Ausschreibungen Regensburger Verkehrsverbund GmbH

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Ø Auftragswert
IT-Dienstleistungen
Häufigste Branche (71%) →

Einführung eines IDBT (ID basiertes Ticketing) Systems

Aktiv
Frist: 16.07.2026
Veröffentlicht: 17.06.2026
Regensburger Verkehrsverbund GmbH

Ausschreibung zur Beschaffung von Dienstleistungen im Bereich Einführung eines verbundweiten, IDBT-basierten Check-In/Check-Out-Systems. Ziel ist ein barrierearmer und intuitiver Zugang zum ÖPNV für alle Fahrgastgruppen - unabhängig von Smartphone-Besitz, Sprachkompetenz oder detaillierten Tarifkenntnissen. Fahrgäste sollen künftig mit gängigen Zahlungsmitteln (Giro- oder Kreditkarte, RVV-Prepaidkarte sowie Apple Pay / Google Pay) ein- und auschecken können. Im Hintergrund erfolgt eine automatische Bestpreisabrechnung (z. B. Tagesdeckelung), sodass der Fahrgast keinen "falschen" Tarif mehr wählen kann. Gegenstand der Vergabe ist sind die o.g. Dienstleistungen sowie ergänzende Dienstleistungen, im Einzelnen: - zentrale Tarifdatenhaltung über einen bereits vorhandenen RVV-PKM Tarifrechner, an den das CiCo-Hintergrundsystem angebunden werden muss - Verarbeitung von Check-In/Check-Out-Ereignissen und Berechnung der Fahrpreise - Abbildung von Zahlungsprozessen in Zusammenarbeit mit einem Transit-PSP und einem Acquirer - Bereitstellung der Daten für Einnahmenaufteilung und Controlling - Ticketprüfung von UIC-Barcodes - VDV-KA-konforme Ticketprüfung inkl. Aktionslistenmanagement und Sperrlistenabruf In den Fahrzeugen kommen mobile Validatoren zum Einsatz, die: - die Check-In/Check-Out-Vorgänge erfassen und in der ersten Phase auch einen Ticketverkauf mit eingeschränkter Ticketauswahl ermöglichen, - EMV-kontaktlose Karten und mobile Wallets verarbeiten, - UIC und VDV-KA-Medien lesen und prüfen können inkl. Aktionslistenmanagement und Sperrlistenabruf - über IBIS/ITCS oder - falls alternativ möglich - über autonome Kommunikationswege (z. B. GPS-basierte Ortung) angebunden werden. Zudem sollen tragbare (transportable) Validatoren für z.B. OnDemand-Verkehre oder Ersatzbusse zum Einsatz kommen. Für die Einbindung des SPNV und der Bahnhaltepunkte sind stationäre Validatoren ein zentraler Baustein. Grundsätzlich werden fünf Umsetzungsvarianten betrachtet: - In Ausbauvariante 1 erfolgt die Befestigung des stationären Validators über eine Winkelsäule aus gebürstetem Edelstahl am stationären Ticketautomaten. Die Säule ist vom Bieter bereitzustellen, muss vandalismussicher ausgelegt sein und die Anbringung sowie Inbetriebnahme des Validators erfolgt durch den Bieter - In Ausbauvariante 2 wird der Validator an vorhandenen Entwertersäulen des AG montiert, wofür der Bieter eine geeignete Befestigungs- bzw. Adapterlösung vorzusehen hat - In Ausbauvariante 3 ist der stationäre Validator als autarke Einheit mit Solarpanel und Akkuspeicher auszuführen und mittels einer (lackierten) Stahl- oder Edelstahlsäule. bodenmontiert zu befestigen. Alternativ ist eine Befestigung an vorhandenen Beleuchtungsmasten oder vergleichbaren Infrastrukturen vorzusehen - In Ausbauvariante 4 erfolgt die Ausführung des stationären Validators mit Stromversorgung über das vorhandene Stromnetz der DB-Infrastruktur. Die Befestigung erfolgt über eine bodenmontierte (lackierten) Stahl- oder Edelstahlsäule, während die elektrische Anbindung einschließlich 50-Hertz-Prüfung durch den AG erfolgt - In Ausbauvariante 5 erfolgt die Montage des stationären Validators als Wandmontage an kommunalen Gebäuden. Die Stromversorgung erfolgt über einen Netzstromanschluss des jeweiligen Gebäudes, der durch den AG in Abstimmung mit der jeweiligen Kommune bereitgestellt wird. Der AN hat eine geeignete, vandalismussichere Wandhalterung sowie einen kompakten Installationskasten (Trafo/Netzteil) bereitzustellen. Ein zentrales Ziel des Projekts ist die Schaffung eines interoperablen und zukunftsfähigen Systems, das sich schrittweise erweitern lässt. Das CiCo-System soll ausdrücklich als "atmendes System" verstanden werden, das neue Validatoren verschiedener Hersteller, weitere Verkehrsunternehmen, zusätzliche Haltepunkte und zukünftige Tarif- oder Produktentwicklungen aufnehmen kann, ohne dass grundlegende Systemwechsel nötig werden. Hierfür sind insbesondere folgende Prinzipien maßgeblich: - Herstellerunabhängigkeit der Endgeräte: Die Systemarchitektur soll vorsehen, dass unterschiedliche Validator-Hersteller eingebunden werden können. - Einsatz eines Transit-PSP mit Interoperabilitätsfunktion zu anderen Transit-PSP: Die Zahlungs- und Ereignisdaten sollen über einen Transit-PSP so verarbeitet werden, dass mehrere Gateways, Acquirer oder zusätzliche Kartenprodukte künftig ergänzt werden können. - Standardisierte Schnittstellen: Offene, dokumentierte und standardkonforme Schnittstellen (u. a. zu ITCS/IBIS, Tarifsystem, VDV-KA-Komponenten) sind verpflichtend. - Skalierbarkeit und Mandantenfähigkeit: Die Lösung soll so gestaltet sein, dass weitere Verkehrsunternehmen, neue Linienbündel und zusätzliche Tarifräume eingebunden werden können. - Zukunftssicherheit: Das System soll technologische Weiterentwicklungen (z. B. neue Kartentechnologien, weitere digitale Medien) sowie einen Wechsel des Transit Payment Service Providers aufnehmen können. Die bei den Bussen des Stadtwerks Mobilität bereits eingesetzten Validatoren der Firma Krauth sowie die auf dem EMV-Standard basierende Closed-Loop RVV-Prepaidkarte sollen in das System integriert werden. Der Rollout soll in drei Phasen erfolgen. In der ersten Phase sollen die SPNV-Haltepunkte sowie die Busse im Landkreis Straubing-Bogen, Landkreis Schwandorf und der Stadt Straubing mit Validatoren mit einer festen Produktauswahl ausgestattet und in Betrieb genommen werden. In der zweiten Phase sollen restlichen die SPNV-Haltepunkte und Busse im Landkreis Regensburg mit Validatoren ausgestattet werden, ohne dass diese in Betrieb genommen werden. In Phase 3 werden alle Validatoren im gesamten Verbundgebiet mit Check-In/Check-Out Funktionalität in Betrieb genommen oder auf diese umgestellt.

Rahmenvereinbarung zur Einführung eines Vertriebshintergrundsystems (VGHS) im ÖPNV inkl. Vorverkaufskassen für die Laufzeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2025

Abgelaufen
Frist: 12.09.2022
Veröffentlicht: 12.08.2022
Regensburger Verkehrsverbund GmbH (RVV)

Es ist die Einführung eines neuen und zukunftsfähigen Vertriebshintergrundsystems (VGHS) im ÖPNV angedacht. Die Leistungen beinhalten die Beschaffung von Software, Dienstleistungen zur Implementierung der Prozesse im Zusammenspiel mit der Software und der Hardwareausstattung der externen Vorverkaufsstellen für den ÖPNV-Ticketverkauf im RVV Verbundgebiet. Der Auftragsumfang beinhaltet: Software für den ÖPNV Ticketverkauf incl. Dienstleistungen zur Installation und Prozesseinrichtung Hardware für ca. 145 Kassensysteme an Standard PC, Tablet-Lösungen und All-in-One PC, ca.135 Fahrscheindrucker, Signierpads und Kundendisplays sowie Terminals zur Kartenzahlung. Die Umsetzung erfolgt im Zeitraum des Rahmenvertrags in Stufen. Die Details sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.

Rahmenvereinbarung zur Einführung eines Vertriebshintergrundsystems (VGHS) im ÖPNV inkl. Vorverkaufskassen für die Laufzeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2025

Keine Frist angegeben
Veröffentlicht: 17.03.2023
Regensburger Verkehrsverbund GmbH (RVV)

Es ist die Einführung eines neuen und zukunftsfähigen Vertriebshintergrundsystems (VGHS) im ÖPNV angedacht. Die Leistungen beinhalten die Beschaffung von Software, Dienstleistungen zur Implementierung der Prozesse im Zusammenspiel mit der Software und der Hardwareausstattung der externen Vorverkaufsstellen für den ÖPNV-Ticketverkauf im RVV Verbundgebiet. Der Auftragsumfang beinhaltet: Software für den ÖPNV Ticketverkauf incl. Dienstleistungen zur Installation und Prozesseinrichtung Hardware für ca. 145 Kassensysteme an Standard PC, Tablet-Lösungen und All-in-One PC, ca.135 Fahrscheindrucker, Signierpads und Kundendisplays sowie Terminals zur Kartenzahlung. Die Umsetzung erfolgt im Zeitraum des Rahmenvertrags in Stufen. Die Details sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.

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Über Regensburger Verkehrsverbund GmbH

Regensburger Verkehrsverbund GmbH mit Sitz in Regensburg ist als öffentlicher Auftraggeber im Bereich der Beschaffung tätig und verzeichnet aktuell 1 aktive Ausschreibungen von insgesamt 7 erfassten Vergabeverfahren.

Als Vergabestelle schreibt Regensburger Verkehrsverbund GmbH regelmäßig Leistungen aus, auf die sich Lieferanten und Dienstleister bewerben können. Die Beschaffung umfasst dabei verschiedene Liefer-, Dienst- und ggf. Bauleistungen. Für eine erfolgreiche Bewerbung auf diese Ausschreibungen ist in der Regel eine Registrierung auf dem jeweiligen Vergabeportal erforderlich.

Die häufigsten Branchen bei Vergaben von Regensburger Verkehrsverbund GmbH sind IT-Dienstleistungen (71%), Büro & Computer (43%) und Software & IT-Systeme (43%). Weitere relevante Bereiche umfassen Telekommunikation und Industriemaschinen.

Alle Ausschreibungen von Regensburger Verkehrsverbund GmbH werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert und auf Bidfix zusammengeführt. Lieferanten und Dienstleister können mit der KI-gestützten Analyse Anforderungen, Fristen und Eignungskriterien auf einen Blick erfassen und passende Vergaben schneller identifizieren.

Häufige Fragen zu Regensburger Verkehrsverbund GmbH

Auf Bidfix finden Sie alle aktuellen öffentlichen Ausschreibungen von Regensburger Verkehrsverbund GmbH aus Regensburg. Aktuell sind 1 Ausschreibungen aktiv (von 7 insgesamt). Die häufigsten Branchen sind IT-Dienstleistungen, Büro & Computer, Software & IT-Systeme. Die Daten werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert.

Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.

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Regensburger Verkehrsverbund GmbH ist als Vergabestelle bei öffentlichen Ausschreibungen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz registriert. Öffentliche Auftraggeber sind verpflichtet, Aufträge ab bestimmten Schwellenwerten auszuschreiben. Sie finden hier alle veröffentlichten Vergaben dieser Organisation.

Die Auftragsverteilung bei Regensburger Verkehrsverbund GmbH: IT-Dienstleistungen (71%), Büro & Computer (43%), Software & IT-Systeme (43%), Telekommunikation (14%), Industriemaschinen (14%). Diese Verteilung basiert auf den CPV-Codes der erfassten Vergabeverfahren.

Grundsätzlich können sich alle Unternehmen auf Ausschreibungen von Regensburger Verkehrsverbund GmbH bewerben, die die in den Vergabeunterlagen genannten Eignungskriterien erfüllen. Dazu gehören oft Nachweise zur fachlichen Eignung, wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Beschaffung ist für Lieferanten aus dem gesamten EU-Raum zugänglich.

Die Beschaffung bei Regensburger Verkehrsverbund GmbH folgt den gesetzlichen Vorgaben des Vergaberechts. Je nach Auftragswert kommen offene Verfahren, nicht offene Verfahren oder Verhandlungsverfahren zum Einsatz. Die Vergabeunterlagen enthalten eine detaillierte Beschreibung der geforderten Leistungen, Eignungskriterien und Bewertungsmethoden. Angebote werden nach festgelegten Zuschlagskriterien bewertet.

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