Frist abgelaufen

AW Ingenieurleistungen 4. Reinigungsstufe

Auftraggeber
Veröffentlicht
16.06.2025
Angebotsfrist
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beabsichtigt auf dem Zentralklärwerk (ZKW) der ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG in Darmstadt eine Behandlungsstufe zur zielgerichteten Elimination von Mikroverunreinigungen aus mechanisch- biologisch behandeltem Abwasser zu errichten (sog. 4. Reinigungsstufe). Die Anforderung für den Bedarf dieser zusätzlichen Behandlungsstufe ergibt sich aus der Einleitung des behandelten Abwassers in das wasserwirtschaftlich sensible Gebiet des Hessischen Rieds. Zur Realisierung des Projektes wurde eine Machbarkeitsstudie durch das Planungsbüro Weber Ingenieure im Dezember 2023 und eine Kostenschätzung zu den benötigten Fachplanungsleistungen erstellt. Die Gesamtbruttoinvestitionssumme für die 4. Reinigungsstufe wurde in der Machbarkeitsstudie auf ca. 29 Mio. Euro berechnet. Damit der Förderantrag für das Bauvorhaben gestellt werden kann werden als erstes die Leistungsphasen 1 - 4 nach HOAI beauftragt. Dies beinhaltet eine detaillierte Kostenberechnung. Die Leistungsphasen 5-9 werden zurückgestellt, bis der Bescheid zur Förderung durch den Fördermittelgeber mitgeteilt wurde.
Vergabeunterlagen
4 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
16.06.25
Teilnahmefrist
14.07.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Darmstadt, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info@entega.ag
Freischalten
Telefon
06151 701-0
Freischalten
Website
https://www.entega.ag
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Der Bewerber hat nachzuweisen, dass das Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist bzw. andernfalls ein vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens vorliegt.
    • Es ist ein Auszug aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselben vorzulegen, soweit der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Handelsregister eingetragen ist
    • anderenfalls ist ein vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bewerbers jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
    • Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge maximal 12 Monate alt sein.
    • (Wird über die formgebundene Anlage ''Eigenerklärung für Bewerber'' erklärt und abgegeben.)
    • Bewerbergemeinschaftserklärung
    • Bewerbergemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist nicht möglich.
    • (Wird über die formgebundene Anlage ''Eigenerklärung für Bewerber'' abgegeben und erklärt)
  • Betriebshaftpflichtversicherung Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall und Kalenderjahr von jeweils mindestens

    • Betriebshaftpflichtversicherung:
    • - 10 Mio. EUR für Personenschäden
    • - 10 Mio. EUR für Sachschäden
    • - 100.000 EUR für Vermögensschäden
    • bzw. Erklärung über die Bereitschaft eine Haftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen im Auftragsfall abzuschließen.
    • (Wird über die formgebundene Anlage ''Eigenerklärung für Bewerber'' erklärt.)
  • Eigenerklärung über die Umsätze des Bieters zu vergleichbaren Leistungen

    • Der Bieter die Bietergemeinschaft erzielte in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren bei vergleichbaren Leistungen folgenden Nettoumsatz:
    • zu Los 2 – Maschinentechnische Ausrüstung:
    • vergleichbare Leistungen sind: Planung der Maschinentechnischen Ausrüstung für Kläranlagen mindestens der Größenklasse 4.
    • Mindestanforderung: Durchschnittlicher Umsatz 1,2 Mio. € pro Geschäftsjahr. Eine Unterschreitung des geforderten Umsatzes für zum Ausschluss.
    • (Wird über die formgebundene Anlage ''Eigenerklärung für Bewerber'' erklärt.)
  • Referenzen

    • Die fachliche Leistungsfähigkeit ist anhand von Referenzen darzulegen. Dazu sind für jedes Los drei mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbare Referenzen vorzulegen.
    • Die Referenzen sind über die (Formgebundene Anlage ''Referenzbogen'') abzugeben.
    • Vergleichbare Referenzen sind:
    • zu Los 2: Planung der Maschinentechnischen Ausrüstung für Kläranlagen mindestens der Größenklasse 4.
    • Mindestanforderungen:
    • Voraussetzung für die Vergleichbarkeit ist, dass die Leistungsphasen 1 - 4 erbracht, d.h. zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist für den Teilnahmeantrag abgeschlossen/abgenommen wurden. Der Zeitpunkt des Abschlusses/ der Abnahme dieser Leistungen darf nicht vor dem 01.01.2020 liegen.
    • Mindestinhalte der Referenzen:
    • - Art und Umfang der Leistung
    • - Name und Adresse des Referenzauftraggebers
    • (Ansprechpartner mit Telefonnummer beim Auftraggeber
    • sind auf gesonderte Anfrage kurzfristig mitzuteilen.)
    • - Zeitraum der erbrachten Planungsleistungen
    • - Erbrachte HOAI – Leistungsphasen
    • Wertung der Referenzen:
    • Es müssen mindestens drei geeignete Referenzen je Los aufgezeigt werden.
    • Jede der aufgeführten Punkte muss erfüllt sein. Es ist auch möglich, dass eine Referenz,
    • als Nachweis der Eignung für mehrere Lose dient. Die ist entsprechend auf dem Referenzbogen zu kennzeichnen.
    • Achtung: Es müssen nur die Referenzen für die Lose angegeben werden,
    • für welche Sie Ihren Teilnahmeantrag abgeben.
    • (Die Abgabe erfolgt über die formgebundene Anlage ''Eigenerklärung für Bewerber'' und dem ''Referenzbogen'')
  • Persönliche Referenzen Die fachliche Leistungsfähigkeit ist anhand von Persönlichen Referenzen darzulegen. Dazu ist im Folgenden der für die Auftragsdurchführung vorgesehene Projektleiter und dessen Stellvertreter namentlich zu nennen und deren berufliche Qualifikation und persönlich vergleichbare Referenzprojekte darzulegen. Dazu sind mindestens drei entsprechende Referenzen je Los (Los 1- 4) vorzulegen. Die Persönliche Referenzen sind über die (Formgebundene Anlage ''Referenzbogen – persönliche Referenzen'') abzugeben. Vergleichbare Referenzen sind

    • zu Los 2: Planung der Maschinentechnischen Ausrüstung für Kläranlagen der Größenklasse 4.
    • Mindestanforderungen:
    • Voraussetzung für die Vergleichbarkeit ist, dass die Leistungsphasen 1 - 4 erbracht, d.h. zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist für den Teilnahmeantrag abgeschlossen/abgenommen wurden. Der Zeitpunkt des Abschlusses/ der Abnahme dieser Leistungen darf nicht vor dem 01.01.2020 liegen
    • Mindestinhalte der Referenzen:
    • - kurze Beschreibung des Referenzprojektes
    • - Name und Adresse des Referenzauftraggebers
    • (Ansprechpartner mit Telefonnummer beim Auftraggeber
    • sind auf gesonderte Anfrage kurzfristig mitzuteilen.)
    • - Zeitraum der erbrachten Planungsleistungen
    • - Erbrachte HOAI – Leistungsphasen
    • Es müssen mindestens drei geeignete persönliche Referenzen je Los aufgezeigt werden.
    • Jede der aufgeführten Punkte muss erfüllt sein. Es ist auch möglich, dass eine Referenz als Nachweis der Eignung für mehrere Lose dient. Die ist entsprechend auf dem Referenzbogen zu kennzeichnen.
    • Achtung: Es müssen nur die Persönlichen Referenzen für die Lose angegeben werden,
    • für welche Sie Ihren Teilnahmeantrag abgeben.
    • (Die Abgabe erfolgt über die formgebundene Anlage ''Eigenerklärung für Bewerber'' und dem ''Referenzbogen- persönliche Referenzen'')

Zuschlagskriterien

  • Preis

    • Dieses Kriterium wird mit maximal 50 Punkten bewertet.
    • Das Angebot mit dem geringsten Nettopreis für die ausgeschriebene Leistung (vgl. Preisblätter)
    • erhält 50 Punkte. Für die preislich nachfolgenden Angebote wird die Punktzahl wie folgt bestimmt:
    • Punktzahl Bieter XY = Niedrigstpreis x 50
    • Preis Bieter XY
    • Bei der so errechneten Punktzahl findet nur die erste Nachkommastelle Berücksichtigung. Alle weiteren Nachkommastellen fallen ohne Auf- oder Abrundung weg.
    • Der zu bewertender Preis setzt sich aus den folgenden Angebotspreisen der Preisblätter zusammen:
    • Preis Bieter XY=
    • Summe Los 2:
    • • Honorar Grundleistungen EMSR-Technik (Ziffer B 1.)
    • • Honorar besondere Leistungen EMSR-Technik (Ziffer B 2.)
    • • Durchschnittswert der fünf angegebenen Stundensätze (Ziffer B 4.)
    • multipliziert mit dem Faktor 100 (dient nur zur Vergleichbarkeit der Angebote)
  • Reaktionszeitenkonzept

    • Das Kriterium wird mit maximal 25 Punkten bewertet.
    • Der Bieter muss mit seinem Angebot ein Reaktionszeitenkonzept einreichen. Dieses Konzept darf einen Umfang von 2 DIN A4 Seiten nicht überschreiten.
    • Mit dem Reaktionszeitenkonzept hat der Bieter für das konkrete Vorhaben darzulegen, wie er die kurzfristige Verfügbarkeit beim Auftraggeber vor Ort (64293 Darmstadt) für ad hoc- Besprechungen, Notfallmaßnahmen und ähnliches im Rahmen der HOAI-Leistungsphase 8 sicherstellt. Hintergrund ist die gegebenenfalls notwendig werdende Anwesenheit des Bieters aufgrund unvorhergesehener Ereignisse im Rahmen der Leistungsphase 8.
    • Folgende Aspekte müssen in diesem Reaktionszeitenkonzept zwingend Berücksichtigung finden:
    • • konkrete Angabe der zu erwartenden Reaktionszeiten
    • • Darlegung der Einhaltung dieser Reaktionszeiten
    • Dem Auftraggeber kommt es dabei insbesondere darauf an, dass der Bieter in seinem Konzept plausibel darlegt, innerhalb welcher Zeiten eine Reaktion durch den Bieter erfolgen wird. Der Auftraggeber ist dabei an einer möglichst geringen Reaktionszeit interessiert. Darüber hinaus kommt es dem Auftraggeber besonders darauf an, dass der Bieter in seinem Konzept plausibel darlegt, wie es ihm möglich ist, die genannten Reaktionszeiten einzuhalten und welche Maßnahmen der Bieter ergreift, um diese kurzfristige Verfügbarkeit zu gewährleisten.
    • Die Angaben des Reaktionszeitenkonzeptes werden Bestandteil der Leistungsbeschreibung und damit der vom Bieter und späteren Auftragnehmer geschuldeten Leistung.
    • Bewertung:
    • sehr gute Lösung: 25 Punkte
    • gute Lösung: 19,75 Punkte
    • befriedigende Lösung: 14,5 Punkte
    • ausreichende Lösung: 9,25 Punkte
    • schlechte Lösung: 4 Punkte
    • keine Abgabe: 0 Punkte (führt zum Ausschluss)
  • Personaleinsatzkonzept

    • Das Kriterium wird mit maximal 25 Punkten bewertet.
    • Der Bieter muss mit seinem Angebot ein Personaleinsatzkonzept einreichen. Dieses Konzept darf einen Umfang von 2 DIN A4 Seiten nicht überschreiten.
    • Mit dem Personaleinsatzkonzept hat der Bieter für das konkrete Vorhaben darzulegen, mit welchen Personen er die geschuldete Leistung erbringen wird. Er hat darüber hinaus darzulegen, welche Vertretung er für den Fall von Urlaub oder Krankheit vorsieht und wie dies organisiert wird, insbesondere im Hinblick auf die Informationsweitergabe zwischen den auf Seiten des Bieters Projektbeteiligten Personen.
    • Dem Auftraggeber kommt es dabei insbesondere darauf an, dass der Bieter in seinem Konzept plausibel darlegt, wie auch im Falle eines geplanten (Urlaub) und eines ungeplanten (Krankheit) Ausfalls von Projektmitarbeitern stets eine Vertretungssituation mit fachlich qualifizierter Vertretung sichergestellt ist. Zudem ist es für den Auftraggeber von entscheidender Bedeutung, dass auch die Vertretung über alle notwendigen Projektinformationen verfügt. Dabei spielen die Plausibilität sowie die Nachvollziehbarkeit dieser Informationen im Rahmen des Konzepts für den Auftraggeber eine entscheidende Rolle.
    • Darüber hinaus kommt es dem Auftraggeber darauf an, dass aus dem Personaleinsatzkonzept eine klare Zuordnung der jeweiligen Aufgaben zu den beteiligten Personen innerhalb des Projektteams des Auftraggebers zu erkennen ist, so dass nachvollziehbar dargelegt wird, wie die interne Aufgabenverteilung erfolgt.
    • Die Angaben des Personaleinsatzkonzeptes werden Bestandteil der Leistungsbeschreibung und damit der vom Bieter und späteren Auftragnehmer geschuldeten Leistung.
    • Bewertung:
    • sehr gute Lösung: 25 Punkte
    • gute Lösung: 19,75 Punkte
    • befriedigende Lösung: 14,5 Punkte
    • ausreichende Lösung: 9,25 Punkte
    • schlechte Lösung: 4 Punkte
    • keine Abgabe: 0 Punkte (führt zum Ausschluss)

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