Finden Sie aktuelle öffentliche Ausschreibungen zum Thema "Lebenszykluskosten" von Bund, Ländern und Kommunen. Täglich aktualisiert mit allen relevanten Vergabeverfahren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
WBO 2.0, Westend-/Zschokkestr., Fachplanung Technische Ausrüstung, AG 4 & 5
Comeniusschule Georgsmarienhütte / Sanierung und Erweiterung - Generalplanerleistungen
Das 6 km² umfassende Projektgebiet in der Verbandsgemeinde Wethautal in der Kohleregion Mitteldeutsches Revier im sachsen-anhaltinischen Burgenlandkreis wird geprägt durch großflächige Landwirtschaft, den Steinbach als Gewässer 2. Ordnung im Tal und eine stark überformte, strukturarme Landschaft. Aufgrund fehlender Rückhalte- und Grünstrukturen auf den abschüssigen Ackerflächen und der Gewässerbegradigung war der Steinbach bei Starkregen bereits oft von Überflutungen verbunden mit hohen Schlamm- und Nährstoffeinträgen betroffen. Kernziel des Vorhabens ist die nachhaltige Renaturierung eines 4 km langen Teilstücks des Steinbachs zwischen Osterfeld und Löbitz, wobei modellhaft das zugehörige Oberflächenwassereinzugsgebiet einbezogen wird. Die Herstellung dreier Retentionsräume am Steinbach sowie die Wiederherstellung zweier Teiche in Löbitz und Pauscha schaffen dringend benötigtes Rückhaltevolumen für anströmendes Oberflächenwasser aus dem Einzugsgebiet. Die Anlage dreier Pflanzstreifen strukturiert Ackerflächen südlich des Baches, erhöht die lokale Biodiversität und fördert den Wasser und Sedimentrückhalt bei Starkregen. Der Bau eines 3 km langen, gewässerbegleitenden Radweges, der Teil der 178 km langen „Saale-Unstrut-Elster Rad-Acht“ wird, ersetzt die bisherige, gefährliche Wegführung auf der Landesstraße L 200, unterbindet die ungeregelte, naturschädliche Nutzung von Ausweichrouten im Gewässerumfeld und lenkt den Tourismus gezielt. Das Modellvorhaben demonstriert beispielhaft, dass eine nachhaltige Fließgewässerrenaturierung in, für viele Strukturwandelregionen typischen, großflächigen Agrarlandschaften mit einer gezielten Struktur-anreicherung im zugehörigen Einzugsgebiet einhergeht und wie dabei im Sinne eines ökologisch nachhaltigen Strukturwandels neben der Verbesserung des ökologischen Gewässerzustandes und der Biodiversität umliegender Flächen eine bessere Anpassung an Wetterereignisse und eine nachhaltige Freizeit- und Erholungsnutzung erreicht werden können. Das Gesamtprojekt leistet einen primären Beitrag zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele 6, 11, 12 und 15 der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung (17 SDGs).
Die Stadt Waltrop plant den Neubau einer Feuer- und Rettungswache. Der Rat der Stadt Waltrop hat im Juni 2024 den Beschluss gefasst, den Neubau in der Beschaffungsvariante eines ÖPP-Inhabermodells zu verwirklichen und die Verwaltung beauftragt, die hierfür notwendigen Schritte einzuleiten. Ziel der Stadt Waltrop ist es, im Sinne der Grundsätze der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit, unter maßgeblicher Beachtung der Lebenszykluskosten und der ökologischen Nachhaltigkeit, einen zukunftsfähigen neuen Standort für rd. 70 hauptamtliche und rd. 100 freiwillige Kräfte zu entwickeln und zu bebauen. Die vorgenannten Ziele sollen insbesondere dadurch erreicht werden, dass die Planung, der Bau, die Bauzwischenfinanzierung (ggf. mit Abschlagszahlungen) sowie für einen Zeitraum von 20-30 Jahren das technische Gebäudemanagement und ausgewählte Leistungen des infrastrukturellen Gebäudemanagements ganzheitlich ausgeschrieben und vergeben werden. Der Neubau der Feuer- und Rettungswache soll auf einem städtischen Grundstück in einer Größe von rd. 12.500qm an der Recklinghäuser Str., einer Landesstraße, im westlichen Zufahrtsbereich der Stadt, entstehen. Die zu errichtende Feuer- und Rettungswache wird eine BGF von rd. 6.500qm und herzurichtende Außenflächen von rd. 6.000qm haben. Die bauliche Fertigstellung und Inbetriebnahme der Feuer- und Rettungswache soll etwa im Q4 2029 erfolgen. Der in dieser Vorinformation genannte geschätzte Auftragswert setzt sich zusammen aus Investitionskosten von rd. 29,5 Mio. EUR netto und Betriebskosten über 20 Jahre von rd. 13,5 Mio. EUR netto.
Gegenstand der Ausschreibung ist die Beschaffung von zwei baugleichen Rettungswagen mit permanentem Allradantrieb, welche den geografischen und betrieblichen Anforderungen des vielfältigen Einsatzgebietes entsprechen. ZurErfüllung der Anforderungen an Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Lebenszykluskosten sind die Fahrzeuge mit einem Wechsel-Kofferaufbau auszuführen.
Gegenstand der Ausschreibung ist die Beschaffung von zwei baugleichen Rettungswagen mit permanentem Allradantrieb, welche den geografischen und betrieblichen Anforderungen des vielfältigen Einsatzgebietes entsprechen. ZurErfüllung der Anforderungen an Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Lebenszykluskosten sind die Fahrzeuge mit einem Wechsel-Kofferaufbau auszuführen.
Die neue Technische Universität Nürnberg (UTN) wird auf einem ca. 37 ha. großem Gelände im Süden von Nürnberg entstehen. Die 1. Entwicklungsstufe der UTN, die sogenannten 5 Gründungsgebäude (GGB), ist in 3 Teilbaumaßnahmen (TBM) aufgeteilt. Die 3. TBM ist der Neubau des Quantum Engineering (QE), ein Laborgebäude mit ca. 1880 qm2 Nutzfläche. Für die Hochbauleistung des Gebäudes wird ein Generalplaner für die Leistungsphasen 2 bis 9 beauftragt. Leistungen sind insbesondere: Gebäudeplanung (inkl. Brandschutzplanung und Energieplanerleistungen), Tragwerksplanung, Techn. Ausrüstung HLS und Elt, Laborplanung, Bauphysik, sowie Leistungen für die BNB-Zertifizierung `Silber´ und der BIM-Koordination. Dem Auslober ist es ein großes Anliegen, das Bild der innovativen, klimabewussten und nachhaltigen Hochschule auch über Materialität, Konstruktion und Gestaltung des Gebäudes transportieren zu können. Die Gründungsgebäude mit einer Nutzungsfläche (NUF 1-6) von 17.700 m² sind in drei Teilbaumaßnahmen (TBM) mit 5 Einzelgebäuden aufgeteilt und die Gesamtkosten (KG 200-600) betragen ca. 103,6 Mio.€. Die Erschließungsmaßnahme gewährleistet die infra-strukturelle und versorgungstechnische Funktionsfähigkeit der GGB und bildet zugleich den Umgriff der gesamten ersten Entwicklungsstufe sowie die Anbindung an das öffentl. Verkehrsnetz ab. Darüber hinaus wird sich die EM1 mit allen genehmigungsrechtlichen Belangen befassen. Neben Flächenmaßnahmen (Gelände, Versorgung/Trassen) sollen zentrale Einrichtungen für die Ver- und Entsorgung (u.a. Parkhaus, und eine Energiezentrale mit Leitwarte und Logistikzentrum) sowie die Trassen der Versorgungsmedien realisiert werden. Die 3. Teilbaumaßnahme der GGB ist der Neubau des Departments Quqntum Engineering (QE). Der Neubau des Gebäudes umfasst ca. 1.883m2 Nutzfläche (1-7) und weist unterschiedliche Funktionen auf: ca. 824 m2 Laborfläche (für z.B. Experimentalphysik, Chemie, Elektrotechnik, Optik, Messtechnik, und Mikroskopie, mit Reinräumen samt erforderlichen Nebenräumen), sowie Büroräume für Professoren und Personal, Projektsarbeitsräume für Studenten und Besprechungsräume. Im Department Quantum Engineering soll das inter-disziplinäre Zusammenwirken der klassischen o.g. Laborleistungen realisiert werden. An der TU Nürnberg wird es in Kooperation mit anderen Departments möglich sein, u.a. folgende Skalenbereiche des Engineerings abzudecken: klassische Makroskala, Mikrotechnik, Nano-technik und biologische Mechatronik. Das ausgeschriebene Leistungsbild des BNB-Koordinators umfasst nachfolgende Positionen: - Mitwirken an der Grundlagenermittlung wie z.B. Durchführung eines Start-Workshops, BNB-Nachhaltigkeisbewertungen mit Berichterstellung, etc. - Mitwirken bei der Entwurfsplanung wie z.B. Durchführen von BNB-PreChecks mit Bewertungsberichten und Erstellen eines Nachhaltigkeits-Pflichtenheftes,etc. - Mitwirkung an der Ausführungsplanung wie z.B. Planprüfungen, anfordern und Zusammenstellung der benötigten Dokumente, Fortschreibung des Nachhaltigkeits-Pflichtenheftes, etc. - Mitwirken an der Vorbereitung der Vergabe wie z.B. Prüfen der Ausschreibungsunter-lagen hinsichtlich Übereinstimmung mit den Vorgaben des Pflichtenheftes - Mitwirken an der Objektüberwachung wie z.B. regelmäßige Baubegehungen zur Prüfung und Dokumentation, Zusammenstellung der Nachweise und Dokumentation zur Zertifizierung, Einreichen der Zertifizierungsunterlagen, Mitwirken bei der Konformitätsprüfung, etc. - Sonstige Leistungen wie z.B. Prüfen des Bauteilkataloges, Erstellung und Fortschrei-bung eines Material- und Produktkatasters sowie Beratungsleistungen, Mitwirkung von Ausschreibungs- und Vergabeunterlagen, Prüfungsleistungen der zur Ausführung vorgesehenen Materialien, Hilfsstoffe auf Basis von Produktdatenblättern, etc. Erstellung und Fortschreibung und Prüfung einer Positivliste Ökobilanzierung, Berechnung der Lebenszykluskosten Durchführung und ausertung von Messungen Erstellen,Mitwirken und Prüfen von Konzepten Mitwirkung und Prüfung eines Nutzerhandbuches, etc. Vorgesehen ist zur Planung in erster Linie ein Generalplaner und weitere Planungsbeteiligte, wie z.B ein BNB-Koordinator für das nach BNB `Silber´ zertifizierte Gebäude. Im weiteren Verlauf ist eine konventionelle Abwicklung der Maßnahmen vorgesehen. Der Auftraggeber behält sich vor, gegebenenfalls die Maßnahme durch alternative Arten der Planung, Vergabe und Umsetzung (TU/GU- Vergabe) zu realisieren. Hierzu soll der Projektsteuerer eine Studie zur Prozessoptimierung erstellen, die die einzelnen Prozesse der Teilbaumaßnahmen sowie der Gesamtmaßnahme abbildet, Ziel ist es Beschleunigungspotential zu finden und die Aufnahme des Studienbetriebs möglichst frühzeitig zu gewährleisten.
Generalübernehmerleistungen (sämtliche Planungsleistungen gemäß HOAI LPH 2-8 und Bauleistungen) für die Errichtung von zwei Wohnanlagen in Holzhybridbauweise als Effizienzhaus 40, mit mind. 320 Wohneinheiten, Gewerbeeinheiten, eine Kita und Außenanlagen. Das ehemalige Flughafengelände Tegel wird durch das landeseigene Unternehmen die Tegel Projekt GmbH (im weiteren TP genannt) zu einem Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien (Urban Tech Republic) und einem Wohnquartier (Schumacher Quartier) entwickelt. Dafür hat die TegelProjekt GmbH gemeinsam mit der Senatsverwaltung Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen den Bebauungsplan 12- 62aa erarbeitet. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens und Bauauftrages sind Baufeld 12 und Baufeld 28 im Geltungsbereich des B-Plans 12-62aa. Der AN erbringt die Errichtung der beiden Wohnanlagen schlüssel- und bezugsfertig mit insgesamt ca. 320 Wohnungen, Gewerbeflächen, eine Kita und der Freianlagen auf den vorgenannten Baufeldern einschließlich aller notwendigen Planungsleistungen im Sinne der HOAI für die neuen Leistungsphasen 1 - 8 und in Teilen der Leistungsphase 9 als Gesamtverantwortlicher. Zu den Leistungen des AN gehört die Herbeiführung der notwendigen Genehmigungen sowie aller erforderlichen Sachverständigenleistungen nach Maßgabe der Vergabeunterlagen. Der Auftraggeber beabsichtigt, die Gebäude langfristig für Vermietungszwecke im Eigenbestand zu halten. Für alle Gebäude ist eine nachhaltige Vermarktbarkeit und eine hohe Wirtschaftlichkeit hinsichtlich der Lebenszykluskosten, der verwendeten Materialien, der Optimierung der Betriebskosten und der Bewirtschaftung zu gewährleisten. Die Investitionskosten (KG 200 - 700) pro m² vermietbarer Gesamtfläche (Gesamtwohnfläche inkl. anrechenbarem Teil der eigenen privaten Freisitze und Gesamtgewerbefläche inkl. Kita) sollen sich an der Zielgröße 3.400,- EUR brutto/m² orientieren.
Die Leistungen umfassen nach vorheriger Abstimmung und Zeitschätzung folgende Aufgaben: Bestandsaufnahme und Analyse vorhandener Anlagen einschließlich zeichnerischer Darstellung und Nachrechnung. Erstellung von Funktions- und Prinzipschaltbildern sowie Kostenschätzung nach DIN 276 mit Terminplanung. Berechnung und Bemessung technischer Anlagen und Anlagenteile sowie Abschätzung von Energiebedarf und Betriebskosten. Abstimmung des Platzbedarfs und Erstellung von Anlagenlisten mit technischen Daten und Nutzungsbedingungen. Durchführung detaillierter Betriebskosten- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen einschließlich Lebenszykluskosten. Weiterhin gehören dazu die Überwachung der Ausführung auf Übereinstimmung mit Genehmigungen, Verträgen, Ausführungsunterlagen und geltenden Vorschriften sowie die Prüfung geänderter oder zusätzlicher Leistungen und Preise. Mitwirkung bei Funktionsprüfungen, fachtechnischer Abnahme einschließlich Protokollierung und Prüfung der Revisionsunterlagen. Überwachung der Mängelbeseitigung sowie Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen. Planungsleistungen Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitärtechnik einschließlich der zugehörigen Gebäudeautomation (TGA)
Bundesbehördenzentrum „Am Steigerwald“, Drosselbergstraße 2-4, 99097 Erfurt, Neuerrichtung ESB-Standort, Fachplanung Technische Ausrüstung ELT / IT (KG 440, 450, 460, 550) nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2
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