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26D750005 - Lehr- u. Versuchsgut Köllitsch, Sanierung Lehrwerkstatt Schweinehaltung (Gebäudeplanung, Technische Ausrüstung AnlGr. 1.1.7 Stallanlagen)

Objektplanung Gebäude, Fachplanung Technische Ausrüstung AnlGr. 1.1.7 Stallanlagen
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
18.06.26
Abgabefrist
01.07.26
Öffnung
01.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Dresden, Deutschland
Vertragslaufzeit
33 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergaben.ai@sib.smf.sachsen.de
Freischalten
Telefon
Website
https://www.sib.sachsen.de
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Mit dem Angebot

    • Erklärung zu geeigneten Referenzen über vom Bieter in den letzten 3 Jahren erbrachte Dienstleistungen. Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Hierzu ist der den Ausschreibungsunterlagen beigefügte Referenzbogen (Formblatt 901R-AI EU) zu nutzen. Geforderte Angaben zu den Referenzen siehe Formblatt 901R-AI EU zzgl. aussagekräftiger Projektdarstellung je Referenz. Zur Sicherstellung eines ausreichenden Wettbewerbs werden auch Referenzen berücksichtigt, die mehr als 3 Jahre zurückliegen, sofern dies im Folgenden so bestimmt.
    • >>MINDESTANFORDERUNGEN:
    • Zum Nachweis der Erfahrungen bei vergleichbaren Planungsleistungen, hier Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI und der Stallplanung gem. §53 Abs. 2 AnlGr. 7 nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen, werden vom Bieter mindestens 1 Referenzobjekt der Gebäudeplanung eines Gebäudes (Neubau oder Sanierung mit Erweiterungsbau) sowie mindestens 1 Referenzprojekt der Fachplanung Technische Ausrüstung für Stallobjekte mit folgenden Mindestkriterien gefordert:
    • a) Alle Referenzen sind fertiggestellt, d.h. die nutzungsfähige Übergabe erfolgte ab dem 1.1.2021 bis spätestens zum Einreichungstermin für Angebote gem. Bekanntmachung,
    • b) Bei allen Referenzen sind die Planungsanforderungen der Honorarzone II oder höher gem. Anlage 10 zu § 34 f. HOAI bzw. gem. Anlage 15.2 zu § 55 f. HOAI zugeordnet.
    • c) Bei allen Referenzen wurden vom Bewerber zusammenhängend mindestens die wesentlichen Grundleistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 gem. § 34 HOAI bzw. der Leis-tungsphasen 3 bis 8 §55 HOAI erbracht.
    • d) Mindestens 1 Referenz, die nicht den Gebäudenummern 7200/7300 nach Bauwerkszuordnungskatalog (BWZ) zugeordnet ist, weist Gesamtbaukosten (KG 200-KG 600) von mehr als 3,5 Mio. Euro brutto auf.
    • e) Mindestens 1 Referenz betrifft die Stallplanung/Stallanlagen und vom Bewerber wurden zusammenhängend mindestens die wesentlichen Grundleistungen der Leistungsphasen 3 bis 8 erbracht.
    • Hinweis: Es ist zulässig, dass ein Referenzprojekt mehrere der vorgenannten Mindestanforderungen gemeinsam erfüllt.
  • Mit dem Angebot

    • Nachweis der beruflichen Befähigung durch Vorlage der Studien- und Ausbildungsnachweise / Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung für den Inhaber/Inhaberin oder die Führungskräfte des Unternehmens. Führungskräfte sind dabei verantwortliche Personen die im Auftragsfall die Leistungserbringung leiten und steuern.
    • a) Es ist zugelassen wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu führen und bei einer Architektenkammer eingetragen ist und nach §65 SächsBO Bauvorlageberechtigung besitzt, oder Bauingenieure mit Eintrag in eine Liste "Bauvorlageberechtigte Ingenieure" oder vergleichbar bei einer Ingenieurkammer, und nach §65 SächsBO Bauvorlageberechtigung besitzt. Der Nachweis der Bauvorlageberechtigung ist durch Vorlage des Eintrag bei einer Architekten- oder Ingenieurkammer zu führen.
    • b) Es ist zugelassen, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder vergleichbar zu führen mit Abschluss als Master oder Dipl.-Ing. der Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung oder vergleichbar.
    • Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch den Bieter nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
    • a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder
    • b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
  • Mit dem Angebot

    Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, aufgegliedert in Berufsgruppen (z.B. Ingenieure, Techniker, Technische Zeichner, u. ä.), und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren.

  • Mit dem Angebot

    • 1) Erklärung zur Inanspruchnahmen Kapazitäten andere Unternehmen mit Bezeichnung der zu vergebenden Teilleistungen bzw. der in Anspruch genommenen Kapazität und Angabe des Namens des Unterauftragnehmers bzw. des anderen Unternehmens (Formblatt 935-AI). Nur in Fällen von Eignungsleihe ist mit dem Angebot zusätzlich vom anderen Unternehmen ein separater Bewerberbogen mit den verlangten Informationen und Unterlagen vorzulegen. In allen anderen Fällen fordert der Auftraggeber erforderliche Erklärungen und Nachweise zur Eignung der Dritten ggf. von den Bewerbern/Bietern, die in die engere Wahl kommen gesondert ab und behält sich vor, die Eignung der Dritten für die von ihnen zu erbringenden Leistungen zu prüfen.
    • 2) Sofern sich Kapazitäten anderer Unternehmen bedient wird (Unteraufträge/Eignungsleihe) ist mit dem Angebot für jedes Unternehmen die den Vergabeunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung (Formblatt 936-AI) unter Beschreibung der (Teil)Leistungen und der Verpflichtung der Bereitstellung der Kapazitäten im Auftragsfall abzugeben. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers/Bieters, sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
  • Mit dem Angebot

    • Erklärung über das Vorliegen bzw. den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Umfang des vertraglich geforderten Versicherungsschutzes im Auftragsfall. >>MINDESTANFORDERUNG:
    • - Für Personenschäden: 2.000.000,00 Euro,
    • - Für sonstige Schäden: 1.500.000,00 Euro.
    • Mit Vertragsschluss ist zur Abdeckung aller Schadens- und/oder Regressansprüche wegen Personen- und sonstigen Schäden eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen abzuschließen und nachzuweisen. Die hieran gestellten Anforderungen sind dem Vertrag unter § 13 i.V.m. den zugehörigen Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu entnehmen, welche den Vergabeunterlagen beiliegen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung Personenschäden und sonstige Schäden) ist zusätzlich eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Sofern eine Arbeitsgemeinschaft Auftragnehmer wird, ist der Nachweis von jedem Mitglied der Gemeinschaft einzeln im vertraglichen Umfang zu erbringen.
  • Mit dem Angebot

    • 1) Angaben zur Identität Rechtform des Unternehmens (Name, Anschrift, Kontaktdaten wie Tel.-Nr., Fax-Nr., E-Mail, usw.)
    • 2) Erklärung zur Eintragung in ein Berufs-/Handels-/Partnerschaftsregister. Bei Eintragungspflicht Angabe von Register, Zeitpunkt der Eintragung, Nummer.
    • 3) Erklärung, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
    • • gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
    • • gemäß § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
    • • gemäß § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Ggf. Angaben zur Selbstreinigung nach § 125 GWB.
    • 4) Erklärung, über das Bestehen von rechtlich und wirtschaftlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen mit Angabe, ob wirtschaftliche Verknüpfungen vorliegen, unter Benennung der Unternehmen und Beschreibung zur Art und Weise der Verknüpfung.
    • Erklärung, dass der Auftrag unabhängig von anderen Ausführungs- und Lieferinteressen ausgeführt wird.
    • 5) Erklärung gem. Art.5k VO (EU) Nr. 833/2014 (RUS-Sanktionen).

Zuschlagskriterien

  • A1: Projektorganisation/Personaleinsatz

  • A3: Projektmanagement

  • Preis: A7

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Eignungskriterien156 KB8 Seiten
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