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Beschallungsanlage

Auftraggeber
Veröffentlicht
27.05.2026
Angebotsfrist
23.06.2026
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Bereitstellung, Installation, Inbetriebnahme und dauerhafte Betreuung einer professionellen Festinstallations-Beschallungsanlage für die Stadthalle Reutlingen im Rahmen eines vollumfänglichen Miet-/Nutzungsüberlassungs- und Servicemodells. Der Auftraggeber strebt dabei keine investive Beschaffung, sondern ein Nutzungsmodell mit monatlicher Pauschalvergütung an, das sämtliche Serviceleistungen über die gesamte Vertragslaufzeit einschließt. Die Beschaffung insgesamt umfasst im Einzelnen: - Planung, Lieferung und Festinstallation eines vollständigen Beschallungs-systems - Inbetriebnahme und akustische Einmessung für alle relevanten Saalkonfigurationen - Wartung, Entstörung, Reparatur und Austausch defekter Komponenten - Fernüberwachung des Systemstatus - Deinstallation nach Vertragsende - Technischer Support und Schulung des Betriebspersonals.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
27.05.26
Abgabefrist
23.06.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Reutlingen, Deutschland
Vertragslaufzeit
72 Tage
E-Mail
vergabe@ebnerstolz.de
Freischalten
Telefon
022885029175
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Erklärung zur beruflichen Leistungsfähigkeit (§ 122 Abs.2 Nr.3 GWB i.V.m. §46 Abs. 3 Nr. 1, 1. Halbsatz VgV)) durch Eigenerklärung des Bieters Mindestanforderung

    • Drei geeignete Referenzen über vergleichbare Liefer- und Dienstleistungsaufträge aus den letzten drei Jahren.
    • Auf das Formular 2F5 wird verwiesen.
  • A) Falls Leistungen nicht vom Auftragnehmer selbst, sondern von Dritten (sog. Nachunternehmer oder Subunternehmer) ausgeführt werden sollen

    • Erklärung zum Einsatz von Nachunternehmern nebst Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers.
    • B) Beruft sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (sog. Eignungsleihe), so nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen (für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit muss der Eignungsleihende Nachunternehmer sein, nimmt der Bieter für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die
    • Auftragsausführung haften
    • die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der "Verpflichtungserklärung" abzugeben).
  • Erklärung zur Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (§ 122 Abs.2 Nr.2 GWB i.V.m. § 45 Abs.1 Nr.3 VgV). Mindestanforderung

    • Nachweis einer Firmenhaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen:
    • -Personen- und Sachschäden: Mindestens 5.000.000,00 Euro pro Schadensfall, zweifach maximiert im Jahr
    • -Vermögensschäden: Mindestens 1.000.000,00 Euro pro Schadensfall, zweifach maximiert im Jahr
    • Die Haftpflichtversicherung muss bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut abgeschlossen worden sein. Die Haftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten und nachgewiesen werden. Der Bieter hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht.
    • Nachweis der aufgeführten Versicherungen durch Eigenerklärung nach Anlage 2F2.4 oder Bescheinigung des Versicherungsgebers oder Bescheinigung eines Versicherungsgebers, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird (jeweils Kopie ausreichend).
  • Nur auf Nachfrage der Vergabestelle: Darstellung der gesellschaftsrechtlichen Strukturen des Bewerbers.

  • Nur auf gesonderte Nachfrage der Vergabestelle: Jahresabschlüsse oder Auszüge von Jahresabschlüssen, falls deren Veröffentlichung in dem Land, in dem der Bewerber oder Bieter niedergelassen ist, gesetzlich vorgeschrieben ist

  • Erklärung zum Umsatz bezogen auf die Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (§ 122 Abs.2 Nr.2 GWB i.V.m. § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV). Mindestanforderung

    Der Bieter weist mindestens einen durchschnittlichen jährlichen Umsatz in Höhe von 500.000,00 Euro nach.

Zuschlagskriterien

  • Beschallungskonzept

    • Die Bieter haben ein standortbezogenes Beschallungskonzept für die Stadthalle Reutlingen einzureichen, das folgende Aspekte behandelt:
    • Raumakustische Anforderungen: Darstellung, wie das angebotene System auf die spezifischen akustischen Gegebenheiten der Stadthalle Reutlingen eingeht:
    • - Konzept zur Beschallung der variablen Saalbereiche (Seitenränge, Empore, Unterempore, Bühnennah-Bereich) unter Berücksichtigung der jeweiligen Kon-figuration
    • - Software basierte Simulation zur Darstellung der Homogenität der Schallver-teilung in verschiedenen Frequenzbändern im Publikumsbereich bei den ver-schiedenen Saalnutzungsvarianten
    • - Software basierte Simulation zur Darstellung der Wirksamkeit der Direktivität der Schallverteilung in verschiedenen Frequenzbändern bei den verschiede-nen Saalnutzungsvarianten
    • - Ansatz zur Reduzierung von Schallrückwirkung auf Bühne und Orchesterpodi-um
    • - Umgang mit der akustisch lebhaften Raumcharakteristik bei unterschiedlichen Bestuhlungs- und Bühnentiefen
    • Konfigurationsmanagement in der Praxis
    • - Beschreibung, wie die 18 Saalkonfigurationen im konkreten Veranstaltungsall-tag der Stadthalle abgebildet und durch das Betriebspersonal handhabbar gemacht werden
    • - Konzept für Schulung und Übergabe an das Haustechnikteam
    • Serviceleistungen vor Ort
    • - Beschreibung des konkreten Einmessungsprozesses bei Inbetriebnahme so-wie der Anpassungsmöglichkeiten im laufenden Betrieb
    • - Darstellung des Serviceprozesses bei Ausfall während einer laufenden Veranstaltung
    • Hinweis: Bei der Bewertung der Angebote können nur diejenigen Umstände bewertet werden, die Sie in dem Angebot ausdrücklich benennen und erläutern. Bitte berück-sichtigen Sie dies bei der Angebotserstellung. Für die Bewertung wendet der Auf-traggeber folgendes Punktesystem an:
    • 0 Punkte: Keine verwertbaren Aussagen
    • insgesamt ungenügend
    • 20 Punkte: Angaben weisen erhebliche Lücken und/oder Ungereimtheiten auf bzw. lassen erhebliche Schwächen bei der Leistung erwar-ten
    • Darstellungen sind erheblich schlechter als in anderen Angeboten
    • insgesamt mangelhaft
    • 40 Punkte: Angaben weisen Lücken und/oder Ungereimtheiten auf bzw. lassen Schwächen bei der Leistung erwarten
    • Darstellungen sind deutlich schlechter als in anderen Angeboten
    • insgesamt ausreichend
    • 60 Punkte Durchschnittliche Angaben, die einzelne Lücken und/oder Un-gereimtheiten aufweisen können
    • Darstellungen lassen eine durchschnittliche Leistung erwarten
    • insgesamt befriedigend
    • 80 Punkte: Strukturierte und nachvollziehbare Angaben, Darstellungen lassen eine gute Leistung erwarten
    • insgesamt gut
    • 100 Punkte: Gut strukturierte Angaben, Darstellungen lassen eine weit überdurchschnittliche, sehr gute Leistung erwarten
    • insge-samt sehr gut
  • Preis: Gemäß Vergabeunterlagen

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