Durch den Ausbau des brachliegenden Abschnittes der Bottwarbahntrasse soll die Stadt Heilbronn eine neue Rad- und Fußwegeverbindung erhalten. Die Planung des Fuß- und Radwegs auf der Bottwarbahntrasse stellt eine durchgängige, komfortable und nahezu Kfz-freie Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur als Verbindung zwischen der Hochschule in Sontheim über den Südbahnhof in den Heilbronner Osten dar. Der Fußverkehr ist dabei durch einen Grünstreifen vom Radweg getrennt. Zielbild ist dabei der neue Neckaruferweg zwischen der Knorrstraße und dem Wertwiesenpark. Die Trasse kann vergleichsweise kostengünstig realisiert werden, da der Gleisschotter einen optimalen Unterbau darstellt. Die Verbindung bietet sowohl für Pendler als auch für Studierende sowie Schülerinnen und Schülern eine attraktive Infrastruktur. Das Baufeld umfasst den Abschnitt der ehemaligen Bottwarbahntrasse von der Aufleitung auf Höhe der Schwindstraße bis zur Querung der Charlottenstraße. Der Abschnitt „Am Südbahnhof" zwischen der Charlottenstraße und der Cäcilienbrunnenstraße ist bereits als gemeinsamer Fuß- und Radweg ausgebaut und daher nicht im Baufeld inbegriffen. Das Baufeld setzt sich mit dem geplanten Umbau des Knotenpunktes Cäcilienbrunnenstraße fort und endet mit der Aufleitung des Fuß- und Radweges auf den bestehenden Radweg in der Jägerhausstraße. Mit Berücksichtigung des bereits ausgebauten Fuß- und Radweges zwischen Rathenauplatz und Cäcilienbrunnenstraße (ca. 890 m) und dem Lerchenbergtunnel (ca. 400 m) wird eine übergeordnete Radverkehrsverbindung zwischen Sontheimer Landwehr und Jägerhausstraße mit einer Gesamtlänge von ca. 3,2 km erreicht. Die Sanierung des Lerchenbergtunnels ist ebenfalls Bestandteil dieses VgV-Verfahrens. Dieser hat in der Tunnelmitte seinen Hochpunkt und entwässert zu den beiden Tunnelportalen hin. Im Längsschnitt weist er eine Krümmung auf. Die Untersuchungen haben ergeben, dass die äußere Standsicherheit gegeben ist. Altersbedingt weist die Tunnelschale jedoch Durchfeuchtungen, Abschalungen und Ausbrüche auf. Im aktuellen Zustand ist die Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger daher nicht gegeben. Sicherungsmaßnahmen sind zwingende Voraussetzung für die Umnutzung des Tunnels. Der Tunnel muss vollflächig mittels Dränmatten, Dichtungsbahnen und Spritzbeton gesichert werden. Die Tunnellängsentwässerung muss instandgesetzt werden. Eine Vorplanung für den Tunnel liegt bereits vor. Da die gesamte Trasse neben ihrer reinen Verbindungsfunktion als Radinfrastruktur auch einen Raum zur Erholung zur Verfügung stellen soll, tragen Bankstandorte und Infostelen zu der ehemaligen Bottwarbahn sowie Lichtkunst und eine Effektbeleuchtung am und im Lerchenbergtunnel zu einem attraktiven Raum bei. Ein potenzielles Gefühl der Unsicherheit wird dabei gemindert. Für den Fußverkehr sind zudem Treppenanlagen an beiden Tunnelportalen geplant. Die Radverkehrswegekategorie kann mit einer regionalen Verbindungsfunktion in die Gruppe IR III gemäß ERA bzw. RIN eingestuft werden. Die angestrebte Planungsgeschwindigkeit beträgt demnach zwischen 15 - 20 km/h. Oberstes Ziel der Maßnahme ist es durch die Schaffung einer sicheren, komfortablen und schnellen Rad- und Fußwegeverbindung den Fuß- und Radverkehr zu stärken und Lücken im bestehenden Rad- und Fußwegenetz zu schließen. Bei der Planung sind die Belange des Fuß- und Radverkehrs sowie der Barrierefreiheit zu beachten: Rad- und Fußverkehr sollen voneinander getrennt werden. Im Verlauf der Trasse erfolgt dies durch einen taktilen Trennstreifen bzw. eine Grünanlage. Die Breite des Radwegs beträgt durchgehend 3,0 m, die des Gehwegs 2,5 m. Das Auftragsvolumen umfasst verschiedene Ingenieurleistungen, die in drei Lose aufgeteilt und jeweils separat EU-weit ausgeschrieben werden: Los 1 – Rad- und Fußwegtrasse Dieses Los beinhaltet die Planung und Bauüberwachung für den eigentlichen Rad- und Fußweg. Konkret geht es um die Objektplanung der Verkehrsanlagen (Leistungsphasen 5–8), die Objektplanung Ingenieurbauwerke für die Entwässerung und die Treppenanlagen (Leistungsphasen 1–8), die Planung der Freianlagen (Leistungsphasen 5–8) sowie die örtliche Bauüberwachung und die Leitungskoordination als besondere Leistung. Los 2 – Tunnel (Lerchenbergtunnel) Dieses Los umfasst alle Planungsleistungen rund um den Tunnel: die Objektplanung Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 3–8) sowie die Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1–3 und 6). Zusätzlich soll im Tunnel Mobilfunknetz vorhanden sein, die Leitungskoordination und Abstimmung mit Leitungsträgern zur Verlegung von entsprechenden Kabeln bzw. Antennen ist ebenfalls Teil dieser Planungsaufgabe. Los 3 – Beleuchtung Hier wird die technische Planung für die Tunnelbeleuchtung (Fachplanung Technische Ausrüstung, Leistungsphasen 1–8) sowie die Effektbeleuchtung vergeben. Für die Effektbeleuchtung wird dabei ein eigenes Leistungsbild erstellt. Die Beauftragung in allen Losen erfolgt stufenweise.
Bereits in der Machbarkeitsstudie und Standortanalyse zur Weiterentwicklung der Paul Meyle Schule (DS 328/2025) wurde auf Basis der prognostizierten Schulentwicklung ein erheblicher zusätzlicher Raumbedarf festgestellt. Ausgehend von den Schülerzahlen der vergangenen Jahre wird bis zum Schuljahr 2034/2035 von einem Anstieg auf rund 435 Schülerinnen und Schüler ausgegangen. Der hieraus resultierende Bedarf an Klassen und Flächen übersteigt die vorhandenen Kapazitäten am bestehenden Standort deutlich und kann dort nicht mehr pädagogisch sinnvoll abgebildet werden. Um der prognostizierten Entwicklung gerecht zu werden und gleichzeitig tragfähige schulorganisatorische Strukturen zu gewährleisten, ist neben einer Erweiterung am bestehenden Standort die parallele Entwicklung eines zusätzlichen Schulstandortes erforderlich. Aufgabe ist es, zukunftsfähige räumliche Lösungen zu schaffen, die den pädagogischen Anforderungen entsprechen und eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Schulangebots ermöglichen. Daher soll im Heilbronner Stadtteil Sontheim eine neue SBBZ-Schule entstehen. Vor diesem Hintergrund hat sich der Gemeinderat für die Durchführung eines hochbaulichen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs entschieden. Ziel ist es, die bestmögliche architektonische, funktionale, städtebauliche, freiräumliche sowie wirtschaftliche und nachhaltige Lösung für die Entwicklung der Paul Meyle Schule beziehungsweise eines ergänzenden Schulstandortes zu finden. Die Aufgabenstellung ist in Teil B der Auslobung ausführlich beschrieben.
Metallbauarbeiten Fassadenbekleidungen: ca. 1600 m² an 4 Gebäuden inkl. Abschlussarbeiten oben+unten sowie Fenster und Türen, Vorbereitung Untergrund und Dämmung
Lieferung/Montage von Textilhandtuchspendern auf Mietbasis und Lieferung/Reinigung von Textilhandtuchrollen
Metallbauarbeiten Fassadenbekleidungen: ca. 1600 m² an 4 Gebäuden inkl. Abschlussarbeiten oben+unten sowie Fenster und Türen, Vorbereitung Untergrund und Dämmung
Städtebaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil Download der Bewerbungsunterlagen unter: https://files.kohlergrohe.de/s/owMfX9jHTt5x2CB Einreichen der Bewerbungsunterlagen bis 14.07.2025, 10:00 Uhr per Mail an: silas.wochele@kohlergrohe.de (CC an: wettbewerb@kohlergrohe.de)
Abfuhr und Verwertung von Altpapier
Einzug und Verwertung von Abfallbehältern
Das 1975 eingeweihte Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium wurde in Systembauweise als Stahlbeton-Skelettkonstruktion errichtet. Das 4-geschossige Gebäude wurde in den 1990er saniert und beinhaltet sämtliche Unterrichtsräume. Das 2006 fertiggestellt Mensagebäude dient der Essensversorgung für das Gymnasium als auch der Gemeinschaftsschule. Die Fassade des Schulgebäudes besteht aus massiven Stahlbeton-Fertigteilen an Brüstungen und Wänden sowie Aluminium-Fensterbändern. Die Wärmedämmeigenschaft der Außenhülle entspricht in keiner Weise den bauphysikalisch und energetischen Standards. Außerdem sind die Fenster und Türen schadhaft, die Instandhaltungskosten sind wirtschaftlich nicht mehr darstellbar. Eine Fenster-Erneuerung ist dringend erforderlich. Diese ist nur im Rahmen einer energetischen Sanierung der gesamten Gebäudehülle sinnvoll, da auch die Fassadenkonstruktion insgesamt nicht mehr den energetischen Anforderungen entspricht. Grundlage für ein Sanierungskonzept muss eine energetisch-bauphysikalische Bewertung und Sanierungsempfehlung der gesamten Gebäudehülle sein Die Projektbudget (KG 100 bis 700) ist mit ca. 3,0 Mio. € brutto geschätzt. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn Planung ca. Anfang 4. Quartal 2025. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Leistungsphasen 1-6 gemäß §§ 49 ff. HOAI. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1-3 gemäß §§ 51 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 4-6 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Das 1975 eingeweihte Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium wurde in Systembauweise als Stahlbeton-Skelettkonstruktion errichtet. Das 4-geschossige Gebäude wurde in den 1990er saniert und beinhaltet sämtliche Unterrichtsräume. Das 2006 fertiggestellt Mensagebäude dient der Essensversorgung für das Gymnasium als auch der Gemeinschaftsschule. Die Fassade des Schulgebäudes besteht aus massiven Stahlbeton-Fertigteilen an Brüstungen und Wänden sowie Aluminium-Fensterbändern. Die Wärmedämmeigenschaft der Außenhülle entspricht in keiner Weise den bauphysikalisch und energetischen Standards. Außerdem sind die Fenster und Türen schadhaft, die Instandhaltungskosten sind wirtschaftlich nicht mehr darstellbar. Eine Fenster-Erneuerung ist dringend erforderlich. Diese ist nur im Rahmen einer energetischen Sanierung der gesamten Gebäudehülle sinnvoll, da auch die Fassadenkonstruktion insgesamt nicht mehr den energetischen Anforderungen entspricht. Grundlage für ein Sanierungskonzept muss eine energetisch-bauphysikalische Bewertung und Sanierungsempfehlung der gesamten Gebäudehülle sein Die Projektbudget (KG 100 bis 700) ist mit ca. 3,0 Mio. € brutto geschätzt. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn Planung ca. Anfang 4. Quartal 2025. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 33 ff. HOAI. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1-3 gemäß §§ 34 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 4-9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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Kostenlos registrierenStadt Heilbronn mit Sitz in Heilbronn ist als öffentlicher Auftraggeber im Bereich der Beschaffung tätig und verzeichnet aktuell 1 aktive Ausschreibungen von insgesamt 166 erfassten Vergabeverfahren. Die Auftragswerte reichen von 70 Tsd. € bis 1,5 Mio. €, bei einem Durchschnitt von 290 Tsd. €.
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Die häufigsten Branchen bei Vergaben von Stadt Heilbronn sind Bauarbeiten (28%), Reinigung & Umweltschutz (17%) und Architektur & Ingenieurwesen (16%). Weitere relevante Bereiche umfassen Transportmittel und Unternehmensberatung & Recht.
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Auf Bidfix finden Sie alle aktuellen öffentlichen Ausschreibungen von Stadt Heilbronn aus Heilbronn. Aktuell sind 1 Ausschreibungen aktiv (von 166 insgesamt). Die häufigsten Branchen sind Bauarbeiten, Reinigung & Umweltschutz, Architektur & Ingenieurwesen. Die Daten werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert. Die Auftragswerte liegen zwischen 70 Tsd. € und 1,5 Mio. €.
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Die Auftragsverteilung bei Stadt Heilbronn: Bauarbeiten (28%), Reinigung & Umweltschutz (17%), Architektur & Ingenieurwesen (16%), Transportmittel (11%), Unternehmensberatung & Recht (8%). Diese Verteilung basiert auf den CPV-Codes der erfassten Vergabeverfahren.
Grundsätzlich können sich alle Unternehmen auf Ausschreibungen von Stadt Heilbronn bewerben, die die in den Vergabeunterlagen genannten Eignungskriterien erfüllen. Dazu gehören oft Nachweise zur fachlichen Eignung, wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Beschaffung ist für Lieferanten aus dem gesamten EU-Raum zugänglich.
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