Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben von Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck. Finden Sie passende Aufträge und bewerben Sie sich direkt.
Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck mit Sitz in Kirchheim unter Teck ist als öffentlicher Auftraggeber im Bereich der Beschaffung tätig und verzeichnet aktuell 4 aktive Ausschreibungen von insgesamt 29 erfassten Vergabeverfahren.
Als Vergabestelle schreibt Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck regelmäßig Leistungen aus, auf die sich Lieferanten und Dienstleister bewerben können. Die Beschaffung umfasst dabei verschiedene Liefer-, Dienst- und ggf. Bauleistungen. Für eine erfolgreiche Bewerbung auf diese Ausschreibungen ist in der Regel eine Registrierung auf dem jeweiligen Vergabeportal erforderlich.
Die häufigsten Branchen bei Vergaben von Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck sind Bauarbeiten (66%), Gartenbau & Forstwirtschaft (10%) und Möbel & Haushalt (7%). Weitere relevante Bereiche umfassen Unternehmensberatung & Recht und Architektur & Ingenieurwesen.
Alle Ausschreibungen von Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert und auf Bidfix zusammengeführt. Lieferanten und Dienstleister können mit der KI-gestützten Analyse Anforderungen, Fristen und Eignungskriterien auf einen Blick erfassen und passende Vergaben schneller identifizieren. Die Beschreibung jeder Ausschreibung enthält alle relevanten Details zu den geforderten Leistungen und dem Einsatz der Mittel.
29 Ausschreibungen (Seite 1 von 3)
Das Ludwig-Uhland-Gymnasium ist ein fünfzügiges Gymnasium mit ca. 1050 Schüler*innen und befindet sich im Wohngebiet auf dem Milcherberg, südlich der historischen Altstadt Kirchheim u. Teck. Das Grundstück mit der Flurstücksnummer 4671 ist im Besitz der Stadt Kirchheim u. Teck und wird nordwestlich vom Dürerweg, südwestlich von der Straße Milcherberg und südöstlich von der Hahnweidstraße umgrenzt. Nordöstlich befindet sich ein Fußweg. Das Gymnasium besteht aus fünf Gebäuden (Bauteile A, B, C, D und E).
Das Ludwig-Uhland-Gymnasium ist ein fünfzügiges Gymnasium mit ca. 1050 Schüler*innen und befindet sich im Wohngebiet auf dem Milcherberg, südlich der historischen Altstadt Kirchheim u. Teck. Das Grundstück mit der Flurstücksnummer 4671 ist im Besitz der Stadt Kirchheim u. Teck und wird nordwestlich vom Dürerweg, südwestlich von der Straße Milcherberg und südöstlich von der Hahnweidstraße umgrenzt. Nordöstlich befindet sich ein Fußweg. Das Gymnasium besteht aus fünf Gebäuden (Bauteile A, B, C, D und E). Anschrift: Ludwig-Uhland-Gymnasium Hahnweidstraße 34, 73230 Kirchheim u. Teck
Das Ludwig-Uhland-Gymnasium ist ein fünfzügiges Gymnasium mit ca. 1050 Schüler*innen und befindet sich im Wohngebiet auf dem Milcherberg, südlich der historischen Altstadt Kirchheim u. Teck. Das Grundstück mit der Flurstücksnummer 4671 ist im Besitz der Stadt Kirchheim u. Teck und wird nordwestlich vom Dürerweg, südwestlich von der Straße Milcherberg und südöstlich von der Hahnweidstraße umgrenzt. Nordöstlich befindet sich ein Fußweg. Das Gymnasium besteht aus fünf Gebäuden (Bauteile A, B, C, D und E).
Das Ludwig-Uhland-Gymnasium ist ein fünfzügiges Gymnasium mit ca. 1050 Schüler*innen und befindet sich im Wohngebiet auf dem Milcherberg, südlich der historischen Altstadt Kirchheim u. Teck. Das Grundstück mit der Flurstücksnummer 4671 ist im Besitz der Stadt Kirchheim u. Teck und wird nordwestlich vom Dürerweg, südwestlich von der Straße Milcherberg und südöstlich von der Hahnweidstraße umgrenzt. Nordöstlich befindet sich ein Fußweg. Das Gymnasium besteht aus fünf Gebäuden (Bauteile A, B, C, D und E).
Beschaffung einer Ausstattung von Lehrmitteln für Physik für die Sekundarstufen 1 und 2. Es handelt sich um eine Erweiterung der bestehenden Ausstattung in den anderen Natur-, Wissenschaft- und Technikräumen. Daher sind Produktspezifische Merkmale angegeben. Für die Sekundarstufe 1 werden ca. 182 Demogeräte und ca. 84 Schülergeräte für verschiedenes Versuchsanordnungen und Vorführungen benötigt. Für die Sekundarstufe 2 werden ca. 107 Demogeräte und ca. 20 Schülergeräte benötigt.
Die Stadt Kirchheim unter Teck beabsichtigt die Sanierung des denkmalgeschützten Kornhauses in der Kirchheimer Altstadt, da es in seiner Bausubstanz und Haustechnik veraltet ist. Darüber hinaus sollen im Zuge der Neuausrichtung die Präsenzausstellung und die Kulturvermittlung des Städtischen Museums im Kornhaus neu aufgestellt werden. Bei dem Denkmal handelt es sich um einen Massivbau in Bruchsteinmauerwerk aus Eisensandstein, um 1540/50, 1690-96 erneuert, mit Fachwerk-Aufzugsgiebel. Eine letzte großangelegte Sanierung wurde in den 1970er Jahren durchgeführt. Seitdem wurde das Städtische Museum im Kornhaus in drei Abschnitten 1981, 1984 und 1986 neu konzipiert und eingerichtet. Seit August 2016 ist die Präsenzausstellung wegen fehlender Brandschutzmaßnahmen geschlossen. Im Rahmen des im Mai 2019 beendeten Architektenwettbewerbs ist die Arbeit von Cheret Bozic Architekten und Weidner Händle Atelier, Stuttgart, mit dem 1. Preis ausgezeichnet worden. Die Verfasser schlagen außen wie innenräumlich vor, störende Um- und Anbauten der letzten Bauphasen zu entfernen. Erdgeschoss: Die bestehende Arkade wird bis auf einen loggienartigen Bereich am Haupteingang rückgebaut. Die Öffnungen aus der Zeit der Nutzung als Feuerwehrhaus werden reaktiviert. 1. und 2. Obergeschoss: Sie bieten zusammen den Hauptanteil an Ausstellungsfläche und beherbergen die Räume des Stadtmuseums (Dauerausstellung). Dachgeschoss: Bis auf den Teilbereich im westlichen Teil wird die Geschossdecke zwischen dem ersten und zweiten Dachgeschoss zurückgebaut. Der beeindruckende historische Dachraum wir dadurch erlebbar und bietet sich als Raum für besondere Nutzungen und Veranstaltungen an. Als multifunktionaler Veranstaltungsraum beherbergt er neben Konzerten, Vortagsveranstaltungen oder auch Tagungen ebenso die Sitzungen des Gemeinderates. Für eine größtmögliche Flexibilität können nach Absprache mit der Denkmalpflege die Stützen in der Mittelachse ausgebaut werden. Oberhalb der Nebenräume und der Treppe auf der Ostseite ist die Lüftungsanlage verortet. Untergeschoss / Gewölbekeller: Wie in den Obergeschossen werden alle störenden Einbauten konsequent rückgebaut. Der entstehende Innenraum bietet sich für Ausstellungen aller Art an und auch für besondere Veranstaltungen. Der Rückbau geht mit verschiedenen baulichen Maßnahmen einher. Im Zuge dieser Maßnahme wird der zweite Rettungsweg in Form einer Außentreppe hergestellt. Die BGF beträgt insgesamt ca. 3.300m². TGA: Die technische Infrastruktur im Gebäude ist überwiegend aus dem Sanierungsjahr 1977 und soll komplett erneuert werden. Sanitär: Die Sanitärbereiche des Kornhauses werden umgebaut und die Trinkwasser- und Abwasserleitungen werden dementsprechend saniert. Die Warmwasserbereitung wird dezentral über elektrische Durchlauferhitzer sichergestellt. Lüftung: Für die maschinelle Lüftung des Kornhauses ist eine RLT-Anlage mit Zentralgerät, das im Dachgeschoss aufgestellt werden soll, vorgesehen. Das RLT-Gerät wird mit einer Wärmerückgewinnung und einem Warmwasser-Heizregister ausgestattet. Folgende Räume des Kornhauses werden für die RLT-Anlage maschinell gelüftet: Sonder- und Dauerausstellungsflächen in allen Geschossen, der Veranstaltungssaal im 1. DG, sowie die WC-Räume mit Putzraum und die innenliegenden Lager- und Technikräume im Untergeschoss. Eine Klimatisierung der Ausstellungsräume und auch des Veranstaltungssaals ist nicht vorgesehen. Heizung: In der Heizzentrale im UG befindet sich momentan die Wärmeerzeugung und Hauptverteilung für das Nahwärmenetz Innenstadt. Die Wärmeerzeugung erfolgt über ein Gas-BHKW (50 kW el, 100 kW th) und einen Doppel-Gaskessel (556 kW). Der vom BHKW erzeugte Strom wird teils im Kornhaus verbraucht und der Rest ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Zur Heizzentrale gehört auch ein Pufferspeicher mit 5.000 Litern Inhalt. Die heutige Wärmeerzeugung wurde 2016 im Rahmen einer Heizungssanierung errichtet. Das Nahwärmenetz wurde ca. 1981 angelegt und seither erweitert. Die ursprüngliche Entwurfsplanung sah einen Austausch/Vergrößerung des bestehenden BHKW und Auslagerung in einen unterirdischen Erweiterungsbau vor. Dieses Konzept wurde jedoch aufgrund des Ukrainekriegs und der Aufstellung des kommunalen Wärmeplans der Stadt Kirchheim 2022 verworfen. Der Kommunale Wärmeplan sieht für die Innenstadt ein Nahwärmenetz vor, das über Heizzentralen mit Wärme aus erneuerbaren Energien und Abwärme versorgt werden soll. Hierzu soll in einem nächsten Schritt eine Machbarkeitsstudie zur genaueren Planung des Nahwärmenetzes durchgeführt werden (nicht Gegenstand dieses Verfahrens). Für das Museum im Kornhaus wird nun die interimsmäßige Beibehaltung des BHKW im Untergeschoss des Kornhauses und die Sanierung in zwei Bauabschnitten geplant: Der Baubeginn ist für Januar 2025 geplant, die Fertigstellung des 1. BA ist für Ende 2028 geplant. Zwischen der Fertigstellung des 1. Bauabschnitts und dem 2. Bauabschnitt können möglicherweise bis zu 3 Jahre liegen, abhängig von der Realisierung des Nahwärmenetzes. Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 1-3,8 (HLS), LPH 2 und 3 in Teilen, sowie LPH 4-9, wird ein geeignetes Ingenieurbüro mit Erfahrung im Bereich Denkmalschutz gesucht. Weitere Informationen siehe Ziffer 5.1.
Aufgrund der fehlenden Kita-Plätze, wie im Kita-Bedarfsplan 2024/2025 dargestellt, soll eine weitere Einrichtung in Form eines eingruppigen Naturkindergartens betrieben werden. Der Betrieb der Einrichtung soll durch einen Freien Träger erfolgen.
ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG 1.0 Allgemein Gegenstand der Planung ist die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung, sowie der Umbau des Kornhauses in Kirchheim unter Teck. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen großen, langgestreckten, viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1540- 53. Beim großen Stadtbrand 1690 ist das Kornhaus im Innern vollständig ausgebrannt. Es wurde 1696 wieder instandgesetzt. In die stehen gebliebene massive Gebäudehülle wurde eine mehrgeschossige selbstragende Holzkonstruktion implantiert. Das Kornhaus ist vollständig unterkellert. Bei dem Untergeschoss handelt es sich um einen in seiner Dimension und Proportion beeindruckenden Gewölbekeller. Im Laufe seiner langen Geschichte diente das Gebäude dem Hause Württemberg als Kornhaus und ab 1851 der Stadt Kirchheim unter Teck als Kornmarkt, Turnhalle, Lager, Feuerwehrmagzin und zuletzt ausschließlich kulturellen Zwecken. Das Erdgeschoss wurde als Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst genutzt. Die oberen Geschosse beherbergten das Stadtmuseum. Neben der Martinskirche und dem Schloss ist es das größte und mithin signifikanteste Bauvolumen im Zentrum der Stadt. Die Gesamtbaumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt. Im 1.Bauabschnitt wird das Kornhaus vom EG bis DG saniert, instandgesetzt und modernisiert. Der erste Rettungsweg, Treppenhaus Ost, sowie ein Aufzug werden bis in das UG geführt. Dadurch wird die vollständige Funktionsfähigkeit des Gebäudes von EG bis DG bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme gewährleistet. Im 2.Bauabschnitt wird nach dem Ausbau des Blockheizkraftwerks der Gewölbekeller von allen restlichen nachträglichen Einbauten befreit und das Natursteingewölbe saniert Alle geplanten Maßnahme werden dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes angemessen gerecht saniert. Des Weiteren wird das Gebäude bauphysikalisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Baugrundstück befindet sich im Zentrum von Kirchheim, zwischen der Fußgängerzone Max-Eyth-Straße und dem Martinskirchplatz gelegen. Das Gelände weist geringfügiges Gefälle in Ost/ West- und Nord/ Süd- Richtung aus. Die Baustellenzufahrt wird über den Martinskirchplatz erfolgen. Die Lagerflächen sind, der innerstädtischen Situation und den Eigentumverhältnissen geschuldet, beengt. Die im Besitz der Stadt Krichheim betreffenden Flächen, vor allem im Norden des Kornhauses sind begrenzt. Das Grundstück des Martinskirchplatzes ist im Bestiz der evangelischen Kirche. Es werden BE- Flächen von der evangelischen Kirche angemietet. Die geplante Baustellenzufahrt und die Lagerflächen sind der beigefügten Skizze zu entnehmen. Die neue Außentreppe, von UG bis EG, Ausführung im 1.BA, ist zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus positioniert. Sie befindet sich auf dem Gebiet eines aufgegeben, historischen Friedhofs. Archäologische Grabungen bzw. Untersuchungen werden erforderlich. Sie sind so geplant, dass sie sich ohne terminliche Störungen in den Bauablauf einfügen. 1.1 Baurecht, Denkmalschutz -Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art der Nutzung § 38 LBO -Eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderen Bedeutung gemäß § 2 (i.V.m. § 28 DSchG) -Gebäude mit einer Höhe bis 13,00 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 qm Gebäudeklasse 4, gemäß §2 LBO BW 1.3 Denkmalschutz / denkmalpflegerische Maßnahmen Das Kornhaus steht unter Denkmalschutz und unterliegt damit dem besonderen Schutz des Druckdatum: 28.09.2024 Seite: 2 von 130 ARRIBA Hier können Sie den eigenen Firmennamen eintragen Leistungsverzeichnis Kurz- und Langtext Projekt: 20-01 KORNHAUS IN KIRCHHEIMT UNTER TECK LV: 3020 ROHBAUARBEITEN, bepreist Denkmalschutzgesetzes. Ein äußerst sensibler Umgang mit der originalen Bausubstanz, mit Reparatur- und Restaurierungsmaßnahmen, sowie Veränderungen und Nutzungsspuren ist erforderlich. Oberste Priorität haben in Sinne des Geschichtsdokumentes originale Materialien und Konstruktionen. Sie sind zu schützen und zu erhalten. Unabhängig von im LV beschriebenen, bzw. ausgeschriebenen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen, ist mit allen Teilen, Bauteilen und Materialien des Kornhauses sorgsam umzugehen. Sie sind entsprechend zu schützen. Ebenfalls unabhängig von dem LV sind Originalbefunde, z.B. Fassungsreste, usw., insbesondere, wenn sie im Prozeß der Baumaßnahme auftauchen, unverzüglich zu sichern und der Bauleitung zu melden, diese werden baubegleitend dokumentiert und bewertet. 1.4 Lage, Flächen und Volumen Gebäudegrundfläche: ca. 40,80 x 14,70 m Traufhöhe: ca. 11,30 m bzw. 11,700 m (bezogen auf OK Fußboden EG) Firsthöhe: ca. 20,300 m bzw. 20,50 m (bezogen auf OK Fußboden EG) First in Ost-/ West- Richtung Erdbebenzone 0, DIN 4149: 2005-04 DIN 4149: 1981-04 Erdbebenzone EFH 312,34 m ü.NN. 3 Vollgeschossen ein Dachgeschoss mit zwei Ebenen Vollunterkellerung mit Gewölbe im Bestand und ein Untergeschoss-Neubau mit Technikräume, außerhalb des Gebäudes, zwischen Kornhaus und Max-Eyth-Haus. Nutzfläche, gesamt ca. 1.800 qm BGF, gesamt ca . 3.430 qm BRI, Gesamt cs. 14.580 cbm
Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck möchte die E-Akte bis Ende des Jahres 2026 eingeführt haben. Ein grundlegender Baustein hierfür ist die Digitalisierung des aktuell in Papierform vorliegenden Schriftguts
ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG 1.0 Allgemein Gegenstand der Planung ist die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung, sowie der Umbau des Kornhauses in Kirchheim unter Teck. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen großen, langgestreckten, viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1540- 53. Beim großen Stadtbrand 1690 ist das Kornhaus im Innern vollständig ausgebrannt. Es wurde 1696 wieder instandgesetzt. In die stehen gebliebene massive Gebäudehülle wurde eine mehrgeschossige selbstragende Holzkonstruktion implantiert. Das Kornhaus ist vollständig unterkellert. Bei dem Untergeschoss handelt es sich um einen in seiner Dimension und Proportion beeindruckenden Gewölbekeller. Im Laufe seiner langen Geschichte diente das Gebäude dem Hause Württemberg als Kornhaus und ab 1851 der Stadt Kirchheim unter Teck als Kornmarkt, Turnhalle, Lager, Feuerwehrmagzin und zuletzt ausschließlich kulturellen Zwecken. Das Erdgeschoss wurde als Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst genutzt. Die oberen Geschosse beherbergten das Stadtmuseum. Neben der Martinskirche und dem Schloss ist es das größte und mithin signifikanteste Bauvolumen im Zentrum der Stadt. Die Gesamtbaumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt. Im 1.Bauabschnitt wird das Kornhaus vom EG bis DG saniert, instandgesetzt und modernisiert. Der erste Rettungsweg, Treppenhaus Ost, sowie ein Aufzug werden bis in das UG geführt. Dadurch wird die vollständige Funktionsfähigkeit des Gebäudes von EG bis DG bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme gewährleistet. Im 2.Bauabschnitt wird nach dem Ausbau des Blockheizkraftwerks der Gewölbekeller von allen restlichen nachträglichen Einbauten befreit und das Natursteingewölbe saniert Alle geplanten Maßnahme werden dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes angemessen gerecht saniert. Des Weiteren wird das Gebäude bauphysikalisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Baugrundstück befindet sich im Zentrum von Kirchheim, zwischen der Fußgängerzone Max-Eyth-Straße und dem Martinskirchplatz gelegen. Das Gelände weist geringfügiges Gefälle in Ost/ West- und Nord/ Süd- Richtung aus. Die Baustellenzufahrt wird über den Martinskirchplatz erfolgen. Die Lagerflächen sind, der innerstädtischen Situation und den Eigentumverhältnissen geschuldet, beengt. Die im Besitz der Stadt Krichheim betreffenden Flächen, vor allem im Norden des Kornhauses sind begrenzt. Das Grundstück des Martinskirchplatzes ist im Bestiz der evangelischen Kirche. Es werden BE- Flächen von der evangelischen Kirche angemietet. Die geplante Baustellenzufahrt und die Lagerflächen sind der beigefügten Skizze zu entnehmen. Die neue Außentreppe, von UG bis EG, Ausführung im 1.BA, ist zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus positioniert. Sie befindet sich auf dem Gebiet eines aufgegeben, historischen Friedhofs. Archäologische Grabungen bzw. Untersuchungen werden erforderlich. Sie sind so geplant, dass sie sich ohne terminliche Störungen in den Bauablauf einfügen. 1.1 Baurecht, Denkmalschutz -Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art der Nutzung § 38 LBO -Eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderen Bedeutung gemäß § 2 (i.V.m. § 28 DSchG) -Gebäude mit einer Höhe bis 13,00 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 qm Gebäudeklasse 4, gemäß §2 LBO BW 1.3 Denkmalschutz / denkmalpflegerische Maßnahmen Das Kornhaus steht unter Denkmalschutz und unterliegt damit dem besonderen Schutz des
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Die Auftragsverteilung bei Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck: Bauarbeiten (66%), Gartenbau & Forstwirtschaft (10%), Möbel & Haushalt (7%), Unternehmensberatung & Recht (7%), Architektur & Ingenieurwesen (3%). Diese Verteilung basiert auf den CPV-Codes der erfassten Vergabeverfahren.
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