Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben von Bundesamt für Naturschutz. Finden Sie passende Aufträge und bewerben Sie sich direkt.
Bundesamt für Naturschutz mit Sitz in Putbus ist als öffentlicher Auftraggeber im Bereich der Beschaffung tätig und verzeichnet aktuell 2 aktive Ausschreibungen von insgesamt 51 erfassten Vergabeverfahren. Die Auftragswerte reichen von 250 Tsd. € bis 630 Tsd. €, bei einem Durchschnitt von 504 Tsd. €.
Als Vergabestelle schreibt Bundesamt für Naturschutz regelmäßig Leistungen aus, auf die sich Lieferanten und Dienstleister bewerben können. Die Beschaffung umfasst dabei verschiedene Liefer-, Dienst- und ggf. Bauleistungen. Für eine erfolgreiche Bewerbung auf diese Ausschreibungen ist in der Regel eine Registrierung auf dem jeweiligen Vergabeportal erforderlich.
Die häufigsten Branchen bei Vergaben von Bundesamt für Naturschutz sind Forschung & Entwicklung (35%), Öffentliche Verwaltung (27%) und IT-Dienstleistungen (16%). Weitere relevante Bereiche umfassen Software & IT-Systeme und Verkehrsdienstleistungen.
Alle Ausschreibungen von Bundesamt für Naturschutz werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert und auf Bidfix zusammengeführt. Lieferanten und Dienstleister können mit der KI-gestützten Analyse Anforderungen, Fristen und Eignungskriterien auf einen Blick erfassen und passende Vergaben schneller identifizieren. Die Beschreibung jeder Ausschreibung enthält alle relevanten Details zu den geforderten Leistungen und dem Einsatz der Mittel.
51 Ausschreibungen (Seite 1 von 6)
Die Aufgabe beinhaltet die fachliche Koordination der bundesweiten Erfassungen sowie die zentrale Zusammenführung der erhobenen Daten des High-Nature-Value-Farmland-Monitoring und des Ökosystem-Monitorings. Das umfasst die Bereitstellung von Kartierunterlagen, die Entgegennahme und Prüfung der Kartierergebnisse, die Durchführung des Qualitätsmanagements sowie die Bereitstellung der qualitätsgeprüften Daten in ein Datenmanagementsystem. Zudem beinhaltet die Aufgabe die Weiterverarbeitung der Daten zur Hochrechnung des HNV-Indikatorwertes für Bund und Länder und die bundesweit übergreifende und spezifische Auswertung der Daten des Ökosystem-Monitorings, inklusive der Berechnung von Stichprobenfehlern, Trends und methodischer Weiterentwicklung des Ökosystem-Monitorings.
AP 1 – Entwicklung und Weiterentwicklung des Portal-Basissystems AP 2 – UX/UI-Designsystem und Interaktionskonzepte
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) nutzt für die Verwaltung seiner IT-Infrastruktur sowie für weitere IT-Dienste verschiedene Produkte der Firma Micro Focus. Das Bundesamt für Naturschutz wird unter der Kundennummer 10004905 bei der Firma Micro Focus / Open Text geführt. + Los 1: Hauptrenewal der Bestandsprodukte für 12 Monate vom 01.04.24 - 31.03.25 + Los 2: Erweiterung bestimmter Produkte (Neulizenzen) mit einem Jahr Maintenance vom 01.04.24 - 31.03.25
Das EEG 2023 sieht einen Ausbau der installierten Leistung von Solaranlagen auf 215 GW im Jahr 2030 und 400 GW im Jahr 2040 vor. Im Rahmen der Erweiterung der Flächenkulisse wurden künstliche und erheblich veränderte Gewässer als neue Förderkategorie ins EEG 2023 aufgenommen. Die naturschutzfachlichen Auswirkungen der schwimmenden PV-Anlagen sind bisher kaum erforscht. Kenntnisse über mittel- und langfristige Folgen von schwimmenden PV-Anlagen auf Gewässerökologie und Biodiversität fehlen. So könnte die aquatische Fauna und Flora z. B. durch die Veränderungen der Licht-, Wind- und Durchmischungsverhältnisse beeinflusst werden. Ziel des Vorhabens ist die Ermittlung und Bewertung der Wirkungen von FPV-Anlagen auf ausgewählte abiotische Parameter sowie Artengruppen in Stillgewässern. Basierend auf den Ergebnissen sollen zudem erste Maßnahmen abgeleitet werden, wie die möglicherweise betroffene Arten und deren Lebensräume langfristig erhalten und verbessert und wie diese Maßnahmen ggf. über nationale Artenhilfsprogramme umgesetzt werden können.
Das EEG 2023 sieht einen Ausbau der installierten Leistung von Solaranlagen auf 215 GW im Jahr 2030 und 400 GW im Jahr 2040 vor. Im Rahmen der Erweiterung der Flächenkulisse wurden künstliche und erheblich veränderte Gewässer als neue Förderkategorie ins EEG 2023 aufgenommen. Die naturschutzfachlichen Auswirkungen der schwimmenden PV-Anlagen sind bisher kaum erforscht. Kenntnisse über mittel- und langfristige Folgen von schwimmenden PV-Anlagen auf Gewässerökologie und Biodiversität fehlen. So könnte die aquatische Fauna und Flora z. B. durch die Veränderungen der Licht-, Wind- und Durchmischungsverhältnisse beeinflusst werden. Ziel des Vorhabens ist die Ermittlung und Bewertung der Wirkungen von FPV-Anlagen auf ausgewählte abiotische Parameter sowie Artengruppen in Stillgewässern. Basierend auf den Ergebnissen sollen zudem erste Maßnahmen abgeleitet werden, wie die möglicherweise betroffene Arten und deren Lebensräume langfristig erhalten und verbessert und wie diese Maßnahmen ggf. über nationale Artenhilfsprogramme umgesetzt werden können.
Liefer- und Werkleistungen
Mit Minister-Verordnungen vom September 2017 wurden die Natura 2000-Gebiete in der deutschen AWZ der Nord- und Ostsee zu sechs Naturschutzgebieten (NSG) erklärt. Die NSG-Verordnungen ermächtigen das BfN für die Schutzgebiete Managementpläne zu erstellen, welche für die Gebiete der Nordsee 2020 und für die Gebiete der Ostsee 2022 verabschiedet worden sind. Die Auftraggeberin benötigt Unterstützung bei der Erstellung von Umsetzungskonzepten für Maßnahmen in ihrer Zuständigkeit und ggf. Vorarbeiten für die Fortschreibung der bestehenden Gebietsmanagementpläne.
Für die deutsche Nord- und Ostsee müssen gemäß Meeresstrategie Rahmen-richtlinie (MSRL) der EU eine Reihe von Verpflichtungen erfüllt werden. Regel-mäßig wiederkehrende Aufgaben sind die in einem sechsjährigen Zyklus an die EU-Kommission (EU-KOM) zu berichtenden Ergebnisse der Zustandsanalysen der deutschen Nord- und Ostsee gemäß Art. 8 MSRL, die Festlegung des „Guten Umweltzustandes“ (GES; Art. 9 MSRL) der deutschen Meeresgebiete sowie die Festlegung und Quantifizierung der Umweltziele (Art. 10 MSRL). Zudem sind Monitoringprogramme (Art. 11 MSRL) und Maßnahmenprogramme (Art. 13 MSRL) für die deutsche Nord- und Ostsee zu entwickeln und ebenfalls über sie zu berichten. Darüber hinaus sind die Maßnahmenprogramme für die deutschen Meeresgewässer zu operationalisieren und die Wirkung der Maßnahmen auf die Umweltziele zu überwachen. Die Auftraggebrin benötigt hierfür wissenschaftliche Unterstützung durch externe Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, um die aufgeführten Berichtspflichten und Maßnahmen zeit-, sach- und fachgerecht erfüllen zu können.
Inhalt des Auftrags ist die Einrichtung und der Betrieb eines Rote-Liste-Zentrums mit den begleitenden Gremien "Steuerungsgruppe" und "Rote-Liste-Beirat". Das Rote-Liste-Zentrum soll an erster Stelle dazu dienen, die Zukunft Roter Listen durch bedarfsgerechte fachliche, logistische und finanzielle Unterstützung der Expertenkreise zu sichern. Die Tätigkeit der Koordinatorinnen und Koordinatoren wird dabei angemessen honoriert. Die ehrenamtlich tätigen Fachleute werden beraten und fachlich begleitet, finanzielle Mittel für Vorbereitung, Begleitung und Abwicklung von Unterstützungsvereinbarungen werden bereitgestellt, die Qualität der Roten Listen wird während ihres Erstellungsprozesses qualitätsgesichert und die Roten Listen werden redaktionell bis zur Druckreife vorbereitet. Die fachlich neutrale auftragnehmende Seite stellt für diese Aufgaben das Personal zur Verfügung und übernimmt das Personal- und Finanzmanagement sowohl für den Betrieb des Rote-Liste-Zentrums als auch für die eigenverantwortliche Betreuung und Abwicklung der Unterstützungs- und Koordinationsvereinbarungen mit den Rote-Liste-Fachleuten. Da die Roten Liste für insgesamt ca. 60 Artengruppen von Tieren, Pflanzen und Pilzen zeitlich versetzt vorbereitet und erstellt werden, ist zu jedem Zeitpunkt mit etwa 20 bis 35 Verträgen zu rechnen, die fachlich zu betreuen und zu verwalten sind. Pro Kalenderjahr sind für Unterstützungsleistungen insgesamt bis zu 1,095 Millionen Euro inkl. Sach- und Nebenkosten sowie ggf. anfallender Umsatzsteuer vorgesehen. Neben den Koordinationsleistungen geht es um Unterstützungsvereinbarungen für folgende Aufgabenbereiche mit Rote-Liste- Bezug: Datenerfassung; Datenzusammenstellung und -aufbereitung; Erarbeitung und Aktualisierung taxonomischer Checklisten; methodische Voruntersuchungen; Kommunikation (v.a. Arbeitsgruppen-Treffen); wissenschaftliche Qualifikation bzw. Nachwuchsförderung. Die Aufgaben des Rote-Liste-Zentrums sind in enger Abstimmung mit dem Bundesamt für Naturschutz wahrzunehmen. Der zentrumsinternen Kommunikation, aber auch dem kontinuierlichen Austausch mit dem Bundesamt für Naturschutz und den zu betreuenden Rote-Liste-Fachleuten kommt eine besondere Bedeutung zu.
Die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur wird voraussichtlich im dritten Quartal 2024 in Kraft treten. Deutschland wird daraufhin innerhalb von drei Jahren einen nationalen Wiederherstellungsplan mit flächenbasierten Maßnahmen erstellen müssen, die die Ziele der Verordnung erreichbar machen. Dieses Vorhaben dient der Vorbereitung und Erarbeitung des Wiederherstellungsplans sowie der Unterstützung der nationalen Umsetzung der Verordnung. Es gilt unter anderem, die Verordnungstexte zu analysieren und anhand verfügbarer Daten die Bedarfe und Potenziale für Wiederherstellungsmaßnahmen zu erarbeiten sowie Anpassungsbedarfe auf nationaler Ebene zu identifizieren. Die Aufgaben umfassen weiterhin die Unterstützung bei der rechtlichen Umsetzung, der Bund-Länder-Zusammenarbeit und Beteiligungsprozessen. Das Vorhaben ist in 4 Lose mit jeweils spezifischen Arbeitsschwerpunkten gegliedert.
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Kostenlos startenAuf Bidfix finden Sie alle aktuellen öffentlichen Ausschreibungen von Bundesamt für Naturschutz aus Putbus. Aktuell sind 2 Ausschreibungen aktiv (von 51 insgesamt). Die häufigsten Branchen sind Forschung & Entwicklung, Öffentliche Verwaltung, IT-Dienstleistungen. Die Daten werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert. Die Auftragswerte liegen zwischen 250 Tsd. € und 630 Tsd. €.
Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.
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Bundesamt für Naturschutz ist als Vergabestelle bei öffentlichen Ausschreibungen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz registriert. Öffentliche Auftraggeber sind verpflichtet, Aufträge ab bestimmten Schwellenwerten auszuschreiben. Sie finden hier alle veröffentlichten Vergaben dieser Organisation.
Die Auftragsverteilung bei Bundesamt für Naturschutz: Forschung & Entwicklung (35%), Öffentliche Verwaltung (27%), IT-Dienstleistungen (16%), Software & IT-Systeme (8%), Verkehrsdienstleistungen (6%). Diese Verteilung basiert auf den CPV-Codes der erfassten Vergabeverfahren.
Grundsätzlich können sich alle Unternehmen auf Ausschreibungen von Bundesamt für Naturschutz bewerben, die die in den Vergabeunterlagen genannten Eignungskriterien erfüllen. Dazu gehören oft Nachweise zur fachlichen Eignung, wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Beschaffung ist für Lieferanten aus dem gesamten EU-Raum zugänglich.
Die Beschaffung bei Bundesamt für Naturschutz folgt den gesetzlichen Vorgaben des Vergaberechts. Je nach Auftragswert kommen offene Verfahren, nicht offene Verfahren oder Verhandlungsverfahren zum Einsatz. Die Vergabeunterlagen enthalten eine detaillierte Beschreibung der geforderten Leistungen, Eignungskriterien und Bewertungsmethoden. Angebote werden nach festgelegten Zuschlagskriterien bewertet.
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