzureichen, - Beabsichtigt der Bewerber Unteraufträge zu vergeben, ohne zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe), ist eine Vorlage des Formblatts Teilnahmeantrag KD und der dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstige Unterlagen für die Unterauftragnehmer grundsätzlich nicht erforderlich. Geprüft wird im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs nur die Eignung des Bewerbers. Vorzulegen sind:
    • 1. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist sowie erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (Formblatt 234 - Erklärung der Bewerbergemeinschaft). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern handschriftlich unterzeichnete Erklärung abzugeben.
    • 2. Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 1-4 und § 124 Abs. 1 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen (gem. Formblatt Teilnahmeantrag KD).
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Bezeichnung

    • III. 1.2.) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV) des Bewerbers
    • Beschreibung: 1. Der Bewerber muss zum Zeitpunkt einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1.500.000 EUR, für sonstige und Sachschäden mindestens
    • 250.000 EUR beträgt oder alternativ eine verbindliche und unbedingte Erklärung des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung vorlegen, worin sich der Versicherer bereit erklärt, bei Auftragserteilung die Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen. Der Nachweis bzw. die Erklärungen dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
    • 2. Zudem sind Aussagen zum Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistung der letzten 3 Geschäftsjahre in EUR brutto einzureichen.
  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Bezeichnung

    • III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
    • Beschreibung: Vorzulegen sind:
    • 1. Geeignete Referenzen (mindestens 3) über früher ausgeführte Dienstleistungen in Form einer Liste der in den letzten 10 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Auftragswerts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer (Zusammenstellung Referenzliste zum TNW oder FB 444 Referenzen). Die Referenzen müssen mit der zu vergebenden Leistung bezüglich der Planungsanforderungen und der Nutzungsart vergleichbar sein. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als 3 Referenzen einreicht, hat er anzugeben, welche der Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten 3 Referenzen in der Reihenfolge der Anlagennummern seiner Auswahl zugrunde legen.
    • - Bewertet werden Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit relevanten Planungs- und Visualisierungsmethoden
    • - Bewertet wird die Fähigkeit des Bewerbers, komplexe Inhalte und Vermittlungsziele räumlich und gestalterisch umzusetzen
    • - Bewertet werden die organisatorischen und koordinativen Fähigkeiten des Bewerbers
    • Die Referenzen werden neben den vorgenannten Kriterien nach den im Dokument „Bewertungskriterien_TNW“ weitergehend bewertet,
    • 2. Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Bewerber angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der eigentlichen Projektbearbeitung beauftragt sind,
    • 3. Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die Führungskräfte des Bewerbers,
    • 4. Eigenerklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte der letzten 3 Jahre (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag KD),
    • 5. Eigenerklärung, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen an andere Unternehmen zu vergeben beabsichtigt.
    • Hierbei ist Folgendes zu beachten: Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen im Hinblick auf die erforderliche technische und berufliche oder aber die in Abschnitt III.1.2) aufgeführte wirtschaftliche und
    • finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber unabhängig von der Rechtsnatur der Verbindungen mit seinem Teilnahmeantrag die hierfür vorgesehenen Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen sowie die vorgesehenen anderen
    • Unternehmen benennen (Formblatt 235 Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen). Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist der Nachweis, dass die Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. mit dem Formblatt 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen), vorzulegen. Für den Fall, dass der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Erklärung vorzulegen, wonach der Bewerber gemeinsam mit anderen Unternehmen in dem Umfang haftet, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden. Beabsichtigt der Bewerber, Unteraufträge zu vergeben, ohne zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe) hat der Bewerber als Anlage zum Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung abzugeben, welche Teile des Auftrags an andere Unternehmen vergeben werden sollen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind die Namen der Unterauftragnehmer zu benennen und der Nachweis, dass die Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen (z. B. mit dem Formblatt 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen), vorzulegen.
  • Eignung zur Berufsausübung Bezeichnung

    • III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
    • Beschreibung: Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
    • Vorbemerkungen für die Abschnitte III. 1.1) bis III. 1.3) sowie II1.2.1) bis III.2.2) für Bewerbergemeinschaften, beabsichtigte Eignungsleihe und Unterauftragsvergabe:
    • - Den Einzelbewerbern sind Bewerbergemeinschaften gleichgestellt. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert auszufüllen und als Anlage gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei muss jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsanteil nachweisen, den es übernehmen soll, - Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), sind für jedes dieser anderen Unternehmen das Formblatt Teilnahmeantrag KD und die dort genannten
    • Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstigen Unterlagen - sofern diese in der Auftragsbekanntmachung für den Bewerber selbst auch gefordert sind - gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des Bewerbers einzureichen, - Beabsichtigt der Bewerber Unteraufträge zu vergeben, ohne zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe), ist eine Vorlage des Formblatts Teilnahmeantrag KD und der dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstige Unterlagen für die Unterauftragnehmer grundsätzlich nicht erforderlich. Geprüft wird im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs nur die Eignung des Bewerbers. Vorzulegen sind:
    • 1. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist sowie erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (Formblatt 234 - Erklärung der Bewerbergemeinschaft). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern handschriftlich unterzeichnete Erklärung abzugeben.
    • 2. Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 1-4 und § 124 Abs. 1 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen (gem. Formblatt Teilnahmeantrag KD).
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Bezeichnung

    • III. 1.2.) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV) des Bewerbers
    • Beschreibung: 1. Der Bewerber muss zum Zeitpunkt einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1.500.000 EUR, für sonstige und Sachschäden mindestens
    • 250.000 EUR beträgt oder alternativ eine verbindliche und unbedingte Erklärung des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung vorlegen, worin sich der Versicherer bereit erklärt, bei Auftragserteilung die Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen. Der Nachweis bzw. die Erklärungen dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
    • 2. Zudem sind Aussagen zum Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistung der letzten 3 Geschäftsjahre in EUR brutto einzureichen.
  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Bezeichnung

    • III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
    • Beschreibung: Vorzulegen sind:
    • 1. Geeignete Referenzen (mindestens 3) über früher ausgeführte Dienstleistungen in Form einer Liste der in den letzten 10 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Auftragswerts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer (Zusammenstellung Referenzliste zum TNW oder FB 444 Referenzen). Die Referenzen müssen mit der zu vergebenden Leistung bezüglich der Planungsanforderungen und der Nutzungsart vergleichbar sein. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als 3 Referenzen einreicht, hat er anzugeben, welche der Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten 3 Referenzen in der Reihenfolge der Anlagennummern seiner Auswahl zugrunde legen.
    • - Bewertet werden Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit relevanten Planungs- und Visualisierungsmethoden
    • - Bewertet wird die Fähigkeit des Bewerbers, komplexe Inhalte und Vermittlungsziele räumlich und gestalterisch umzusetzen
    • - Bewertet werden die organisatorischen und koordinativen Fähigkeiten des Bewerbers
    • Die Referenzen werden neben den vorgenannten Kriterien nach den im Dokument „Bewertungskriterien_TNW“ weitergehend bewertet,
    • 2. Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Bewerber angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der eigentlichen Projektbearbeitung beauftragt sind,
    • 3. Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die Führungskräfte des Bewerbers,
    • 4. Eigenerklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte der letzten 3 Jahre (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag KD),
    • 5. Eigenerklärung, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen an andere Unternehmen zu vergeben beabsichtigt.
    • Hierbei ist Folgendes zu beachten: Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen im Hinblick auf die erforderliche technische und berufliche oder aber die in Abschnitt III.1.2) aufgeführte wirtschaftliche und
    • finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber unabhängig von der Rechtsnatur der Verbindungen mit seinem Teilnahmeantrag die hierfür vorgesehenen Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen sowie die vorgesehenen anderen
    • Unternehmen benennen (Formblatt 235 Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen). Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist der Nachweis, dass die Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. mit dem Formblatt 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen), vorzulegen. Für den Fall, dass der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Erklärung vorzulegen, wonach der Bewerber gemeinsam mit anderen Unternehmen in dem Umfang haftet, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden. Beabsichtigt der Bewerber, Unteraufträge zu vergeben, ohne zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe) hat der Bewerber als Anlage zum Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung abzugeben, welche Teile des Auftrags an andere Unternehmen vergeben werden sollen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind die Namen der Unterauftragnehmer zu benennen und der Nachweis, dass die Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen (z. B. mit dem Formblatt 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen), vorzulegen.

Zuschlagskriterien

    • (Gewichtung 40 %)
    • a) Bewertet wird das angebotene Gesamthonorar.
    • b) Maßgeblich ist das Angebot mit dem wirtschaftlichsten Honorar unter Berücksichtigung der ausgeschriebenen Leistungen.
    • c) Die Ermittlung der Punkte für den Angebotspreis erfolgt per linearer Interpolation. Bei Punktegleichstand wird ein Losverfahren entscheiden.
  • 3.1 Gestaltung und Konzept (Gewichtung

    • 35 %)
    • a) Bewertet wird die gestalterische, konzeptionelle und narrative Qualität des
    • Angebotes.
    • b) Bewertet werden insbesondere:
    • • Qualität, Innovationsgrad und Nachvollziehbarkeit des Gestaltungs- und
    • Umsetzungskonzeptes,
    • • konzeptionelle Stringenz und gestalterische Kohärenz,
    • • Qualität des didaktischen Konzeptes und des Storytellings,
    • • Qualität der narrativen Vermittlungsansätze,
    • • Bezug zur Zielsetzung des Museums als multiperspektivische und lernende
    • Institution,
    • • Qualität der vorgeschlagenen Vermittlungs- und Beteiligungsformate,
    • • Qualität des Material- und Lichtkonzeptes,
    • • Einsatz nachhaltiger und kreislauffähiger Materialien,
    • • Energieeffizienz und Wartungsfreundlichkeit der vorgesehenen Medientechnik,
    • • Berücksichtigung von Lebenszykluskosten und langfristiger Nutzbarkeit,
    • • Berücksichtigung des Modell- und Pilotcharakters des Projektes.
  • Funktionalität (Gewichtung

    • 5 %)
    • a) Bewertet wird die funktionale Qualität der vorgeschlagenen Lösungen.
    • b) Bewertet werden insbesondere:
    • • Qualität der Besucherführung und Visitor Journey,
    • • Berücksichtigung von Barrierefreiheit und Inklusion,
    • • unterschiedliche Vermittlungsebenen für verschiedene Zielgruppen,
    • • Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Ausstellungsmodule,
    • • Möglichkeiten späterer Ergänzungen und Fortschreibungen,
    • • Wartungsfreundlichkeit,
    • • Möglichkeiten zur eigenständigen Anpassung und Ergänzung durch das
    • Museum.
  • Projektumsetzung (Gewichtung

    • 20 %)
    • a) Bewertet wird die Qualität der vorgesehenen Projektorganisation und
    • Projektabwicklung.
    • b) Bewertet werden insbesondere:
    • • Nachvollziehbarkeit und Plausibilität der Zeitplanung,
    • • Qualität der Meilensteinplanung,
    • • Methodik zur Einhaltung des Budgets und des Terminrahmens,
    • • Qualität des Risikomanagements,
    • • vorgesehene Kommunikations- und Abstimmungsprozesse,
    • • Zusammenarbeit mit dem Museumsteam,
    • • organisatorische Struktur des Projektteams,
    • • Qualifikation und Erfahrung des vorgesehenen Kernteams.

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